Do, 09:05 Uhr
18.08.2011
Auf verwunschenen Wegen
Der BUND Kreisverband Nordhausen lädt an diesem Wochenende ein zu einer Karstwanderung auf verwunschenen Wegen über den Mühlberg in Niedersachswerfen ein. Einen Klick in Ihrer nnz ist dieses Angebot allemal wert...
Am Sonntag (21. August), um 10.00 Uhr an der Kirche in Niedersachswerfen startet die Tour. Wer diesen Ausblick auf den Südharz genießen will (Foto), der sollte uns auf unserer Exkursion über den Mühlberg in Niedersachswerfen begleiten, so der BUND Kreisverband Nordhausen. Aber nicht nur der ästhetische Genuss soll die Menschen beeindrucken. Durch die Vertreter des BUND werden auch Informationen zur Kulturgeschichte, Botanik und Geologie gegeben.
Das Naturschutzgebiet Mühlberg gehört ebenso wie der Himmelberg bei Woffleben und der Kammerforst zwischen Gudersleben und Ellrich zu einem von der EU anerkannten FFH (Flora-Fauna-Habitat)Gebiet in der Südharzer Gipskarstlandschaft. Für dessen Erhalt bedarf es aber, das unterstreicht die kürzlich vorgestellte Studie zur aktuellen Situation dieses Gebietes, nicht nur des Schutzes, sondern auch der Nutzung. Das mag den Laien zunächst verwundern.
Warum es zum Erhalt der Kulturlandschaft insbesondere des Einsatzes von vierbeinigen Landschaftspflegern bedarf, und warum diese Funktion derzeitig durch das Engagement von zweibeinigen Helfern unterstützt werden muss, wird während der Wanderung erläutert. Dabei stellt der BUND die in seinem Eigentum stehende Fläche auf dem Mühlberg vor und wird das Geheimnis lüften, warum er diese erworben hat und welche Verpflichtung er damit eingegangen ist.
Zuvor gilt es jedoch den Berg, der sich so markant über dem Beretal erhebt, auf verwunschenen Wegen vorbei an Karstquellen, einem großen wassergefüllten Erdfall und eines alten Steinbruches zu erklimmen. Insofern sind gutes Schuhwerk und passende Kleidung sowie die Mitnahme von Getränken empfehlenswert.
Die Tour dauert rund drei Stunden und wer dann noch Lust verspürt, kann sich der Karstwanderung in Walkenried um 14.00 Uhr anschließen, die vom Vorsitzenden des niedersächsischen Karstwanderwegvereins, dem Werksleiter des in Kutzhütte ansässigen Gipsunternehmens, geführt wird.
Autor: nnzAm Sonntag (21. August), um 10.00 Uhr an der Kirche in Niedersachswerfen startet die Tour. Wer diesen Ausblick auf den Südharz genießen will (Foto), der sollte uns auf unserer Exkursion über den Mühlberg in Niedersachswerfen begleiten, so der BUND Kreisverband Nordhausen. Aber nicht nur der ästhetische Genuss soll die Menschen beeindrucken. Durch die Vertreter des BUND werden auch Informationen zur Kulturgeschichte, Botanik und Geologie gegeben.
Das Naturschutzgebiet Mühlberg gehört ebenso wie der Himmelberg bei Woffleben und der Kammerforst zwischen Gudersleben und Ellrich zu einem von der EU anerkannten FFH (Flora-Fauna-Habitat)Gebiet in der Südharzer Gipskarstlandschaft. Für dessen Erhalt bedarf es aber, das unterstreicht die kürzlich vorgestellte Studie zur aktuellen Situation dieses Gebietes, nicht nur des Schutzes, sondern auch der Nutzung. Das mag den Laien zunächst verwundern.
Warum es zum Erhalt der Kulturlandschaft insbesondere des Einsatzes von vierbeinigen Landschaftspflegern bedarf, und warum diese Funktion derzeitig durch das Engagement von zweibeinigen Helfern unterstützt werden muss, wird während der Wanderung erläutert. Dabei stellt der BUND die in seinem Eigentum stehende Fläche auf dem Mühlberg vor und wird das Geheimnis lüften, warum er diese erworben hat und welche Verpflichtung er damit eingegangen ist.
Zuvor gilt es jedoch den Berg, der sich so markant über dem Beretal erhebt, auf verwunschenen Wegen vorbei an Karstquellen, einem großen wassergefüllten Erdfall und eines alten Steinbruches zu erklimmen. Insofern sind gutes Schuhwerk und passende Kleidung sowie die Mitnahme von Getränken empfehlenswert.
Die Tour dauert rund drei Stunden und wer dann noch Lust verspürt, kann sich der Karstwanderung in Walkenried um 14.00 Uhr anschließen, die vom Vorsitzenden des niedersächsischen Karstwanderwegvereins, dem Werksleiter des in Kutzhütte ansässigen Gipsunternehmens, geführt wird.




