So, 17:37 Uhr
25.09.2011
Niederlage beim Ligaprimus
Im Spiel gegen den Absteiger aus der mitteldeutschen Liga, dem HSV Apolda, wurden die Südharzer Handballer Opfer ihrer eigenen Nerven und verloren am Ende mit 30:22. Hier der ausführliche Spielbericht von Frank Ollech...
Trotz der Niederlage enttäuschten die Nordhäuser nicht. Besonders in der ersten Halbzeit konnten sie die Hausherren auf Augenhöhe herausfordern. Die Vorzeichen hätten nicht unterschiedlicher sein können. Der NSV mit einem gelungenen Saisonstart (3:1 Punkte) im Rücken und ein HSV der in der Vorwoche, in der harzfreien Zone von Behringen, sich einen Ausrutscher leistete.
So stiegen beide Teams hochmotiviert in die Begegnung ein. Motiviert bedeutet nicht in jedem Fall auch konzentriert. Die Partie wirkte zerfahren und vom beiderseitigen Respekt geprägt. Die Hausherren wollten sich keinen weiteren Fehltritt leisten und die Nordhäuser kamen nicht in Schwung.
Nach drei Spielminuten begannen die Spieler, die 200 Zuschauer erstmals mit Treffern zu erfreuen. Während der HSV vorlegte, war es Stefan Fuhrmann der zum 1:1 ausgleichen konnte. Ansonsten kam vom Harzer Kanonier nicht viel Entlastung. Seine Schulterverletzung ließ am Ende nur zwei Treffer zu. In die Bresche sprangen Matthias Thiele und Christian Flötling zum Leidwesen der einheimischen Abwehr. An der Einsatzbereitschaft lag es nicht, dass die Rolandstädter im weiteren Spielverlauf mit 5:2 und 7:4 ins Hintertreffen gerieten. Es lag an ihrer unterdurchschnittlichen Chancenverwertung. Allein in der ersten Halbzeit wurden 21 Chancen und zusätzlich zwei Strafwürfe vergeben.
Es spricht für den NSV, dass er sich nicht aufgab. Zwischen der 15. und 25. Spielminute folgte ihre stärkste Phase. Mit gekonnten Aktionen zogen sie beim 8:8 gleichauf. Auch in der Folgezeit konnte der HSV sie auch nicht abschütteln (10:10). Erst im Schussspurt erkämpften sie sich eine knappe 13:11 Halbzeitführung.
Nach der Pause brachen bei den Gastgebern alle Dämme. Die NSV Spieler wollten gegenhalten, jedoch stotterte der Angriffsmotor nicht nur er versagte Phasenweise den Dienst. Einen entscheidenden Anteil daran hatte HSV Keeper Nils Hübscher. Er entschärfte Serienweise die Südharzer Angriffsbemühungen und leitete die Gegenkonter ein, die zum zwischenzeitlichen 28:17 führten.
Erst danach sprang der Motor wieder an und eine Aufholjagt begann. Die Trefferquote verbesserte sich konnte aber das Level von Normalform nicht erreichen. Zumindest wurde das Ergebnis freundlicher gestaltet. Am ging der Sieg mit 30:22 verdient an den HSV Apolda.
Er war wieder einmal eine Partie bei der sich der NSV selbst behinderte. Motivation und Einstellung zum Spiel stimmten, einzig die Umsetzung auf dem Parkett gelang ihnen nicht.
Den Respekt vor dem Ligaprimus konnte nur Torhüter Kay Nähter ablegen. Er ragte aus einer Mannschaft heraus die am 3. Spieltag der Thüringenliga weit unter ihren Möglichkeiten aufspielte. Allein die kämpferische Seite zollt Respekt ab. Mit dem Rücken zur Wand und mit stumpfen Waffen kämpfend gaben sie nie auf.
Am kommenden Wochenende steht ein weiterer schwerer Brocken an. Der NSV empfängt den SV Behringen/Sonneborn am Samstag ab 19:00 Uhr in der Ballspielhalle.
Frank Ollech
Sören Ahlert/ Kay Nähter/ Stefan Fuhrmann 2/ Christian Müller 3/ Andreas Ramonat 1/ Thomas Riemekasten 3/ Sebastian Kreutz 2/ Christian Flötling 3/ Mathias Thiele 2/ Michael Spieß 1/ Andre Elster 2/ Phillip Tube/ Martin Stritzel/ Marcel Effenberger 3
Strafzeiten: NSV 5 HSV 4
Strafwürfe: NSV 5/1 HSV 5/3
Autor: nnzTrotz der Niederlage enttäuschten die Nordhäuser nicht. Besonders in der ersten Halbzeit konnten sie die Hausherren auf Augenhöhe herausfordern. Die Vorzeichen hätten nicht unterschiedlicher sein können. Der NSV mit einem gelungenen Saisonstart (3:1 Punkte) im Rücken und ein HSV der in der Vorwoche, in der harzfreien Zone von Behringen, sich einen Ausrutscher leistete.
So stiegen beide Teams hochmotiviert in die Begegnung ein. Motiviert bedeutet nicht in jedem Fall auch konzentriert. Die Partie wirkte zerfahren und vom beiderseitigen Respekt geprägt. Die Hausherren wollten sich keinen weiteren Fehltritt leisten und die Nordhäuser kamen nicht in Schwung.
Nach drei Spielminuten begannen die Spieler, die 200 Zuschauer erstmals mit Treffern zu erfreuen. Während der HSV vorlegte, war es Stefan Fuhrmann der zum 1:1 ausgleichen konnte. Ansonsten kam vom Harzer Kanonier nicht viel Entlastung. Seine Schulterverletzung ließ am Ende nur zwei Treffer zu. In die Bresche sprangen Matthias Thiele und Christian Flötling zum Leidwesen der einheimischen Abwehr. An der Einsatzbereitschaft lag es nicht, dass die Rolandstädter im weiteren Spielverlauf mit 5:2 und 7:4 ins Hintertreffen gerieten. Es lag an ihrer unterdurchschnittlichen Chancenverwertung. Allein in der ersten Halbzeit wurden 21 Chancen und zusätzlich zwei Strafwürfe vergeben.
Es spricht für den NSV, dass er sich nicht aufgab. Zwischen der 15. und 25. Spielminute folgte ihre stärkste Phase. Mit gekonnten Aktionen zogen sie beim 8:8 gleichauf. Auch in der Folgezeit konnte der HSV sie auch nicht abschütteln (10:10). Erst im Schussspurt erkämpften sie sich eine knappe 13:11 Halbzeitführung.
Nach der Pause brachen bei den Gastgebern alle Dämme. Die NSV Spieler wollten gegenhalten, jedoch stotterte der Angriffsmotor nicht nur er versagte Phasenweise den Dienst. Einen entscheidenden Anteil daran hatte HSV Keeper Nils Hübscher. Er entschärfte Serienweise die Südharzer Angriffsbemühungen und leitete die Gegenkonter ein, die zum zwischenzeitlichen 28:17 führten.
Erst danach sprang der Motor wieder an und eine Aufholjagt begann. Die Trefferquote verbesserte sich konnte aber das Level von Normalform nicht erreichen. Zumindest wurde das Ergebnis freundlicher gestaltet. Am ging der Sieg mit 30:22 verdient an den HSV Apolda.
Er war wieder einmal eine Partie bei der sich der NSV selbst behinderte. Motivation und Einstellung zum Spiel stimmten, einzig die Umsetzung auf dem Parkett gelang ihnen nicht.
Den Respekt vor dem Ligaprimus konnte nur Torhüter Kay Nähter ablegen. Er ragte aus einer Mannschaft heraus die am 3. Spieltag der Thüringenliga weit unter ihren Möglichkeiten aufspielte. Allein die kämpferische Seite zollt Respekt ab. Mit dem Rücken zur Wand und mit stumpfen Waffen kämpfend gaben sie nie auf.
Am kommenden Wochenende steht ein weiterer schwerer Brocken an. Der NSV empfängt den SV Behringen/Sonneborn am Samstag ab 19:00 Uhr in der Ballspielhalle.
Frank Ollech
Sören Ahlert/ Kay Nähter/ Stefan Fuhrmann 2/ Christian Müller 3/ Andreas Ramonat 1/ Thomas Riemekasten 3/ Sebastian Kreutz 2/ Christian Flötling 3/ Mathias Thiele 2/ Michael Spieß 1/ Andre Elster 2/ Phillip Tube/ Martin Stritzel/ Marcel Effenberger 3
Strafzeiten: NSV 5 HSV 4
Strafwürfe: NSV 5/1 HSV 5/3

















