Di, 10:28 Uhr
05.08.2003
Besucher aus dem Wald
Nordhausen (nnz). Ein nnz-Mitarbeiter hatte heute Besuch der etwas anderen Art. Die beiden Gäste wurden denn auch zugleich auf Max und Moritz getauft. Wer da am Morgen anklopfte, das erfahren Sie mit einem Klick auf..., na Sie wissen schon.Nicht schlecht staunte der Kollege gegen 6.15 Uhr mitten in Nordhausen. Ein Nachbar zeigte auf sein Auto. Unter diesem trieben sich zwei Waschbären herum. Auch das Auspacken des Fotoapparates störte die beiden Waldbewohner kaum, im Gegenteil, sie wurden neugierig und kamen näher. Vermutlich handelt es sich hierbei um junge Tiere, die auf der Suche nach Futter waren.
Waschbären sind eigentlich Allesfresser weiß Martin Klein vom Forstamt in Bleicherode zu berichten. Auf der Suche nach Fressbarem verlassen sie zunehmend den Wald und kommen in Menschennähe. Dort fummeln sie mit Vorliebe an Mülltonnen herum. Eigentlich aber sind die Waschären menschenscheu und arbeiten hauptsächlich in der Nacht. Doch Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel.
Obwohl die Jäger und Förster die possierlichen Tiere nicht gern sehen, gibt es für Kraftfahrer doch Entwarnung. Es ist nicht bekannt, dass sich Waschbären an Gummischläuchen von Autos zu schaffen machen. Das bleibt weiterhin den Mardern vorbehalten.

