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Di, 15:24 Uhr
05.08.2003

Schwitzen und Jammern

Nordhausen (nnz). Allerorten wird derzeit geschwitzt-und auch gejammert. Temperaturen zwischen 35 und 40 Grad Celsius im Schatten machen fast allen im Landkreis zu schaffen. Erträglich ist die Hitze am ehesten in den Freibädern. Deren Betreiber, die Kommunen, können sich in diesem Sommer über besonders hohe Besucherzahlen freuen. nnz hat nachgefragt


Das Erfreuliche: Die Zahlen sind um einiges höher als im Vorjahr. Besonders beliebt sind - speziell bei Jugendlichen - der öffentliche Badestrand der Kiesteiche und das Salza-Quellbad. Beide können sich über 700 bis 900 Besucher pro Tag freuen; letzte Woche waren es in Salza insgesamt 2000, am öffentlichen Kiesteich 2400. Den bisherigen Tagesrekord in Salza gab es am 19. Juli mit etwa 850 Besuchern, in Bielen am 20. Juli mit rund 1200 Badegästen. Diese Zahlen werden aber höchstwahrscheinlich noch übertroffen.

Interessant ist besonders, dass bereits bis zum 3. August 03 die Besucherzahlen der gesamten Saison des Vorjahres übertroffen wurden. Ab dem 15. Mai wurden am Kiesteich 15000 Badegäste gezählt, im Sommer davor waren es dort in der gesamten Saison (etwa bis zum 15. September) lediglich 13000. Ähnliche Zahlen verzeichnet das Salza-Quellbad.

Im Ilfelder Freibad sind im Schnitt doppelt so viele Badegäste wie im vergangenen Jahr registriert worden. Erfreut ist Bademeister Wolfgang Winselmann hierbei über diejenigen, die am Tag kommen, ihr Eintrittsgeld zahlen und das Bad auch nur „im Sinne seiner Bestimmung“ nutzen. Weniger erfreulich sind jene, die es vorziehen nachts schwimmen zu gehen und – wenn es ihnen scheinbar zu langweilig wird - Tische, Bänke, Stühle und Rettungsringe umherwerfen und beschädigen. Hier sollten Ordnungsamt und Polizei Maßnahmen ergreifen. Unterrichtet wurden sie bereits mehrmals über die Vorfälle, unternommen haben sie bis jetzt allerdings noch nichts.
Autor: khh

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