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Sa, 08:56 Uhr
24.09.2011

Überraschung im Harz

Die Harzer Wölfe haben in der Vorbereitung auf die anstehende Eishockey-Oberliga-Saison für eine dicke Überraschung gesorgt. Im heimischen Wurmbergstadion setzte sich der ESC in einer spannenden Begegnung vor etwa 350 Zuschauern gegen die favorisierten Frankfurter Löwen mit 2:1 (1:1, 0:0, 1:0) durch.

An beiden Treffern beteiligt (Foto: R. Koch) An beiden Treffern beteiligt (Foto: R. Koch)
Waren an beiden Treffern beteiligt: Der zweifache Vorbereiter Michele Meridian (links) und Testspieler Patrick Lomascolo, Schütze des 1:1. Im Hintergrund Frankfurts Keeper Dennis Schulz.

Die Harzer Wölfe haben in der Vorbereitung auf die anstehende Eishockey-Oberliga-Saison für eine dicke Überraschung gesorgt. Im heimischen Wurmbergstadion setzte sich der ESC in einer spannenden Begegnung vor etwa 350 Zuschauern gegen die favorisierten Frankfurter Löwen mit 2:1 (1:1, 0:0, 1:0) durch.

Die Wölfe mussten auf die angeschlagenen Bruno Kähm, Alois Öttl und Andreas Bippus verzichten, zudem war auch Sven Eichler beruflich verhindert. Mit nur zwei Verteidigungspärchen wurde die Aufgabe gegen einen der hoch gehandelten Clubs aus der Weststaffel somit noch schwerer.

Das erste Achtungszeichen in der Partie hatten dennoch die Harzer, Michele Meridian scheiterte jedoch an Frankfurts gutem Keeper Dennis Schulz. Im Gegenzug brachte Ryan Fairbarn die Gäste in Führung, das Spiel schien den erwarteten Verlauf zu nehmen (4. Minute). Die Wölfe ließen sich von dem Gegentreffer aber nicht aus der Ruhe bringen, spielten weiterhin defensiv sehr konzentriert und kamen zudem zu eigenen Chancen. Testspieler Patrick Lomascolo scheiterte zunächst noch am Pfosten. In der 17. Minute machte es der junge Kanadier dann besser, im Nachschuss markierte er das verdiente 1:1.

Gestützt auf einen starken Mario D'Antuono hielten die Wölfe das Spielgeschehen auch im zweiten Drittel offen. Während in der Abwehr mit vereinten Kräften Gegentore verhindert wurden, fehlten beim eigenen Abschluss zweimal nur Zentimeter. Sowohl Meridian als auch Ruven Bannach scheiterten allerdings.

Im Schlussabschnitt hatten die Frankfurter zumindest optisch mehr von der Partie, scheiterten aber wiederholt an D'Antuono oder zielten bei ihren Schüssen nicht genau genug. Auf der Gegenseite hatten aber auch die Harzer bei schnellen Vorstößen ihre Möglichkeiten. Eine davon nutzte Kapitän Stefan Bilstein, der im Gewühl vor dem Tor den Überblick behielt und die 2:1-Führung erzielte (53. Minute). Die Gäste aus Hessen drängten in den Schlussminuten vergeblich auf den Ausgleich, so dass am Ende die Wölfe über einen überraschenden Erfolg jubeln durften. „Wir haben gerade in der Defensive sehr gut gespielt. Die Center haben stark nach hinten gearbeitet und den Frankfurtern so den Raum genommen“, freute sich nach Spielschluss ESC-Trainer John Noob.
Robert Koch
Autor: nnz

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