Di, 06:34 Uhr
20.02.2001
Gemeinsames Ziel: Eine lebenswerte Region zu gestalten
Nordhausen (nnz). Neben den schon zur Tradition gewordenen Betriebsbesuchen durch Landrat Claus, ist auch das Gespräch mit den Verbänden, den Kammern und Unternehmern ein wesentlicher Bestandteil seiner Arbeit. Erst kürzlich war der Verband der Wirtschaft Nordhausen e. V. im Rahmen seiner ersten Zusammenkunft im Jahr 2001 zu Gast beim Landrat. Im gut besetzten Plenarsaal gab Joachim Claus einen Überblick über die Struktur der Verwaltung und über die vielen Aktivitäten, die durch das "Unternehmen Landratsamt" wahrzunehmen sind. Für viele Unternehmer und Geschäftsführer ein gelungener Vortrag, der Einblicke vermittelte, die manchem Veranstaltungsteilnehmer in der aufgezeigten Bandbreite so nicht oder nicht so umfassend bekannt waren.
In einem zweiten Tagesordnungspunkt informierte die "Entwicklungsgesellschaft Südharz-Kyffhäuser" (ESK), ein Tochterunternehmen der LEG Thüringen, über ihr Firmenprofil und die sich daraus ergebenden wirtschaftsfördernden Möglichkeiten für die Unternehmen in der Nordthüringer Region. In einem weiteren Tagesordnungspunkt legte der Vorsitzende des Verbandes der Wirtschaft, Hans-Joachim Junker, die Probleme der Wirtschaft in Nordthüringen mit ersten Überlegungen für eine Neuausrichtung des Verbandes im dritten Jahrtausend dar. Nach zehn Jahren gebe es durchaus einzelne erfolgreiche mittelständische Unternehmen, aber wirtschaftliche Erfolge insgesamt bzw. selbsttragender wirtschaftlicher Aufschwung und nachhaltige wirtschaftliche Gesundung würden in der Region fehlen. Im koordinierten Zusammenwirken zu allen wirtschaftlichen Themen, unter organisierter lnteressenbündelung nach Prioritäten, sieht der Verband eine entscheidende Aufgabe bei der Neuausrichtung. Hauptziel dabei ist, die Region Nordthüringen lebenswerter zu gestalten.
In der sich anschließenden Diskussion machten die anwesenden Unternehmer natürlich kein Hehl aus den Problemen, Befindlichkeiten und Sorgen, die sie im täglichen Umgang mit der Verwaltung und der Politik haben. Da kam das schlechte Bild, welches die Politik momentan im Gerangel um Posten und Macht abgibt, genauso zur Sprache, wie die hochstilisierten Probleme um das Industriegebiet, den Tourismus, den Gipsabbau oder die FFH-Problematik im Landkreis. Und man merkte es Landrat Joachim Claus an. Er fühlte sich wohl in dieser Gesprächsrunde. Nicht, weil er ausnahmslos die Auffassung des Verbandes in allen Punkten teilte. Nein, weil trotz unterschiedlicher Standpunkte, einmal frei von allen politisch motivierten Gesichtspunkten, die Sach- und Fachdiskussion im Vordergrund stand und damit das Verständnis für einander wachsen konnte. Ein Verbandsmitglied brachte es in der Diskussion auf den Punkt. Er bedankte sich für das Grußwort des Landrates zum Jahreswechsel. Joachim Claus habe in diesem Statement die Aufgabenschwerpunkte für den Landkreis Nordhausen und für die Region Nordthüringen aufgezeigt. Er habe als Kommunalpolitiker mit seinen als fachkompetent bezeichneten Worten, die um Macht und um Beigeordnetenposten ringenden Zeitgenossen in die "Ecke gestellt", in die sie gehören.
Das dieses Treffen im Plenarsaal des Landratsamtes eine gute Veranstaltung für ein positives Miteinander zwischen Verwaltung und Wirtschaft war, unterstrichen nicht zuletzt Schülerinnen und ein Schüler der Kreismusikschule Nordhausen, die mit ihrem umrahmenden musikalischen Beitrag ein Bild von der Leistungsfähigkeit dieser Einrichtung abgaben. Einmal mehr habe Landrat Claus bewiesen, dass er sein abgegebenes Wahlversprechen für eine enge und regelmäßige Zusammenarbeit mit der Wirtschaft zu Themen aus der Region ernst meint, waren sich die Unternehmer einig.
Autor: nnzIn einem zweiten Tagesordnungspunkt informierte die "Entwicklungsgesellschaft Südharz-Kyffhäuser" (ESK), ein Tochterunternehmen der LEG Thüringen, über ihr Firmenprofil und die sich daraus ergebenden wirtschaftsfördernden Möglichkeiten für die Unternehmen in der Nordthüringer Region. In einem weiteren Tagesordnungspunkt legte der Vorsitzende des Verbandes der Wirtschaft, Hans-Joachim Junker, die Probleme der Wirtschaft in Nordthüringen mit ersten Überlegungen für eine Neuausrichtung des Verbandes im dritten Jahrtausend dar. Nach zehn Jahren gebe es durchaus einzelne erfolgreiche mittelständische Unternehmen, aber wirtschaftliche Erfolge insgesamt bzw. selbsttragender wirtschaftlicher Aufschwung und nachhaltige wirtschaftliche Gesundung würden in der Region fehlen. Im koordinierten Zusammenwirken zu allen wirtschaftlichen Themen, unter organisierter lnteressenbündelung nach Prioritäten, sieht der Verband eine entscheidende Aufgabe bei der Neuausrichtung. Hauptziel dabei ist, die Region Nordthüringen lebenswerter zu gestalten.
In der sich anschließenden Diskussion machten die anwesenden Unternehmer natürlich kein Hehl aus den Problemen, Befindlichkeiten und Sorgen, die sie im täglichen Umgang mit der Verwaltung und der Politik haben. Da kam das schlechte Bild, welches die Politik momentan im Gerangel um Posten und Macht abgibt, genauso zur Sprache, wie die hochstilisierten Probleme um das Industriegebiet, den Tourismus, den Gipsabbau oder die FFH-Problematik im Landkreis. Und man merkte es Landrat Joachim Claus an. Er fühlte sich wohl in dieser Gesprächsrunde. Nicht, weil er ausnahmslos die Auffassung des Verbandes in allen Punkten teilte. Nein, weil trotz unterschiedlicher Standpunkte, einmal frei von allen politisch motivierten Gesichtspunkten, die Sach- und Fachdiskussion im Vordergrund stand und damit das Verständnis für einander wachsen konnte. Ein Verbandsmitglied brachte es in der Diskussion auf den Punkt. Er bedankte sich für das Grußwort des Landrates zum Jahreswechsel. Joachim Claus habe in diesem Statement die Aufgabenschwerpunkte für den Landkreis Nordhausen und für die Region Nordthüringen aufgezeigt. Er habe als Kommunalpolitiker mit seinen als fachkompetent bezeichneten Worten, die um Macht und um Beigeordnetenposten ringenden Zeitgenossen in die "Ecke gestellt", in die sie gehören.
Das dieses Treffen im Plenarsaal des Landratsamtes eine gute Veranstaltung für ein positives Miteinander zwischen Verwaltung und Wirtschaft war, unterstrichen nicht zuletzt Schülerinnen und ein Schüler der Kreismusikschule Nordhausen, die mit ihrem umrahmenden musikalischen Beitrag ein Bild von der Leistungsfähigkeit dieser Einrichtung abgaben. Einmal mehr habe Landrat Claus bewiesen, dass er sein abgegebenes Wahlversprechen für eine enge und regelmäßige Zusammenarbeit mit der Wirtschaft zu Themen aus der Region ernst meint, waren sich die Unternehmer einig.

