Di, 18:16 Uhr
27.09.2011
Nicht weit von Nordhausen
Ungefähr 60 Kilometer von Nordhausen entfernt, liegt das beschauliche Harzstädtchen Bad Harzburg. Dort wurde vor fast genau 80 Jahren die Harzburger Front gegründet. Diesem reaktionären Zusammenschluss ist eine Ausstellung in der Gedenkstätte Mittelbau Dora gewidmet...
Die Exposition ist am Abend in der rekonstruierten Unterkunftsbaracke der Gedenkstätte eröffnet worden. Die Einführung übernahm Dr. Regine Heubaum, die stellvertretende Gedenkstättenleiterin. Sie schilderte kurz die Ursachen und die Motive der nationalistischen und reaktionären Vereinigung, die wesentlich den Weg zur Nazidiktatur ebnete.
Ausstellung eröffnet (Foto: nnz)
#Dr. Peter Schyga vom Verein Spurensuche Harzregion, der maßgeblich in die Konzipierung der Ausstellung eingebunden war. Er erläuterte sowohl deren Entstehung als auch ihre Unterstützung durch viele Bürger von Bad Harzburg. Die Wanderausstellung war bereits an mehreren Orten zu sehen wie zum Beispiel in Wernigerode und wird auch noch in vielen Städten dieses Landes zu sehen sein.
Nun in Nordhausen. Den Jahrestag des Zusammenschlusses zur Harzburger Front nimmt die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora zum Anlass, die Sonderausstellung des Vereins Spurensuche Harzregion zu präsentieren, die mit Unterstützung von Harzburger Bürgerinnen und Bürgern sowie der Stadt Goslar konzipiert und realisiert wurde. Mittels eindrücklicher Fotos und Dokumente werden die Motive der verschiedenen Parteien und Verbände zur Beteiligung an der Harzburger Front aufgezeigt. Dargestellt wird ferner der politische und gesellschaftliche Kontext wie die Lebenswirklichkeit in der Region um Bad Harzburg in der Weltwirtschaftkrise mit Arbeitslosigkeit, Armut und Hunger.
Auch die Gründung der Eisernen Front im Dezember 1931 in Berlin als Gegenbewegung zur Harzburger Front und damit der Versuche der Arbeiterbewegung, den Feinden der Weimarer Republik Widerstand entgegen zu setzen, wird thematisiert.
Harzburger Front. Im Gleichschritt zur Diktatur ist vom 28. September 2011 bis 31. Oktober 2011 in der rekonstruierten Unterkunftsbaracke der KZ-Gedenkstätte zu sehen. Der Eintritt in die Ausstellung wie auch zur Eröffnungsveranstaltung ist frei.
Autor: nnzDie Exposition ist am Abend in der rekonstruierten Unterkunftsbaracke der Gedenkstätte eröffnet worden. Die Einführung übernahm Dr. Regine Heubaum, die stellvertretende Gedenkstättenleiterin. Sie schilderte kurz die Ursachen und die Motive der nationalistischen und reaktionären Vereinigung, die wesentlich den Weg zur Nazidiktatur ebnete.
Ausstellung eröffnet (Foto: nnz)
#Dr. Peter Schyga vom Verein Spurensuche Harzregion, der maßgeblich in die Konzipierung der Ausstellung eingebunden war. Er erläuterte sowohl deren Entstehung als auch ihre Unterstützung durch viele Bürger von Bad Harzburg. Die Wanderausstellung war bereits an mehreren Orten zu sehen wie zum Beispiel in Wernigerode und wird auch noch in vielen Städten dieses Landes zu sehen sein. Nun in Nordhausen. Den Jahrestag des Zusammenschlusses zur Harzburger Front nimmt die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora zum Anlass, die Sonderausstellung des Vereins Spurensuche Harzregion zu präsentieren, die mit Unterstützung von Harzburger Bürgerinnen und Bürgern sowie der Stadt Goslar konzipiert und realisiert wurde. Mittels eindrücklicher Fotos und Dokumente werden die Motive der verschiedenen Parteien und Verbände zur Beteiligung an der Harzburger Front aufgezeigt. Dargestellt wird ferner der politische und gesellschaftliche Kontext wie die Lebenswirklichkeit in der Region um Bad Harzburg in der Weltwirtschaftkrise mit Arbeitslosigkeit, Armut und Hunger.
Auch die Gründung der Eisernen Front im Dezember 1931 in Berlin als Gegenbewegung zur Harzburger Front und damit der Versuche der Arbeiterbewegung, den Feinden der Weimarer Republik Widerstand entgegen zu setzen, wird thematisiert.
Harzburger Front. Im Gleichschritt zur Diktatur ist vom 28. September 2011 bis 31. Oktober 2011 in der rekonstruierten Unterkunftsbaracke der KZ-Gedenkstätte zu sehen. Der Eintritt in die Ausstellung wie auch zur Eröffnungsveranstaltung ist frei.



