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So, 18:09 Uhr
21.08.2011

Verfolgungsjagd endet mit Anzeige

Die Beamten der Polizeiinspektion Nordhausen führten in der Nacht von Samstag auf Sonntag in der Hauptstraße in Nordhausen eine Verkehrskontrolle durch. Was als Kontrolle begann, endete als Verfolgungsjagd...


Gegen 3.35 Uhr folgte ein 41 jähriger Mann nicht dem „Halt“ des Beamten und wollte sich durch Flucht der Verkehrskontrolle entziehen. Die eingesetzten Beamten nahmen sofort die Verfolgung auf und konnten das Fahrzeug nach einer kurzen Verfolgungsfahrt feststellen.

Es stellte sich heraus, dass der 41 jährige Fahrzeugführer unter Einwirkung alkoholischer Getränke stand. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von 1.43 Promille, der Mann wurde zur Blutprobenentnahme ins Südharzkrankenhaus Nordhausen verbracht und der Führerschein sichergestellt. Gegen den 41 Jährigen wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Autor: nnz

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Kommentare
Bodo Schwarzberg
21.08.2011, 21:57 Uhr
Abhauen vor der Polizei?
Ich verstehe nicht, warum dieser und andere Verkehrsteilnehmer in solchen Situation das Weite suchen. Die Beamten hatten doch definitiv das Autokennzeichen des Mannes. Und selbst dann, wenn dieses gefälscht gewesen wäre, so hatten sie doch zumindest eine Personenbeschreibung und den Autotyp. In jedem Fall wäre der Fahrer ihnen nicht entgangen. Mit der Flucht verschlimmert er doch noch seine Situation? - Mit logischem Denken hat das wenig zu tun. Na, bei 1,...Promille ist es damit sowieso nicht so einfach.
Ähnlich ist es mit der Fahrerflucht nach Unfällen ("Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort"). Das "lohnt" sich nicht, weil die Aufklärungsquote auf Grund der heutigen Kriminaltechnik extrem hoch ist.
Bei Fahrerfluchten nach Unfällen mit Personenschaden werden oft Sonderkommissionen gebildet, die den Täter über Monate, wenn nicht Jahre verfolgen.
Und viele, die abgehauen sind, dürfte bei Tag und Nacht das schlechte Gewissen plagen. Wäre es angesichts dessen nicht doch besser gewesen, am Ort des Geschehens zu bleiben?
Ich glaube, dass die unerwartete Konfrontation mit der Polizei als einer staatlichen Autorität das Grundproblem ist. In einer freien Gesellschaft gibt es kaum noch Autoritäten. Vielfach ist Autorität verpönt. Polizisten können ein Lied über die Reaktion davon singen, wie ungehalten und oftmals beleidigend Menschen reagieren, die sich plötzlich ihrer "Gewalt" gegenüber sehen und die wissen, dass sie an sich keine Fluchtmöglichkeit haben.
Der Umgang mit Autorität in einer freien Gesellschaft ist ein großes Problem. Aber auch eine freie Gesellschaft hat ohne sie keine Überlebenschance.
Ich vermute mal, dass es zu DDR-Zeiten kaum zum Abhauen vor der Polizei gekommen ist.
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