Mo, 12:34 Uhr
19.02.2001
Nordhäuser Verein sucht Unterstützung für Transporte
Nordhausen (nnz). Im Mai wollen die Mitglieder Nordhäuser Tschernobyl-Hilfe einen weiteren Transport nach Weißrußland durchführen. Mit zwei Lkw wollen die Helfer unter anderem Baumaterial in das Sanatoriums-Internat nach Kostjukowka bringen. Zusammen mit Lehrlingen aus der Region um Gomel und der IG Bauen-Agrar-Umwelt Nordhausen werden umfangreiche Sanierungsarbeiten in dem Internat beginnen. Allein der Transport mit einem Lkw kostet dem Verein rund 4.000 Mark. Nur durch Sponsoren wird es auch künftig möglich sein, den Kindern dieser Region zu helfen. So kauft der Verein gegenwärtig fehlende Grundnahrungsmittel direkt vom Hersteller, wie zum Beispiel Teigwaren, Mehl, Zucker und Reis. Eine Tonne Nudeln kostet dem Verein stolze 750 Mark.
Auch in diesem Jahr plant der Nordhäuser Verein wieder einen Kindersommer. Vom 9. bis 20. August werden privat eingeladene Kinder aus den Orten Pokoljubitschi und St. Selo in Nordhausen ihre Ferien bei Gasteltern verbringen. Zusätzlich werden erstmals zehn Kinder und eine Betreuerin eingeladen. Für sieben Tage werden sie im Hufhaus und in der Harzhöhe in einem Kinderferienlager eine schöne Zeit verbringen, anschließend sind sie dann acht Tage Gäste bei Familien und Nordhausen und Umgebung.
Um auf die Arbeit aufmerksam zu machen, beteiligt sich der Verein an verschiedenen Volksfesten wie zum Beispiel dem Bockbierfest oder dem Truck- und Countryfestival mit einem Kaffee- und Kuchenbasar. Jetzt erst einmal sucht der Verein für den kommenden Transport Süßigkeiten sowie Mehl und Zucker. Für 51 ABC-Schützen werden zudem dringend neue Schulkoffer samt Inhalt benötigt. Wer den Kindern in der Region Gomel helfen will, der sollte sich mit dem Verein Nordhäuser Tschernobyl-Hilfe e.V. in Verbindung setzen. Folgende Telefonnummer stehen hierfür zur Verfügung: 03631/990090; 0175/412 93 37 oder 0170/200 93 90.
Autor: nnzAuch in diesem Jahr plant der Nordhäuser Verein wieder einen Kindersommer. Vom 9. bis 20. August werden privat eingeladene Kinder aus den Orten Pokoljubitschi und St. Selo in Nordhausen ihre Ferien bei Gasteltern verbringen. Zusätzlich werden erstmals zehn Kinder und eine Betreuerin eingeladen. Für sieben Tage werden sie im Hufhaus und in der Harzhöhe in einem Kinderferienlager eine schöne Zeit verbringen, anschließend sind sie dann acht Tage Gäste bei Familien und Nordhausen und Umgebung.
Um auf die Arbeit aufmerksam zu machen, beteiligt sich der Verein an verschiedenen Volksfesten wie zum Beispiel dem Bockbierfest oder dem Truck- und Countryfestival mit einem Kaffee- und Kuchenbasar. Jetzt erst einmal sucht der Verein für den kommenden Transport Süßigkeiten sowie Mehl und Zucker. Für 51 ABC-Schützen werden zudem dringend neue Schulkoffer samt Inhalt benötigt. Wer den Kindern in der Region Gomel helfen will, der sollte sich mit dem Verein Nordhäuser Tschernobyl-Hilfe e.V. in Verbindung setzen. Folgende Telefonnummer stehen hierfür zur Verfügung: 03631/990090; 0175/412 93 37 oder 0170/200 93 90.

