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Sa, 17:26 Uhr
17.02.2001

Vermutlich!

Nordhausen/Chemnitz (nnz). Vermutlich war Chemnitz der einzige Gegner von Wacker Nordhausen, bei dem sich Trainer Dirk Fuhrmann einen Erfolg ausrechnete. Vermutlich deshalb, weil er mit einem 4:0-Erfolg gegen diese Chemnitzer Mannschaft im heimischen Albert-Kuntz-Sportpark am 3. September 2000 seinen Einstand feierte. Vermutlich, weil er immer noch davon überzeugt ist, der richtige Mann zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Doch, Herr Fuhrmann, vermutlich spielt Wacker (noch) nicht in der Kreisklasse. Vermutlich wird Sportfreund Fuhrmann auch nach dem Spiel in Chemnitz wieder sagen: Meine Mannschaft hat alles gegeben, aber unglücklich sechs Tore kassiert.
Es war der Untergang des Oberligafußballs, der da am Nachmittag in Chemnitz eingeläutet wurde. Nach 13 Minuten lag die Wacker-Elf mit 3:0 in Rückstand, alles andere können sich die Chronisten eigentlich schenken. Wenn eine Mannschaft mit einem neuen Trainer einmal gewinnt, anschließend aber 14 mal (!) verliert, dann ist doch irgendetwas faul auf der Trainerbank. Über taktische Aufstellungen muß man auf Nordhäuser Seite überhaupt nicht nachdenken, da wird scheinbar in der Mannschaftssitzung ausgewürfelt, was der Trainer dann aufs Papier bringt. Klar, nicht jeder Trainer muß ein Preuße wie Fritz Bohla oder ein Urgestein von "Koschi" sein, aber mit jedem Spieler, der vor noch nicht allzu langer Zeit mal in der Kreisliga an den Ball kickte, auf Du und Du? Das kann nicht gut gehen, selbst bei einer theoretischen Grundfähigkeit in diesem Job. Sicher, das Präsidium wird wieder sagen: "Was sollen wir denn tun?" Vermutlich sollte man die Mannschaft wieder mal auswechseln und am Trainer festhalten. Vermutlich klingt das alles hart und überzogen, nur es entspricht vermutlich sogar der Realität.
Peter-Stefan Greiner
Autor: nnz

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