Do, 19:26 Uhr
11.08.2011
Jetzt geht’s los
Nach dem gestern schon die Nordhäuser Sozis ihren Kandidaten für die kommende Oberbürgermeisterwahl bekanntgaben, zogen heute die Bündnisgrünen des Landkreises Nordhausen nach. Gleichzeitig wurde auch der Kandidat bekannt, der neuer Landrat werden will...
Für Gisela Hartmann ist der heutige Donnerstag schon ein aufregender Tag, schon weil es heute um zwei Personalien geht. Zwei Wahlen, zwei Kandidaten. Und los ging es mit dem Kandidat für den Landrat:
Dauert (Foto: nnz)
John Dauert, ist seit September vergangenen Jahres Mitglied im Kreisverband Nordhausen. Er fand es spannend, dass es keine Amtsinhaber gebe, die von ihrem Bonus profitieren würden. Der Mann organisiert zum Beispiel Ferienfreizeiten im Landkreis oder ist Mitglied im Kreisfachausschuss Leichtathletik. Inhaltlich will Dauert vor allem auf eine effektivere Zusammenarbeit zwischen den beiden großen kommunalen Verwaltungen drängen.
Die zehn wahlberechtigten Mitglieder stimmten allesamt für den 26jährigen, der in Wittenberg geboren wurde und seit 1987 in Appenrode lebt. Der Kandidat hat Lehramt studiert und eine Weiterbildung als Theaterpädagoge absolviert. Momentan arbeitet er als Wahlkreismitarbeiter bei einer bündnisgrünen Landtagsabgeordneten in Halberstadt.
Das alles hatte zehn Minuten gedauert und mit der gleichen Rasanz ging es mit dem Kandidaten weiter, der die Nachfolge von Barbara Rinke antreten will. Zur Wahl stellt sich Christian Darr.
Darr (Foto: nnz)
Der ehemalige Student und jetzige Diplomingenieur an der Fachhochschule Nordhausen war überrascht: Warum ich? Kurz danach die Antwort: Warum nicht! Auch Darr, der seit 2004 in der Rolandstadt wohnt, will die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Landkreis verbessern. In Nordhausen soll die Stadtentwicklung verbessert werden, der Fokus unter anderen auf die Altstadt gesetzt werden. Ihn interessiert auch die Zukunft des Abfallwirtschaftszentrums Nentzelsrode genauso wie alle Aktivitäten, die einen weiteren Gipsabbau nicht zulassen. Ganz im Sinne grüner Lokalpolitik soll die Schulentwicklungskonzeption weiter entwickelt werden. Keine Frage, auch für Christian Darr gab es keine Gegenstimmen.
Christian Darr ist wie sein Kandidaten-Kollege 26 Jahre alt und arbeitet als Referent für Energie und Klima in der Landtagsfraktion von Bündnis90/Grüne im Thüringer Landtag.
Beide Kandidaten befürworten eine intensivere Bürgerbeteiligung, Bürgerhaushalte, um die Menschen abzuholen und gegen die Politikverdrossenheit anzugehen. Der Kampf gegen den Autohof in Sundhausen habe gezeigt, welche Macht der mehrheitliche Wille der Bürger habe. Beide haben einen Kampf aufgenommen, den sie gegen angestammte Mitbewerber führen müssen. Aber sie sind zuversichtlich, dass sie die Menschen in Nordhausen sowie im Landkreis für sich und ihre kommunalpolitischen Ziele gewinnen können.
Autor: nnzFür Gisela Hartmann ist der heutige Donnerstag schon ein aufregender Tag, schon weil es heute um zwei Personalien geht. Zwei Wahlen, zwei Kandidaten. Und los ging es mit dem Kandidat für den Landrat:
Dauert (Foto: nnz)
John Dauert, ist seit September vergangenen Jahres Mitglied im Kreisverband Nordhausen. Er fand es spannend, dass es keine Amtsinhaber gebe, die von ihrem Bonus profitieren würden. Der Mann organisiert zum Beispiel Ferienfreizeiten im Landkreis oder ist Mitglied im Kreisfachausschuss Leichtathletik. Inhaltlich will Dauert vor allem auf eine effektivere Zusammenarbeit zwischen den beiden großen kommunalen Verwaltungen drängen. Die zehn wahlberechtigten Mitglieder stimmten allesamt für den 26jährigen, der in Wittenberg geboren wurde und seit 1987 in Appenrode lebt. Der Kandidat hat Lehramt studiert und eine Weiterbildung als Theaterpädagoge absolviert. Momentan arbeitet er als Wahlkreismitarbeiter bei einer bündnisgrünen Landtagsabgeordneten in Halberstadt.
Das alles hatte zehn Minuten gedauert und mit der gleichen Rasanz ging es mit dem Kandidaten weiter, der die Nachfolge von Barbara Rinke antreten will. Zur Wahl stellt sich Christian Darr.
Darr (Foto: nnz)
Der ehemalige Student und jetzige Diplomingenieur an der Fachhochschule Nordhausen war überrascht: Warum ich? Kurz danach die Antwort: Warum nicht! Auch Darr, der seit 2004 in der Rolandstadt wohnt, will die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Landkreis verbessern. In Nordhausen soll die Stadtentwicklung verbessert werden, der Fokus unter anderen auf die Altstadt gesetzt werden. Ihn interessiert auch die Zukunft des Abfallwirtschaftszentrums Nentzelsrode genauso wie alle Aktivitäten, die einen weiteren Gipsabbau nicht zulassen. Ganz im Sinne grüner Lokalpolitik soll die Schulentwicklungskonzeption weiter entwickelt werden. Keine Frage, auch für Christian Darr gab es keine Gegenstimmen.Christian Darr ist wie sein Kandidaten-Kollege 26 Jahre alt und arbeitet als Referent für Energie und Klima in der Landtagsfraktion von Bündnis90/Grüne im Thüringer Landtag.
Beide Kandidaten befürworten eine intensivere Bürgerbeteiligung, Bürgerhaushalte, um die Menschen abzuholen und gegen die Politikverdrossenheit anzugehen. Der Kampf gegen den Autohof in Sundhausen habe gezeigt, welche Macht der mehrheitliche Wille der Bürger habe. Beide haben einen Kampf aufgenommen, den sie gegen angestammte Mitbewerber führen müssen. Aber sie sind zuversichtlich, dass sie die Menschen in Nordhausen sowie im Landkreis für sich und ihre kommunalpolitischen Ziele gewinnen können.


