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Mo, 13:15 Uhr
11.08.2003

Es geht letztlich „nur“ ums Geld

Nordhausen (nnz). Ob nun Oberzentrum oder Entwicklungskern – der Stadt Nordhausen ist das eigentlich „schnuppe“. Für die größte Stadt der Nordthüringer Region geht es ums Geld. Und da lässt man im Rathaus nicht mit sich spaßen.


Am Status der Stadt Nordhausen, der im künftigen Landesentwicklungsplan ausgewiesen sein wird, hängt nicht mehr und nicht weniger als die Höhe der Bedarfszuweisungen. Die entscheidet über den „einen oder anderen Euro“ mehr in der Stadtkasse. Für Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) ist also klar, dass die herausgehobene Position von Nordhausen auch entsprechend durch das Land gewürdigt werden müssen. Schließlich halte Nordhausen ein großes Maß an infrastrukturellen Angeboten vor, die nicht nur von den Bürgern dieser Stadt genutzt würden: Einkaufsmöglichkeiten, einen guten ÖPNV, die Fachhochschule oder das Theater seien davon nur einige.

Um das Ringen der Stadt um einen oberzentralen Status noch einmal zusätzlich zu untermauern, soll im Oktober ein entsprechender Beschluß im Stadtrat gefasst werden. Für Barbara Rinke ist es positiv, dass sich der Landkreis und alle Kommunen für ein Oberzentrum ausgesprochen hätten. Auch hier wären, wie zum Beispiel im Kreistag, entsprechende Beschlüsse wünschenswert, um letztlich eine Geschlossenheit der Region zu dokumentieren.

Noch in diesem Monat soll es in Nordhausen eine weitere Zusammenkunft mit Vertretern des Thüringer Innenministeriums geben. Hierbei werde man noch einmal unmissverständlich die Positionen der Stadtverwaltung klar machen, kündigte die Oberbürgermeisterin heute an.
Autor: nnz

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