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Do, 12:43 Uhr
22.09.2011

nnz-Polizeibericht am Donnerstag

Da fährt eine Frau mit ihrem Auto einfach in eine Fleischerei. Wie das passieren konnte und wo die Beamten der Nordhäuser Polizeiinspektion noch zu tun hatten, das hat die nnz erfahren...


Fatale Folgen hatte ein Bedienfehler, durch den eine Autofahrerin einen Unfallschaden von über 6.000 Euro verursachte. Die 57-jährige Kiafahrerin wollte gegen 13.35 Uhr von einem Kundenparkplatz der Fleischerei-Filiale in Nordhausen, An der Salza, rückwärts ausparken. Dabei kam es zum Bedienfehler der Fahrerin. Sie fuhr aufgrund des bereits eingelegten ersten Ganges nach vorn durch die Automatiktür der Fleischerei und kam in dem Laden vor der Warenauslage zum Stehen. Dadurch wurde der Eingansbereich sowie das Fahrzeug erheblich beschädigt.

Um 16.45 Uhr parkte eine 60-jährige Autofahrerin ihren Daimler auf dem Parkplatz des Südharz-Krankenhauses. Beim Verlassen des Fahrzeuges versäumte die Frau allerdings, die Handbremse anzuziehen bzw. einen Gang einzulegen. Der PKW machte sich selbständig und rollte gegen ein in der gegenüberliegenden Parkbucht stehenden Ford. An beide Fahrzeugen entstand mit rund 1.500 Euro Sachschaden.


In den Abend- bzw. Nachtstunden vom Dienstag zum Mittwoch kam es in der Ellricher AWG-Siedlung zu einem Diebstahl von Fahrrädern. Vom Hof eines Mehrfamilienhauses entwendeten bisher unbekannte Täter zwei aneinander geschlossene Räder im Wert von knapp 900 Euro. Bei dem Ersten handelt es sich um ein schwarz/graues Fahrrad Spezialized Crosstrail, das zweite Rad ist weiß, Pegausus Avanti.
Autor: nnz

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Kommentare
Bodo Schwarzberg
22.09.2011, 22:01 Uhr
Leichtsinn lässt Langfinger lachen!
Vier Ls, die für die Betroffenen sicher weniger zum Lachen reizen. Eigentlich höre ich täglich von Menschen, dass sie sehr gern die nnz lesen. Und eigentlich sind ja auch die Polizeiberichte einer ihrer Lieblingslektüren? Dennoch wundere ich mich fast täglich, wie leicht es manche Menschen den Dieben machen: Wenn ich auf einem meiner regeläßigen Parkplätze aus- oder einsteige, habe ich schon oft überlegt, beim Nachbarn mal einen Zettel hinter die Windschutzscheibe zu klemmen, vielleicht mit der Bemerkung, ob er denn seinen Schmuckgeschäft oder seinen Geldautomaten auf Rädern auch gut gegen Einbruch geschützt hat? Vor allem Schlüssel, Handtaschen und Geldbörsen sehe ich regelmäßig auf Konsolen und Beifahrersitzen, von Jacken mit ausgebeulten Taschen, vollen Einkaufsbeuteln und Navis ganz zu schweigen.

Völlig normal sind Fahrräder, die über Nacht auf Hinterhöfen, oft noch nicht einmal abgeschlossen, mit Fahrradlampen und Fahrradcomputern abgestellt werden, oder aber in Kellervorräumen, obwohl doch jeder sicher einen Keller hat?
So etwas fördert natürlich die "Selbstbedienungsmentalität" mancher Zeitgenossen. Schließlich haben wir ja Marktwirtschaft. Und der Markt ist offensichtlich sehr reichhaltig und vielfältig hinsichtlich der feilgebotenen, "kostenlosen" Produkte.

Da kann die Polizei offenbar noch so warnen! Viele Mitmenschen machen es Langfingern all zu leicht.

Mich selbst hat ein aufmerksamer Polizist vor Jahren zum Umdenken gebracht. In Halle hatte ich einst mein Portemonnaie auf dem Sitz liegen gelassen. Das brachte mir ein Verwarngeld wegen "Begünstigung von Diebstahl" in Höhe von damals 5 DM ein. Seitdem passe ich auf und ich würde es anderen lieben Mitmenschen ebenso empfehlen.

Ich weiß ja nicht, ob solche Vergesslichkeiten auch in die Zuständigkeit des Ordnungsamtes fallen? Ich denke aber dass sich die Damen und Herren dieses Amtes viele Freunde machen würden, wenn sie kostenlose (!) Hinweise hinter die Scheibenwischer klemmten, die die fahrlässigen Autobesitzer auf die Gefahr hinweisen, die ihren Besitztümern drohen.
Rainer Rodekirchen
23.09.2011, 09:19 Uhr
'Begünstigung von Diebstahl'???
Das ist ja mehr als phantasievoll.
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