So, 12:20 Uhr
25.09.2011
nnz-Ergebnisdienst: Handball
Nach einem Saisonstart nach Maß der NSV Handballer, mussten sie an diesem Wochenende Federn lassen. Während die Männer in Apolda mit den Nerven kämpften, kamen die Damen in ihrem ersten Heimspiel unter die Räder.
Zum Auswärtspiel der Männer gegen den Ligaprimus HSV Apolda fuhren die Nordhäuser in Bestbesetzung und optimistisch. Ihr Erfolg über Hermsdorf und die gleichzeitige Niederlage des HSV in Behringen sorgte für gute Stimmung.
Leider verloren die Südharzer diese Stimmung mit dem Anpfiff der beiden sehr guten Referees Matthias Wirth und Marco Welsch. Beide Teams begannen zerfahren und in den Aktionen überhastet. Es dauerte geschlagene drei Minuten, bis der Ball den Weg ins Tor fand, zum ersten Treffer der Partie und für die Hausherren.
Bei den Nordhäusern spürte man förmlich den übermäßigen Respekt, dieser lähmte weite Teile der ausgegebenen Taktik. Da aber auch Apolda nicht gerade Bäume ausriss, erzielte der Underdog aus dem Südharz, nach einem Rückstand von 5:2 und 7:4, in der zwanzigsten Minute den 8:8 Ausgleich. Den folgenden Schlagabtausch konnten sie bis zum 10:10 offen gestalten, ehe die Gastgeber den Schlussspurt kapp für sich entscheiden konnten. Beim Stand von 13:11 wurden die Seiten gewechselt.
Nach der Pause lösten die von Ralf Börmel trainierten HSV-Spieler die Bremse. Jede Schwäche wurde in dieser Phase gnadenlos ausgenutzt und endete in einem Torerfolg. Es dauerte geschlagene 20 Minute bis sich der NSV davon erholte. Spielstand zu diesem Zeitpunkt 28:17. Plötzlich kamen sie wieder besser ins Spiel und gestalteten das Ergebnis mit hohem Kampfgeist freundlicher. Endstand 30:22.
An der Motivation und am Kämpferischen Einsatz hat es beim NSV nicht gelegen, einzig an der Umsetzung auf dem Parkett hat diesmal gehapert. Zu groß der Respekt vor dem scheinbar übermächtigen HSV, sie scheiterten schier an ihren eigenen Nerven. Einzig die Torhüter, auf beiden Seiten, zeigten keine Ehrfurcht.
Ganz anders das Spiel der Damen. Sie wurden bei ihrem ersten Heimauftritt von der Spielgemeinschaft Schlotheim/Sondershausen düpiert. Nach dem Auswärtserfolg in Altenburg wurden sie mit einem 8:22 Heimdebakel nach 60 Spielminuten in die Kabine geschickt. Ob Angriff oder Abwehr - es bewegte sich nichts. Während im Angriff der Kasten der Gäste wie vernagelt erschien, agierte man in der Abwehr halb- bis offenherzig. Ein deftiger Ausrutscher der verkraftet werden kann, wenn es dabei bleibt!
Auch für die männliche Jugend C lag die Messlatte in Mühlhausen sehr hoch. Jedoch nicht weil die Spieler des Vfb TM diese mit ihrer Leistung so hoch auflegten, vielmehr waren einige Begleiterscheinungen der Partie etwas fragwürdig. Diese sollen nun am grünen Tisch hinterfragt werden, da die Südharzer Einspruch eingelegten. Die Punkte mussten sie nach großartigem Kampf gegen alle Widrigkeiten mit 17:19 (Halbzeit 5:6) jedoch beim Vfb belassen.
Frank Ollech
HSV Apolda - Nordhäuser SV 30:22
Landesliga Frauen
Nordhäuser SV – SG Schlotheim/Sondershausen 8:22
Thüringenliga männliche Jugend C
Vfb TM Mühlhausen - Nordhäuser SV 19:17
Autor: nnzZum Auswärtspiel der Männer gegen den Ligaprimus HSV Apolda fuhren die Nordhäuser in Bestbesetzung und optimistisch. Ihr Erfolg über Hermsdorf und die gleichzeitige Niederlage des HSV in Behringen sorgte für gute Stimmung.
Leider verloren die Südharzer diese Stimmung mit dem Anpfiff der beiden sehr guten Referees Matthias Wirth und Marco Welsch. Beide Teams begannen zerfahren und in den Aktionen überhastet. Es dauerte geschlagene drei Minuten, bis der Ball den Weg ins Tor fand, zum ersten Treffer der Partie und für die Hausherren.
Bei den Nordhäusern spürte man förmlich den übermäßigen Respekt, dieser lähmte weite Teile der ausgegebenen Taktik. Da aber auch Apolda nicht gerade Bäume ausriss, erzielte der Underdog aus dem Südharz, nach einem Rückstand von 5:2 und 7:4, in der zwanzigsten Minute den 8:8 Ausgleich. Den folgenden Schlagabtausch konnten sie bis zum 10:10 offen gestalten, ehe die Gastgeber den Schlussspurt kapp für sich entscheiden konnten. Beim Stand von 13:11 wurden die Seiten gewechselt.
Nach der Pause lösten die von Ralf Börmel trainierten HSV-Spieler die Bremse. Jede Schwäche wurde in dieser Phase gnadenlos ausgenutzt und endete in einem Torerfolg. Es dauerte geschlagene 20 Minute bis sich der NSV davon erholte. Spielstand zu diesem Zeitpunkt 28:17. Plötzlich kamen sie wieder besser ins Spiel und gestalteten das Ergebnis mit hohem Kampfgeist freundlicher. Endstand 30:22.
An der Motivation und am Kämpferischen Einsatz hat es beim NSV nicht gelegen, einzig an der Umsetzung auf dem Parkett hat diesmal gehapert. Zu groß der Respekt vor dem scheinbar übermächtigen HSV, sie scheiterten schier an ihren eigenen Nerven. Einzig die Torhüter, auf beiden Seiten, zeigten keine Ehrfurcht.
Ganz anders das Spiel der Damen. Sie wurden bei ihrem ersten Heimauftritt von der Spielgemeinschaft Schlotheim/Sondershausen düpiert. Nach dem Auswärtserfolg in Altenburg wurden sie mit einem 8:22 Heimdebakel nach 60 Spielminuten in die Kabine geschickt. Ob Angriff oder Abwehr - es bewegte sich nichts. Während im Angriff der Kasten der Gäste wie vernagelt erschien, agierte man in der Abwehr halb- bis offenherzig. Ein deftiger Ausrutscher der verkraftet werden kann, wenn es dabei bleibt!
Auch für die männliche Jugend C lag die Messlatte in Mühlhausen sehr hoch. Jedoch nicht weil die Spieler des Vfb TM diese mit ihrer Leistung so hoch auflegten, vielmehr waren einige Begleiterscheinungen der Partie etwas fragwürdig. Diese sollen nun am grünen Tisch hinterfragt werden, da die Südharzer Einspruch eingelegten. Die Punkte mussten sie nach großartigem Kampf gegen alle Widrigkeiten mit 17:19 (Halbzeit 5:6) jedoch beim Vfb belassen.
Frank Ollech
Ergebnisse im Überblick
Thüringenliga MännerHSV Apolda - Nordhäuser SV 30:22
Landesliga Frauen
Nordhäuser SV – SG Schlotheim/Sondershausen 8:22
Thüringenliga männliche Jugend C
Vfb TM Mühlhausen - Nordhäuser SV 19:17
















