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Fr, 06:44 Uhr
16.09.2011

Holländer im Harz

Sportliche Vergleiche zwischen Deutschland und den Niederlanden haben traditionell eine besondere Brisanz. Was für den Fußball wahr ist, gilt natürlich auch für das Eishockey, diesmal im besonderen für den Nord-Oberligisten Harzer Wölfe und den niederländischen Erstligist Friesland Flyers. Beide Teams treffen am Wochenende im Doppelvergleich aufeinander.

Spiel gegen Herford (Foto: R. Koch) Spiel gegen Herford (Foto: R. Koch)
Auch dieses Wochenende wollen die Harzer Wölfe (in weiß), hier mit Michele Meridian und Richard Stütz, viel Zug zum Tor entwickeln.

Am Samstag zunächst in Heerenveen, am Sonntag ab 18 Uhr kommt es zum Rückspiel im Braunlager Wurmbergstadion. Der ESC will gegen den mehrfachen niederländischen Meister an die erfolgreiche Vorstellung vom 7:0-Testspielerfolg gegen Herford anknüpfen. Einfach wird es gegen die aus Heerenveen stammenden Flyers aber nicht. Schon in der vergangenen Saison kreuzten beide Teams in der Vorbereitung die Klingen. Vor Jahresfrist konnten sich dabei jeweils die Heimmannschaften in schnellen und spannenden Spielen knapp durchsetzen.

Die Mannschaft der Friesländer bietet eine gute Mischung zwischen heimischen Akteuren und starken Ausländern. So stehen im Kader mit den Verteidigern Marcus Pryde und Aaron Wilson sowie den Stürmern Mike Nason, Jason Visser und Jamie Visser gleich fünf Kanadier. Hinzu gesellen sich der US-Amerikaner Joey Sides, der Lette Aleksandrs Terjohins und der Russe Andrei Levitin. Auch drei aktuelle niederländische Nationalspieler laufen für die Flyers auf, dies sind Bert van den Braak, Sander Dijkstra und Wesley Hendriks. In der vergangenen Saison belegten die Flyers in der Eredivisie den dritten Rang, schieden dann aber schon überraschend in der ersten Play-Off-Runde aus.

Beim Auswärtsspiel in der „Thialf“ werden die Wölfe auf einen motivierten Gegner treffen, schließlich werden die Gastgeber alles daran setzen, um bei ihrer Saisoneröffnungsfeier auch einen Sieg einzufahren. Auf Seiten der Harzer werden vermutlich wie schon am vergangenen Wochenende wieder die beiden Testspieler Richard Stütz und Jani Ålander mitwirken. Mit zwei Spielen innerhalb von 24 Stunden ist das Wochenend-Programm für beide Mannschaften hart, bietet aber auch einen guten Stresstest für die anstehende Saison.
Robert Koch
Autor: nnz

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