eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige Refinery (c1)
Di, 14:11 Uhr
29.07.2003

InterConnex verlängert Linie

Nordhausen (nnz). Viele Reisende sind bereits umgestiegen auf den InterConnex zwischen Köln und Berlin. Jetzt hat das Unternehmen seine Strecke erweitert. Wie weit sie künftig reisen können, das erfahren Sie mit einem Klick auf MEHR.


Vom 1. August an wird der Laufweg des privaten Fernzugs InterConnex von Rostock über Berlin, Nordhausen, Kassel und Gießen nach Köln bis nach Neuss verlängert. „Damit erhält Neuss endlich wieder direkten Anschluss an den Fernverkehr“, sagte Udo Winkens, Geschäftsführer der betriebsführenden Connex-Tochtergesellschaft Rheinisch-Bergische Eisenbahn, am Dienstag in Neuss.

Der Zug fährt morgens um 7.14 Uhr in Neuss Hauptbahnhof ab und erreicht Kölner Hbf um 7.50 Uhr. Von dort fährt er wie bisher um 7.57 Uhr weiter nach Siegen, Gießen, Kassel, Nordhausen, Halle, Berlin und Rostock, wo er um 20.11 Uhr (samstags und sonntags 20.00 Uhr) eintrifft. Bürgermeister Herbert Napp wird den ersten Zug am 1. August persönlich auf den Weg schicken. In der Gegenrichtung verlässt der Zug Rostock um 6.18 Uhr, erreicht Köln um 18.19 Uhr und fährt 18.23 Uhr weiter nach Neuss, wo er um 18.45 Uhr eintrifft.

Auf seiner rund 947 Kilometer langen Fahrt quer durch Deutschland bedient der InterConnex insgesamt 32 Halte. „Damit können wir rechtzeitig zum Ferienbeginn auch unseren Kunden aus dem Ruhrgebiet und vom Niederrhein attraktive, preisgünstige und umsteigefreie Verbindungen in beliebte Feriengebiete wie Siegerland, Westerwald oder den Harz anbieten“, sagte Winkens.

Von Neuss kostet die einfache Fahrt im InterConnex zum Beispiel nach Siegen 12 Euro, nach Gießen 18 Euro, nach Kassel 27 Euro und nach Nordhausen 35 Euro. Für Jugendliche von 6 bis 26 Jahren gibt es rund 30 Prozent Ermäßigung. Fahrscheine gibt es wie in allen InterConnex-Zügen aufpreisfrei beim Zugpersonal. Wer einen Platz reservieren möchte (2,50 Euro), kann dies telefonisch im Connex Kunden Center unter 0 18 05/10 16 16 (12 Cent je Minute im Festnetz) oder in den meisten deutschen Reisebüros. ...

Um den Fahrgästen die Weiterfahrt in Neuss zu erleichtern, hat Connex mit dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) verabredet, dass InterConnex-Fahrkarten am Ankunftstag im Stadtgebiet Neuss als Tageskarten für den öffentlichen Nahverkehr gelten. „Wir bedanken uns beim VRR ganz herzlich dafür, dass er diese kundenfreundliche Lösung so kurzfristig ermöglicht hat.“ Die gleiche Regelung gilt für Kunden, die Zielbahnhöfe im Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) und im Nordhessischen Verkehrsverbund (NVV) ansteuern: Auch dort gilt der InterConnex-Fahrschein als Tageskarte für den ÖPNV im Stadtgebiet.

Statt der herkömmlichen Klasseneinteilung gibt es im InterConnex drei verschiedene Servicekategorien. Der Traveller-Bereich (blaue Türen) ist Spontankunden ohne Reservierung vorbehalten. Der Economy-Bereich (gelbe Türen) ist für Reisende mit Reservierung bestimmt. Im sich daran anschließenden Business-Bereich gibt es für einen Zuschlag von 10 Euro einen Imbiss, Kaffee und Erfrischungsgetränke sowie Tageszeitungen am Platz. Die Abteile im Business-Bereich verfügen auch über Laptop-Steckdosen.

Winkens betonte, dass der InterConnex vor allem die derzeit vom Fernverkehr vernachlässigten Regionen wieder enger zusammenbringen soll, und zwar vor allem auf mittleren Entfernungen. „Unsere Zielgruppe sind Reisende, die preisgünstig und umsteigefrei von Neuss zum Beispiel nach Siegen, Marburg oder Nordhausen am Harz fahren wollen.“ Er rechnet nicht damit, dass viele Kunden die Gesamtstrecke bis nach Rostock fahren, „obwohl unser Fahrpreis von 50 Euro dafür natürlich sehr günstig ist.“
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)