Mo, 14:31 Uhr
29.08.2011
Nordhausen – Boxen – 1. Bundesliga
Diese drei Dinge gehören ab sofort zusammen, denn die Nordhäuser Boxer des NSV steigen ab der jetzigen Saison in den Ring der ersten Bundesliga...
Für die Stadt Nordhausen ist das natürlich das sportliche Aushängeschild, so dass Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) zu einem Pressegespräch einlud und sich für die Leistungen der abgelaufenen Saison bedankte. Doch eigentlich ging es um den kuriosen Aufstieg in die erste Bundesliga (nnz berichtete bereits). Unterstützung gibt es seitens der Stadtverwaltung bei der Bereitstellung der Sportstätten für die Boxer, die Turnhalle in Nord sowie die Ballspielhalle. Das wird auch weiter so sein, sicherte die OB zu.
Klaus Wahlbuhl, der Vorsitzende des Nordhäuser Sportvereins, dankte der Stadtverwaltung für die bisherige Unterstützung, sein Dank galt auch den Sponsoren, allen voran der K+K Detektei und Personenschutz aus Bleicherode und der Knauf Deutsche Gipswerke Rottleberode.
Box-Abteilungsleiter Mathias Geidel zeigte die Geschichte des Nordhäuser Boxens auf, zu denen vor und nach der Wende zahlreiche Meistertitel im Senioren- und Kadettenbereich. Ab 2007 ging es dann stets nach oben: Oberliga, 2. Bundesliga und jetzt 1. Bundesliga. Auf der Habenseite steht dafür neben den Sponsoren auch die immer wieder imposante Zuschauerkulisse in der Ballspielhalle (siehe hierzu auch nnz-tv).
Der sportliche Erfolg des Nordhäuser Boxsports liegt vor allem im Nachwuchsbereich, auf den in Nordhausen seit Jahrzehnten viel Wert gelegt wird, berichtete Cheftrainer Konrad Werner heute. Das sei die Wurzel, die eine reichliche Ernte erst möglich macht.
Wenn am 22. Oktober der erste Gong ertönt, dann wird es der NSV in einer Staffel mit Hannover und der Berliner Hertha zu tun haben. Ob Johann Witt in dieser Saison für Nordhausen in den Ring steigen wird, steht in den Sternen, für die personelle Planung allerdings sind viele Weichen gestellt. Noch müssen die letzten Verträge geschlossen werden. Auch mit den Sponsoren. Die jedoch werden auch weiterhin hinter dem Nordhäuser Boxsport stehen. Und hoffentlich auch die Fans, die für die Heimboxkämpfe eventuell einen oder zwei Euro mehr zahlen sollen. Ob nun acht oder neun Euro – das muss erst noch beschlossen werden.
Die wichtigsten Sponsoren stehen weiterhin hinter den Nordhäuser Boxern und werden ihr Engagement dabei deutlich steigern. Wie Knauf-Werkleiter André Materlik sagte, wolle auch ein international agierendes Unternehmen hier in der Region einen sportlichen Leuchtturm fördern und unterstützen. Auch der Vertrag mit K+K ist unter Dach und Fach.
Von der Gestaltung der Boxnächte her soll eventuell auch einiges geändert werden. Neben dem sportlichen Aspekt sollen Showelemente verstärkt in die gesamte Dramaturgie eingebaut werden. Auch wird die Präsentation der Sponsoren verstärkt werden. Man kann also gespannt sein, was die Zuschauer und die Fans ab dem 22. Oktober erwarten wird. Eines ist jetzt bereits sicher: Die Halle in der Hesseröder Straße ist bereit für 1.000 Zuschauer.
Peter-Stefan Greiner
Autor: nnzFür die Stadt Nordhausen ist das natürlich das sportliche Aushängeschild, so dass Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) zu einem Pressegespräch einlud und sich für die Leistungen der abgelaufenen Saison bedankte. Doch eigentlich ging es um den kuriosen Aufstieg in die erste Bundesliga (nnz berichtete bereits). Unterstützung gibt es seitens der Stadtverwaltung bei der Bereitstellung der Sportstätten für die Boxer, die Turnhalle in Nord sowie die Ballspielhalle. Das wird auch weiter so sein, sicherte die OB zu.
Klaus Wahlbuhl, der Vorsitzende des Nordhäuser Sportvereins, dankte der Stadtverwaltung für die bisherige Unterstützung, sein Dank galt auch den Sponsoren, allen voran der K+K Detektei und Personenschutz aus Bleicherode und der Knauf Deutsche Gipswerke Rottleberode.
Box-Abteilungsleiter Mathias Geidel zeigte die Geschichte des Nordhäuser Boxens auf, zu denen vor und nach der Wende zahlreiche Meistertitel im Senioren- und Kadettenbereich. Ab 2007 ging es dann stets nach oben: Oberliga, 2. Bundesliga und jetzt 1. Bundesliga. Auf der Habenseite steht dafür neben den Sponsoren auch die immer wieder imposante Zuschauerkulisse in der Ballspielhalle (siehe hierzu auch nnz-tv).
Der sportliche Erfolg des Nordhäuser Boxsports liegt vor allem im Nachwuchsbereich, auf den in Nordhausen seit Jahrzehnten viel Wert gelegt wird, berichtete Cheftrainer Konrad Werner heute. Das sei die Wurzel, die eine reichliche Ernte erst möglich macht.
Wenn am 22. Oktober der erste Gong ertönt, dann wird es der NSV in einer Staffel mit Hannover und der Berliner Hertha zu tun haben. Ob Johann Witt in dieser Saison für Nordhausen in den Ring steigen wird, steht in den Sternen, für die personelle Planung allerdings sind viele Weichen gestellt. Noch müssen die letzten Verträge geschlossen werden. Auch mit den Sponsoren. Die jedoch werden auch weiterhin hinter dem Nordhäuser Boxsport stehen. Und hoffentlich auch die Fans, die für die Heimboxkämpfe eventuell einen oder zwei Euro mehr zahlen sollen. Ob nun acht oder neun Euro – das muss erst noch beschlossen werden.
Die wichtigsten Sponsoren stehen weiterhin hinter den Nordhäuser Boxern und werden ihr Engagement dabei deutlich steigern. Wie Knauf-Werkleiter André Materlik sagte, wolle auch ein international agierendes Unternehmen hier in der Region einen sportlichen Leuchtturm fördern und unterstützen. Auch der Vertrag mit K+K ist unter Dach und Fach.
Von der Gestaltung der Boxnächte her soll eventuell auch einiges geändert werden. Neben dem sportlichen Aspekt sollen Showelemente verstärkt in die gesamte Dramaturgie eingebaut werden. Auch wird die Präsentation der Sponsoren verstärkt werden. Man kann also gespannt sein, was die Zuschauer und die Fans ab dem 22. Oktober erwarten wird. Eines ist jetzt bereits sicher: Die Halle in der Hesseröder Straße ist bereit für 1.000 Zuschauer.
Peter-Stefan Greiner



