Do, 11:44 Uhr
29.09.2011
Das Ende einer Ausstellung
Bevor die in vielen Teilen Deutschlands und darüber hinaus sehr gut angenommene Kunstausstellung über deutsche Künstlerinnen und Künstler aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhundert am Sonntag endet, wird es am Samstag ab 16.00 Uhr in der Villa noch eine Lesung von Mitgliedern der Dichterstätte Sarah Kirsch geben...
Dabei werden drei Bücher der Schriftstellerin Bettine von Arnim, geborene von Brentano, vorgestellt: Goethes Briefwechsel mit einem Kinde, Die Günderode und Clemens Brentanos Frühlingskranz. Die Malerin Caroline Bardua hat eine feine Zeichnung der mit ihr befreundeten Frau hinterlassen, die in der Ausstellung gezeigt wird.
Bild (Foto: privat)
Ein weiteres Bild von ihr, ein Ölgemälde, das Friederike Caroline Juliane Herzogin zu Anhalt-Bernburg (1811-1902), zeigt, gemalt nach 1840, und dem Stadtmuseum Wilhelm von Kügelgen in Ballenstedt gehört, wird nach Ausstellungsschluss sofort für eine andere Präsentation benötigt, denn die Abgebildete wurde am 9. Oktober 1811 geboren, also vor 200 Jahren.
Dem Betrachter mit aufmerksam-klugem Blick zugewandt, sitzt die weiß gekleidete Herzogin, etwa dreißig Jahre alt, in der rechten Hand einen Blütenzweig haltend, an einem Tischchen, auf dem ein Buch liegt und eine verzierte Vase mit Blumen steht. Den Hintergrund bildet ein drapierter Vorhang. Dadurch konzentriert sich der Betrachtende auf die Abgebildete. Das dunkle mittelgescheitelte Haar wird von einem Spitzenschleier umrahmt. Das Spitzenoberteil des dekolletierten Kleides ziert eine Brosche. Sie trägt Ohrringe, eine Kette und Armreifen. Auf die junge Frau, die von den Zeitgenossen als anmutige Erscheinung beschrieben wird, konzentriert die Malerin das Licht, das auf den Blüten in der Vase nachklingt.
Die Ehe mit dem Herzog Alexander Carl von Anhalt-Bernburg (1805-1863), den sie 1834 geheiratet hatte, gestaltete sich schwierig, da er an einer zunehmenden geistigen Erkrankung litt..
Wer bis jetzt noch nicht die Gelegenheit fand, die abwechslungsreiche Ausstellung von Ölgemälden, Pastellen, Aquarellen, Druckgrafiken und Zeichnungen anzusehen, in der 135 Porträts, Historienbilder und Landschaften von 16 Künstlerinnen und Künstlern im Mittelpunkt stehen, sollte die verbleibenden Tage nutzen.
Die Kuratorin Heidelore Kneffel wird am Samstag und Sonntag von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr gern Anfragen beantworten.
Autor: nnzDabei werden drei Bücher der Schriftstellerin Bettine von Arnim, geborene von Brentano, vorgestellt: Goethes Briefwechsel mit einem Kinde, Die Günderode und Clemens Brentanos Frühlingskranz. Die Malerin Caroline Bardua hat eine feine Zeichnung der mit ihr befreundeten Frau hinterlassen, die in der Ausstellung gezeigt wird.
Bild (Foto: privat)
Ein weiteres Bild von ihr, ein Ölgemälde, das Friederike Caroline Juliane Herzogin zu Anhalt-Bernburg (1811-1902), zeigt, gemalt nach 1840, und dem Stadtmuseum Wilhelm von Kügelgen in Ballenstedt gehört, wird nach Ausstellungsschluss sofort für eine andere Präsentation benötigt, denn die Abgebildete wurde am 9. Oktober 1811 geboren, also vor 200 Jahren.Dem Betrachter mit aufmerksam-klugem Blick zugewandt, sitzt die weiß gekleidete Herzogin, etwa dreißig Jahre alt, in der rechten Hand einen Blütenzweig haltend, an einem Tischchen, auf dem ein Buch liegt und eine verzierte Vase mit Blumen steht. Den Hintergrund bildet ein drapierter Vorhang. Dadurch konzentriert sich der Betrachtende auf die Abgebildete. Das dunkle mittelgescheitelte Haar wird von einem Spitzenschleier umrahmt. Das Spitzenoberteil des dekolletierten Kleides ziert eine Brosche. Sie trägt Ohrringe, eine Kette und Armreifen. Auf die junge Frau, die von den Zeitgenossen als anmutige Erscheinung beschrieben wird, konzentriert die Malerin das Licht, das auf den Blüten in der Vase nachklingt.
Die Ehe mit dem Herzog Alexander Carl von Anhalt-Bernburg (1805-1863), den sie 1834 geheiratet hatte, gestaltete sich schwierig, da er an einer zunehmenden geistigen Erkrankung litt..
Wer bis jetzt noch nicht die Gelegenheit fand, die abwechslungsreiche Ausstellung von Ölgemälden, Pastellen, Aquarellen, Druckgrafiken und Zeichnungen anzusehen, in der 135 Porträts, Historienbilder und Landschaften von 16 Künstlerinnen und Künstlern im Mittelpunkt stehen, sollte die verbleibenden Tage nutzen.
Die Kuratorin Heidelore Kneffel wird am Samstag und Sonntag von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr gern Anfragen beantworten.


