Fr, 18:40 Uhr
16.02.2001
Dirk Fuhrmann: In der Rückrunde ist noch alles möglich
nnz: Herr Fuhrmann, der Rückrundenstart verlief mit für Wacker der Heimniederlage gegen Hoyerswerda alles andere als optimal. Wie sehen Sie das Spiel aus heutiger Sicht?
Fuhrmann: Insgesamt gesehen bin ich natürlich enttäuscht, denn wir hätten drei Punkte einfahren müssen. Hoyerswerda war keine besonders gute Mannschaft und war an diesem Tag zu schlagen. Meine Mannschaft begann konzentriert und hatte in die ersten fünfzehn Minuten gute Chancen. Aber nur eine wurde von Malura zum 1:0 genutzt. Individuelle Fehler führten dann zum Ausgleich und schließlich zum Sieg der Gäste. Wir haben es nicht verstanden, gegen eine in Unterzahl spielende Mannschaft die Räume besser aufzuteilen und taktisch klüger zu operieren. Die Spieler haben zwar alles gegeben, spielte aber über weite Strecken zu umständlich und in manchen Situationen auch glücklos.
nnz: Worin sehen Sie die Ursachen der Niederlage?
Fuhrmann: Den Hauptgrund sehen ich darin, daß wir es versäumt haben, die sich bietenden Chancen konsequent zu nutzen, um die frühzeitige Führung weiter auszubauen. Denn wenn das 2:0 gefallen wäre, hätten wir den Platz als Sieger verlassen - davon bin ich überzeugt. Hinzu kommt, daß einige Spieler unter ihren Möglichkeiten geblieben sind.
nnz: War es taktisch klug, Steffen Klause gegen einen so schnellen Mann einzusetzen?
Schneider war wegen einer Gelb/Roten Karte gesperrt, Pistorius und Prokosch konnten wegen Krankheit nicht spielen und drei Neuzugänge waren nicht einsetzbar, weil die Freigaben noch fehlten. Da blieb mir kaum eine andere Alternative übrig.
nnz: Waren Sie mit den Leistungen der eingesetzten Neuzugänge zufrieden?
Fuhrmann: Teils, teils. Die Bemühungen, im ersten Spiel alles zu geben, waren unverkennbar. Aber die Leistungen sind noch verbesserungswürdig. Ich bin sicher, daß sich in den nächsten Begegnungen Fortschritte einstellen werden.
nnz: Nach der Niederlage auf eigenem Platz wird für Wacker die Luft in der Oberliga immer dünner. Wie beurteilen Sie die Situation für Wacker?
Fuhrmann: Die Situation ist sehr kritisch. Wir dürfen uns nicht gegenseitig in punkto Klassenerhalt etwas vormachen. Der Verbleib in der Oberliga wird nach dieser Niederlage immer schwieriger. Aber so lange rechnerisch noch alles möglich ist, geben wir die Hoffnung nicht auf. Wir haben noch 16 Spiele zu absolvieren, da ist für uns noch alles drin.
nnz: Mit welchen Erwartungen fahren Sie nach Chemnitz?
Fuhrmann: Wir fahren nach Chemnitz, um drei Punkte zu holen, um damit die rote Laterne an die Sachsen abzugeben. Es wird sehr schwer werden, denn die Sachsen haben sich mit einigen Leuten vom Chemnitzer FC verstärkt.
Autor: rhFuhrmann: Insgesamt gesehen bin ich natürlich enttäuscht, denn wir hätten drei Punkte einfahren müssen. Hoyerswerda war keine besonders gute Mannschaft und war an diesem Tag zu schlagen. Meine Mannschaft begann konzentriert und hatte in die ersten fünfzehn Minuten gute Chancen. Aber nur eine wurde von Malura zum 1:0 genutzt. Individuelle Fehler führten dann zum Ausgleich und schließlich zum Sieg der Gäste. Wir haben es nicht verstanden, gegen eine in Unterzahl spielende Mannschaft die Räume besser aufzuteilen und taktisch klüger zu operieren. Die Spieler haben zwar alles gegeben, spielte aber über weite Strecken zu umständlich und in manchen Situationen auch glücklos.
nnz: Worin sehen Sie die Ursachen der Niederlage?
Fuhrmann: Den Hauptgrund sehen ich darin, daß wir es versäumt haben, die sich bietenden Chancen konsequent zu nutzen, um die frühzeitige Führung weiter auszubauen. Denn wenn das 2:0 gefallen wäre, hätten wir den Platz als Sieger verlassen - davon bin ich überzeugt. Hinzu kommt, daß einige Spieler unter ihren Möglichkeiten geblieben sind.
nnz: War es taktisch klug, Steffen Klause gegen einen so schnellen Mann einzusetzen?
Schneider war wegen einer Gelb/Roten Karte gesperrt, Pistorius und Prokosch konnten wegen Krankheit nicht spielen und drei Neuzugänge waren nicht einsetzbar, weil die Freigaben noch fehlten. Da blieb mir kaum eine andere Alternative übrig.
nnz: Waren Sie mit den Leistungen der eingesetzten Neuzugänge zufrieden?
Fuhrmann: Teils, teils. Die Bemühungen, im ersten Spiel alles zu geben, waren unverkennbar. Aber die Leistungen sind noch verbesserungswürdig. Ich bin sicher, daß sich in den nächsten Begegnungen Fortschritte einstellen werden.
nnz: Nach der Niederlage auf eigenem Platz wird für Wacker die Luft in der Oberliga immer dünner. Wie beurteilen Sie die Situation für Wacker?
Fuhrmann: Die Situation ist sehr kritisch. Wir dürfen uns nicht gegenseitig in punkto Klassenerhalt etwas vormachen. Der Verbleib in der Oberliga wird nach dieser Niederlage immer schwieriger. Aber so lange rechnerisch noch alles möglich ist, geben wir die Hoffnung nicht auf. Wir haben noch 16 Spiele zu absolvieren, da ist für uns noch alles drin.
nnz: Mit welchen Erwartungen fahren Sie nach Chemnitz?
Fuhrmann: Wir fahren nach Chemnitz, um drei Punkte zu holen, um damit die rote Laterne an die Sachsen abzugeben. Es wird sehr schwer werden, denn die Sachsen haben sich mit einigen Leuten vom Chemnitzer FC verstärkt.


