Mo, 18:33 Uhr
11.08.2003
Von Nachträgen und anderen Änderungen
Nordhausen (nnz). Noch vor seinem Urlaub hatte Landrat Joachim Claus (CDU) einen Nachtragshaushalt für dieses Jahr angekündigt. Nun ist er irgendwo auf den Kanaren und schon ist alles anders. Einen Nachtrag braucht man nur noch für den Stellenplan...
...wurde heute während der Sitzung des Kreisausschusses verkündet. Die Änderungen im Stellenplan müssten per Nachtragshaushalt beschlossen werden, für alle anderen Änderungen könne es Kreistagsbeschlüsse zu über- oder außerplanmäßigen Ausgaben geben, meinte heute der stellvertretende Landrat Matthias Jendricke (SPD). Einige Mitglieder des Kreisausschusses glaubten sich verhört zu haben. Und so fragte denn Klaus Hummitzsch sicherheitshalber noch einmal nach. Es stimmte und Hummitzsch hat noch ein gutes Gehör.
Kein Nachtragshaushalt trotz einer miserablen Einnahmesituation, trotz zäumiger kommunaler Zahler, trotz zurückgehender Fördermittel für den Schülerverkehr, trotz mehr Belastung innerhalb des Sozialhilfelastenausgleiches – alles kein Problem für die kreisliche Finanzverwaltung.
Interessant wird jedoch jetzt schon der Blick auf die Vorbereitungen für den Haushalt des Jahrgangs 2004. Die ersten Bedarfsanmeldungen aus den Fachbereichen seien eingegangen. Und wie in jedem Jahr: Es wird mehr verlangt, als letztlich verteilt werden kann. Momentan liegt der Mehrbedarf bei läppischen zehn Millionen Euro. Also wird, wie in jedem Jahr – an die Kreativität der Fachbereiche appelliert, man möge doch erst einmal 20 Prozent kürzen. Das macht zwei Millionen Euro, bleiben immer noch acht übrig. Diesen kläglichen Rest werden die Mitglieder des Finanzausschusses schon hinkriegen – wie in jedem Jahr.
Ach übrigens: Einen positiven Aspekt hat die Änderung des Stellenplanes dennoch. In der Kreisverwaltung soll wieder ausgebildet werden. Fünf junge Menschen erhalten die Chance einen Beruf zu erlernen, ab diesem Jahr.
Autor: nnz...wurde heute während der Sitzung des Kreisausschusses verkündet. Die Änderungen im Stellenplan müssten per Nachtragshaushalt beschlossen werden, für alle anderen Änderungen könne es Kreistagsbeschlüsse zu über- oder außerplanmäßigen Ausgaben geben, meinte heute der stellvertretende Landrat Matthias Jendricke (SPD). Einige Mitglieder des Kreisausschusses glaubten sich verhört zu haben. Und so fragte denn Klaus Hummitzsch sicherheitshalber noch einmal nach. Es stimmte und Hummitzsch hat noch ein gutes Gehör.
Kein Nachtragshaushalt trotz einer miserablen Einnahmesituation, trotz zäumiger kommunaler Zahler, trotz zurückgehender Fördermittel für den Schülerverkehr, trotz mehr Belastung innerhalb des Sozialhilfelastenausgleiches – alles kein Problem für die kreisliche Finanzverwaltung.
Interessant wird jedoch jetzt schon der Blick auf die Vorbereitungen für den Haushalt des Jahrgangs 2004. Die ersten Bedarfsanmeldungen aus den Fachbereichen seien eingegangen. Und wie in jedem Jahr: Es wird mehr verlangt, als letztlich verteilt werden kann. Momentan liegt der Mehrbedarf bei läppischen zehn Millionen Euro. Also wird, wie in jedem Jahr – an die Kreativität der Fachbereiche appelliert, man möge doch erst einmal 20 Prozent kürzen. Das macht zwei Millionen Euro, bleiben immer noch acht übrig. Diesen kläglichen Rest werden die Mitglieder des Finanzausschusses schon hinkriegen – wie in jedem Jahr.
Ach übrigens: Einen positiven Aspekt hat die Änderung des Stellenplanes dennoch. In der Kreisverwaltung soll wieder ausgebildet werden. Fünf junge Menschen erhalten die Chance einen Beruf zu erlernen, ab diesem Jahr.


