Di, 06:48 Uhr
29.07.2003
nnz-Rückspiegel: 29. Juli 2002
Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen was vor einem Jahr im Landkreis Nordhausen los war, dann ist das kein Problem. Die nnz hat für Sie in ihrem Archiv gestöbert. Heute:
Der Tag danach
Erste Demo gegen Todesschuß
Am gestrigen Abend kam es in Nordhausen zu einer Demo. Die Teilnehmer protestierten gegen den tödlichen Schuß auf einen mutmaßlichen Automatenknacker. Rund 50 - vorwiegend jugendliche – Demonstranten fanden sich nach Polizeiangaben am Abend in der Innenstadt, in der Nähe des Tatortes ein. Unter den Teilnehmern der Demo soll auch der Komplize des 30jährigen gewesen sein, der gestern durch einen Polizeibeamten erschossen wurde. Der größte Teil der Demonstranten soll dem linken Spektrum zugeordnet worden sein. Bei der Demo wurden Spruchbänder mit der Aufschrift Bullen sind Mörder mitgeführt. Im Verlaufe der Nacht wurden in der Rolandstadt mehrere Häuserwände mit ähnlichen Parolen besprüht, so unter anderem in der Breitscheitstraße und am Hagentor...ausführlich im nnz-Archiv
Todesschuß: Der Tag danach
Nordhausen steht unter Schock. Für viele Menschen sind die Ereignisse des Sonntagmorgens nicht nachvollziehbar. nnz fast weitere Einzelheiten und neue Aspekte der Ermittlungen zusammen. In der Polizeidirektion Nordhausen sind heute Landrat Joachim Claus (CDU) und der Nordhäuser Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (SPD) über die Geschehnisse am Nordhäuser Kino eingehend informiert worden. Die beiden kommunalen Politiker wurden über den Stand der Ermittlungen in Kenntnis gesetzt.
Wie die nnz erfuhr, ist auch eine neue Zeugin aufgetaucht. Die Frau hat im Wesentlichen die bisherigen Aussagen bekräftigt. Sie gab zu Protokoll, dass der Getötete mehrfach mit Pflastersteinen nach dem Beamten geworfen habe, die Steine seien unmittelbar an dessen Kopf vorbeigeflogen. Nach nnz-Informationen hat die Polizei auch weitere Erkenntnisse zur Person des getöteten Nordhäusers sowie zu dessen familiären Umfelds...ausführlich im nnz-Archiv
nnz-Forum: Einseitige Ermittlungen?
Nordhausen (nnz). Die Redaktion der nnz erreichten die ersten Reaktionen von Lesern zu dem tödlichen Schuß am Sonntagmorgen in Nordhausen. In dem folgenden Leserbrief wird die Frage gestellt: Ermittelt die Staatsanwaltschaft einseitig.
Wer am Sonntag in Nordhausen in der Nähe des Kinos war, der bekam sicher ein beklemmendes Gefühl. Denn nur Stunden zuvor war hier ein Mensch getötet worden. Trotz der inzwischen eindeutigen Berichte im Rundfunk bleibt die Frage: Hatte die Polizei hier wirklich einer Automatenknackerbande das Handweg gelegt oder waren zwei Männer nur angetrunken durch die Stadt gezogen? Denn: Angeblich hatten die beiden sogar Geld in den Automaten gesteckt und hatten vergeblich auf ihre Zigaretten gewartet. So zumindest lauteten die Informationen, welche man am Sonntag auf der Straße erfuhr. Aber die Polizei müsste es ja ganz genau wissen – hofft man...ausführlich im nnz-Archiv
Das schrieb vor einem Jahr Dr. Sandra Carius der nnz und löste damit eine unverständliche Kettenreaktion der Führung der Nordhäuser Polizeidirektion aus.
Autor: nnzDer Tag danach
Erste Demo gegen Todesschuß
Am gestrigen Abend kam es in Nordhausen zu einer Demo. Die Teilnehmer protestierten gegen den tödlichen Schuß auf einen mutmaßlichen Automatenknacker. Rund 50 - vorwiegend jugendliche – Demonstranten fanden sich nach Polizeiangaben am Abend in der Innenstadt, in der Nähe des Tatortes ein. Unter den Teilnehmern der Demo soll auch der Komplize des 30jährigen gewesen sein, der gestern durch einen Polizeibeamten erschossen wurde. Der größte Teil der Demonstranten soll dem linken Spektrum zugeordnet worden sein. Bei der Demo wurden Spruchbänder mit der Aufschrift Bullen sind Mörder mitgeführt. Im Verlaufe der Nacht wurden in der Rolandstadt mehrere Häuserwände mit ähnlichen Parolen besprüht, so unter anderem in der Breitscheitstraße und am Hagentor...ausführlich im nnz-Archiv
Todesschuß: Der Tag danach
Nordhausen steht unter Schock. Für viele Menschen sind die Ereignisse des Sonntagmorgens nicht nachvollziehbar. nnz fast weitere Einzelheiten und neue Aspekte der Ermittlungen zusammen. In der Polizeidirektion Nordhausen sind heute Landrat Joachim Claus (CDU) und der Nordhäuser Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (SPD) über die Geschehnisse am Nordhäuser Kino eingehend informiert worden. Die beiden kommunalen Politiker wurden über den Stand der Ermittlungen in Kenntnis gesetzt.
Wie die nnz erfuhr, ist auch eine neue Zeugin aufgetaucht. Die Frau hat im Wesentlichen die bisherigen Aussagen bekräftigt. Sie gab zu Protokoll, dass der Getötete mehrfach mit Pflastersteinen nach dem Beamten geworfen habe, die Steine seien unmittelbar an dessen Kopf vorbeigeflogen. Nach nnz-Informationen hat die Polizei auch weitere Erkenntnisse zur Person des getöteten Nordhäusers sowie zu dessen familiären Umfelds...ausführlich im nnz-Archiv
nnz-Forum: Einseitige Ermittlungen?
Nordhausen (nnz). Die Redaktion der nnz erreichten die ersten Reaktionen von Lesern zu dem tödlichen Schuß am Sonntagmorgen in Nordhausen. In dem folgenden Leserbrief wird die Frage gestellt: Ermittelt die Staatsanwaltschaft einseitig.
Wer am Sonntag in Nordhausen in der Nähe des Kinos war, der bekam sicher ein beklemmendes Gefühl. Denn nur Stunden zuvor war hier ein Mensch getötet worden. Trotz der inzwischen eindeutigen Berichte im Rundfunk bleibt die Frage: Hatte die Polizei hier wirklich einer Automatenknackerbande das Handweg gelegt oder waren zwei Männer nur angetrunken durch die Stadt gezogen? Denn: Angeblich hatten die beiden sogar Geld in den Automaten gesteckt und hatten vergeblich auf ihre Zigaretten gewartet. So zumindest lauteten die Informationen, welche man am Sonntag auf der Straße erfuhr. Aber die Polizei müsste es ja ganz genau wissen – hofft man...ausführlich im nnz-Archiv
Das schrieb vor einem Jahr Dr. Sandra Carius der nnz und löste damit eine unverständliche Kettenreaktion der Führung der Nordhäuser Polizeidirektion aus.

