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Di, 14:27 Uhr
05.07.2011

Kein Geld für Brücke

Eigentlich sollte in den kommenden Tagen mit den Planungsarbeiten für die Sanierung der Zorgebrücke in der Hesseröder Straße begonnen werden. Eigentlich...


Die Planungsleistungen sollten planmäßig morgen denn auch im Hauptausschuss des Nordhäuser Stadtrates vergeben werden. Doch jetzt ist die Finanzierung des gesamten Vorhabens nicht gesichert. Da im Rathaus niemand weiß, wie viel Geld es künftig (im nächsten Jahr) vom Land Thüringen innerhalb des kommunalen Finanzausgleichs gibt, sind alle Vorhaben "auf Eis" gelegt worden.
Kein Geld für Brückensanierung (Foto: nnz)
Kein Geld für Brückensanierung (Foto: nnz)
Kein Geld für Brückensanierung (Foto: nnz)
Kein Geld für Brückensanierung (Foto: nnz)
Kein Geld für Brückensanierung (Foto: nnz)
Kein Geld für Brückensanierung (Foto: nnz)
Autor: nnz

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Kommentare
Freidenker 1304
05.07.2011, 22:18 Uhr
Brücken und Strassen, - alles Paletti , oder gefährlich?
"Alles auf Eis gelegt". Schöner Spruch. Angesichts klammer Haushaltslagen nachvollziehbar. Sind ja keine Peanuts, solch Brückensanierungen.Und viele Strassen darauf und sonst in der Stadt sind ja auch mehr als hin. Durch die strengen Winter die Strassenschäden, o.k. , massig Mehrbedarf. Aber diese Zustände sind doch leider auf Dauer nicht hinnehmbar.

Ich kann doch nicht ein Übel verdrängen, wenn es nächstes Jahr doppelt so schlimm wird. Was ich aber heute mit ein bisschen Teer und ner Schaufel nur zupatsche, ist in 4 Wochen wieder kaputt und das Geld dafür war rausgeschmissen. Sauber ausfräsen kostet halt etwas mehr. Man kann doch nicht warten, ob oder wann oder wieviel irgendwann einmal Gelder aus dem Landessäckel bereitgestellt werden. Das sind zumeist kommunale ( ! ) kaputte Brücken. Auch viele kommunale, nein - nicht Straßen, regelrechte "Schlaglochslaloms".

Beispiel Lindenstrasse, Beispiel Nordhausen Ost/Plattenstrasse. Da sollte man, wie in jedem Privathaushalt auch, künftige Reparaturgelder weit vorausschauend einkalkulieren. Wie bei den Strassen kann man auch beim Brückenbau nicht alles auf einmal machen. Kein Geld. Verständlich. Könnte aber auch mal gefährlich werden.

Als Sportfischer kenne ich manch Brücke im Landkreis und vor allem in der Stadt von unten. Da sollten lieber nicht so viele genau hinschauen. O.K. Brücken gehen auch mal kaputt. Und in den vergangenen Jahren wurde einzelne Klasse und aufwendig saniert. Aber mich schauderts jedesmal, wenn ich über bestimmte Salzabrücken oder gar über die Bielen-Sundhäuser Brücke muß.

Ich wäre für die PKW Maut. Schließlich bezahle ich mit meiner Maut in anderen Ländern auch deren Strassen und Brücken mit. Aber nicht nach Kilometern, sondern wie die Tschechen nach Wochen, Monaten und Jahr gestaffelt. Wo auch alle, auch die ausländischen PKW , die unsere Strassen benutzen, bezahlen müssten. So um die 100 Euro pro Jahr pro Fahrzeug. Wenn das Auto auf der Autobahn unterwegs ist. Für das Steuersäckel und den Überlandstrassenbau. Und dann noch eine entsprechend viel kleinere ( ! ) PKW KFZ Steuer nach Hubraum.

Konkret nur für die Strassensanierung, allein von der Kommune erhoben, für kommunale Strassen und Brücken. Bundespolitiker, beschließt doch endlich mal sowas. Landespolitiker, macht da mal Druck. Ich habe es satt, das im Bundeshaushalt das Geld der Autofahrer für alles mögliche Sinnige oder Unsinnige ausgegeben wird. Und die Strassen in Ost und West verrotten.
-Insider-
06.07.2011, 09:55 Uhr
ich
will ja nicht meckern und schon gar nicht hinterfragen, aber die problematik mit den geldern vom land sind schon länger bekannt...trotzdem konnte man jetzt einen prunkbau hinter dem rathaus beginnen. in der prioritätenliste steht also ein kulturmischgebäude über brücken und strassen, oder seh ich das falsch?
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