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Di, 13:23 Uhr
30.08.2011

Immer und immer wieder

Sie geben nicht auf - die Mitstreiter der Nordhäuser Kreisverkehrswacht und ihre Partner im Landkreis Nordhausen. Immer wieder wird jungen Menschen, den Fahranfängern und denen, die meinen, 100 und mehr PS beherrschen zu können, vermittelt, dass Sicherheit im Straßenverkehr oberste Priorität hat. Heute war es wieder einmal soweit...


Die "Aktion Junge Fahrer" der Kreisverkehrswacht Nordhausen widmete sich heute in der Straße der Genossenschaften in Nordhausen der Verkehrssicherheitsarbeit für junge Menschen, um die hohe Unfallbelastung der jungen Fahrerinnen und Fahrer abzubauen. Dabei wurden die regionalen Besonderheiten der Freizeit - und Verkehrsinfrastruktur sowie bildungs - und berufsgruppenspezifische Zusammenhänge individuell berücksichtigt.

Die Veranstaltung fand in Zusammenarbeit mit der Staatlich berufsbildenden Schule 2 statt, und wurde durch Landrat Joachim Claus (CDU) und Olaf Salomon, Vorsitzender der Kreisverkehrswacht Nordhausen, eröffnet. Es wurden den rund 300 Teilnehmern der Aktion zahlreiche erlebnisorientierte Testgeräte und Simulatoren wie Unfalldemonstrationen, Fahrsimulator, Bremssimulator, Überschlagsimulator, Gurtschlitten, Seh - und Reaktionstestgerät, Erste Hilfe und ein Infostand der Polizei aufgebaut. “Ziel war es, dass die jungen Leute mitmachen und ihre Erfahrungen in die Gespräche mit Experten einbringen konnten“, erklärte Dieter Köhler von der Nordhäuser Kreisverkehrswacht der nnz.

Unzureichende Fahrpraxis und Selbstüberschätzung sorgen dafür, dass Fahranfänger deutlich mehr Unfälle produzieren als „alte Hasen“. Obwohl die 18 bis 25jährigen nur acht Prozent der Autofahrer stellen, spielen junge Verkehrsteilnehmer bei den Unfallverursachern eine führende Rolle. Mehr als ein Fünftel (22%) aller Unfälle mit Personenschaden wurden von 18 bis 25jährigen verursacht. (Statistisches Bundesamt)

Anfängerfehler haben viele Ursachen: Mancher beugt sich dem Druck der Gruppe, die besonders schnelles Fahren „cool“ findet und über maßvolles Fahren ihre Witzchen macht. Kindisches Imponiergehabe im Auto ist keine Seltenheit: ein Grund, weshalb regelrechte Rennen veranstaltet und dabei auch andere Verkehrsteilnehmer gefährdet werden.

Diskofahrten haben ihre eigenen Tücken: Junge Fahrer überschätzen oft ihre Aufmerksamkeits - und Konzentrationsfähigkeit. Häufig sind sie nach einer Diskonacht in den frühen Morgenstunden unterwegs. Allein der Schlafentzug, von dem der Fahrer bei lauter Musik und Tanz nichts gemerkt hat, macht ihn ähnlich fahruntüchtig wie Bier und Wein. Auch die süßlich schmeckenden Alcopos mindern ganz erheblich die Reaktionsfähigkeit am Steuer.

Leicht kommt es bei übernächtigten Fahrern zum Sekundenschlaf, und damit zu Unfällen mit verheerenden Folgen. Genau hier setzt die Arbeit der "Aktion Junge Fahrer" an. Das Aktionsprogramm, die direkte Ansprache der jungen Fahrer und die entsprechende Presse - und Öffentlichkeitsarbeit werden jährlich durchgeführt.

Die "Aktion Junge Fahrer" ist eine Initiative der Deutschen Verkehrswacht. Sie wird unterstützt vom Bundesministerium für Verkehr, Bau - und Stadtentwicklung.
Aktion junge Fahrer (Foto: D. Köhler)
Aktion junge Fahrer (Foto: D. Köhler)
Aktion junge Fahrer (Foto: D. Köhler)
Aktion junge Fahrer (Foto: D. Köhler)
Aktion junge Fahrer (Foto: D. Köhler)
Aktion junge Fahrer (Foto: D. Köhler)
Aktion junge Fahrer (Foto: D. Köhler)
Aktion junge Fahrer (Foto: D. Köhler)
Aktion junge Fahrer (Foto: D. Köhler)
Aktion junge Fahrer (Foto: D. Köhler)
Aktion junge Fahrer (Foto: D. Köhler)
Aktion junge Fahrer (Foto: D. Köhler)
Aktion junge Fahrer (Foto: D. Köhler)
Aktion junge Fahrer (Foto: D. Köhler)
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Autor: nnz

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