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Fr, 14:02 Uhr
22.08.2003

Zahl hat sich halbiert

Nordhausen (nnz). Es gibt kaum etwas, was heutzutage nicht statistisch untersucht und ausgewertet wird. Auch die Zahl der Selbstmorde gehört dazu. Wie viele Thüringer sich im vergangenen Jahr das Leben nahmen, das hat jetzt die nnz erfahren.


Im Jahr 2002 begingen 392 Thüringer Selbstmord. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 1,5 Prozent aller Sterbefälle. Gegenüber dem Jahr zuvor sank die Zahl um 9 Fälle bzw. 2,2 Prozent. Verglichen mit dem Jahr 1990 gab es sogar einen Rückgang um 274 Fälle bzw. 41,1 Prozent. Mehr als drei Viertel (76,3 Prozent) waren Männer.

Besonders Personen im Alter zwischen 40 und 50 Jahren wählten den Freitod. Ihr Anteil an den Suizid-Todesfällen betrug 19,9 Prozent (2001: 21,2 Prozent). Das durchschnittliche Sterbealter lag im Jahr 2002 bei 55,3 Jahren. Ein Jahr zuvor betrug es 55,2 Jahre. Mehr als zwei Drittel (69,9 Prozent) der Suizide erfolgten durch Erhängen, Strangulierung oder Ersticken.

Nicht die „grauen und kalten“ Monate sind die Monate mit der höchsten Selbstmordrate. Die meisten Personen (11,7 Prozent) nahmen sich im vergangenen Jahr im Monat August das Leben. Im Jahr 2001 war es der Monat Mai.
Autor: nnz

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