Di, 15:18 Uhr
02.08.2011
Ausrücken angesagt
Seit dem 1. Juli 2011 ist das Raketenartilleriebataillon 132 aus Sondershausen als Leitverband für das Operative Reserve Bataillon der NATO auf dem Balkan verantwortlich. In den nächsten Tagen wird man in den Kosovo ausrücken...
Abzeichen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Im vergangenen Monat berichtete kn, dass das Raketenartilleriebataillon 132 aus Sondershausen ab 1. Juli zum Leitverband für das Operative Reserve Bataillon der NATO gehört.
Das ORF-Bataillon (Operational Reserve Forces) wird im Wechsel zwischen Deutschland und Italien für sechs Monate für die Einsatzgebiete Bosnien-Herzegowina und Kosovo bereitgestellt und kann innerhalb von sieben Tagen nach Alarmierung komplett in das Einsatzland verlegt werden. Das Material (Fahrzeuge und schwere militärische Ausrüstung) sind bereits im Kosovo vor Ort gelagert, so dass im Grund "nur" der Flug stattfinden muss, um rund 700 Soldaten bei einer sich verschärfenden Sicherheitslage als Verstärkung in Marsch zu setzen. Allerdings sieht die Situation zurzeit so aus, dass die Lage ruhig ist und sich kein Einsatz abzeichnet, das konnte kn noch am 7. Juli schreiben.
Aber das ist jetzt Geschichte. Im Rahmen des Einsatzes des Operative Reserve Bataillon der NATO wird die komplette Einheit Sondershausen in den nächsten Tagen in den Kosovo ausrücken, mit Sack und Pack, wie man so schön sagt.
Wie der Kommandeur, Oberstleutnant Klaus Glaab, in einem Gespräch mit kn erläuterte, steht aber noch nicht fest, was die genaue Einsatzlage beinhaltet und auch nicht, wie lange die Einsatzzeit sein wird.
Am 7. Juli hatte kn zu möglichen Einsätzen geschrieben: Und was wären die Aufgaben im Einsatzgebiet? Dazu sagte Oberstleutnant Glaab, es geht u.a. um Objektschutz für religiöse Objekte (hier gibt es bereits eine fertige Liste bei der Nato - z.B. serbisch- orthodoxe Klöster im Kosovo), um Auflösung möglicher gewalttätiger Demonstrationen und um normale Sicherungs- und Kontrollaufgaben.
Im Namen aller Leser wünscht die kn-Redaktion den eingesetzten Soldatinnen und Soldaten viel Erfolg bei der Ausführung.
Autor: khh
Abzeichen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Im vergangenen Monat berichtete kn, dass das Raketenartilleriebataillon 132 aus Sondershausen ab 1. Juli zum Leitverband für das Operative Reserve Bataillon der NATO gehört.Das ORF-Bataillon (Operational Reserve Forces) wird im Wechsel zwischen Deutschland und Italien für sechs Monate für die Einsatzgebiete Bosnien-Herzegowina und Kosovo bereitgestellt und kann innerhalb von sieben Tagen nach Alarmierung komplett in das Einsatzland verlegt werden. Das Material (Fahrzeuge und schwere militärische Ausrüstung) sind bereits im Kosovo vor Ort gelagert, so dass im Grund "nur" der Flug stattfinden muss, um rund 700 Soldaten bei einer sich verschärfenden Sicherheitslage als Verstärkung in Marsch zu setzen. Allerdings sieht die Situation zurzeit so aus, dass die Lage ruhig ist und sich kein Einsatz abzeichnet, das konnte kn noch am 7. Juli schreiben.
Aber das ist jetzt Geschichte. Im Rahmen des Einsatzes des Operative Reserve Bataillon der NATO wird die komplette Einheit Sondershausen in den nächsten Tagen in den Kosovo ausrücken, mit Sack und Pack, wie man so schön sagt.
Wie der Kommandeur, Oberstleutnant Klaus Glaab, in einem Gespräch mit kn erläuterte, steht aber noch nicht fest, was die genaue Einsatzlage beinhaltet und auch nicht, wie lange die Einsatzzeit sein wird.
Am 7. Juli hatte kn zu möglichen Einsätzen geschrieben: Und was wären die Aufgaben im Einsatzgebiet? Dazu sagte Oberstleutnant Glaab, es geht u.a. um Objektschutz für religiöse Objekte (hier gibt es bereits eine fertige Liste bei der Nato - z.B. serbisch- orthodoxe Klöster im Kosovo), um Auflösung möglicher gewalttätiger Demonstrationen und um normale Sicherungs- und Kontrollaufgaben.
Im Namen aller Leser wünscht die kn-Redaktion den eingesetzten Soldatinnen und Soldaten viel Erfolg bei der Ausführung.


