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Fr, 15:25 Uhr
19.08.2011

Schaden für Kinder

In der kommenden Woche beginnt nicht nur ein neues Schuljahr in Thüringen, es tritt auch eine neue Schulordnung in Kraft. Die jedoch ist immer noch umstritten. Auch bei Politikern aus dem Landkreis Nordhausen...


Für „nach wie vor äußerst bedenklich“ hält der Nordhäuser CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Klaus Zeh die Novellierung der Thüringer Schulordnung mit Blick auf den bevorstehenden Beginn des Schuljahres 2011/2012. Die mit der zum 1. August in Kraft getretenen Verordnung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur einhergegangen Änderungen der Schulordnung kommen nun zum Beginn des Schuljahres erstmals zur Anwendung.

Seitens der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag wurde bereits mehrfach betont, dass SPD-Kultusminister Christoph Matschie hierzu zwar gesetzlich ermächtigt ist, die CDU eine Novellierung jedoch nicht vorgenommen hätte. „Neuerungen wie etwa die Beschränkung der Möglichkeit zur Klassenwiederholung sind nicht nur unvereinbar mit einem leistungsgerechten, zukunftsfähigen Schulsystem, sondern schaden vor allem auch der Entwicklung der Kinder“, so Zeh.

Weiter bedenklich hält Zeh auch die unzulängliche Einbeziehung der Eltern und Lehrerschaft. „Mithilfe des massiven Protestes durch die Eltern und Lehrerschaft
konnte die CDU die zwangsweise Einführung einer jahrgangsgemischten Schuleingangsphase und einen immensen bürokratischen Aufwand für Lehrer durch die zunächst beabsichtigte verbale Bewertung jeder einzelnen Note verhindern.

Dennoch wurden einzelne Einwände seitens der Eltern und Lehrerschaft überhaupt nicht gehört“, zeigte sich Zeh enttäuscht. Wie groß deren Wunsch nach einer umfangreicheren Einbeziehung gewesen war, hatte sich auch bei dem von Zeh Anfang Mai in Nordhausen für Eltern und Lehrer veranstalteten Forum gezeigt, bei dem diese insbesondere ihr Unverständnis über die Reformierung des im bundesweiten Vergleich sehr gut positionierten thüringischen Bildungssystems zum Ausdruck brachten.

Letzteres teilt auch Zeh „Wer im nationalen Vergleich für seine Bildungssystem Bestwerte bescheinigt bekommt, sollte Bewährtes nicht aufgeben. Der aufgrund der Daten aus der Zeit der CDU-Alleinregierung im Jahr 2009 basierende zweite Platz für Thüringen im gerade veröffentlichten Bildungsmonitor 2011 zeigt, dass die Schulpolitik der CDU die Richtige ist und fortgeführt werden muss,“ so Zeh abschließend.
Autor: nnz

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