Mo, 14:26 Uhr
28.07.2003
AGENDA zum Nordhäuser Altstadtfest?
Nordhausen (nnz). Am Wochenende wird in der Nordhäuser Altstadt wieder hoch hergehen. Das Altstadtfest ist angesagt. Neben Spiel, Spaß, guter Laune und vielen interessanten Angeboten wird auch ein anderes Projekt durchgezogen. nnz hat sich das mal näher angesehen.
Benutzung von Einweg-Geschirr zur Förderung der regionalen Landwirtschaft und zur Vermeidung von Müllbergen – den meisten Menschen mag das spontan als Widerspruch erscheinen. Dass dies nicht der Fall sein muss, davon können sich Gäste de Altstadtfestes in Nordhausen am Wochenende persönlich überzeugen. Der Einsatz von Einweg-Geschirr aus nachwachsenden Rohstoffen auf dieser Großveranstaltung ist nur eine der Maßnahmen eines groß angelegten, vom Bundesumweltministerium und der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) geförderten Modellvorhabens zur Einführung von Produkten aus biologisch abbaubaren Werkstoffen (BAW).
Die Projektbeteiligten, zu denen vor allem regionale Institutionen wie die Fachhochschule Nordhausen, der Scheunenhof Sundhausen oder die Compopure Stärke AG zählen, haben es sich zum Ziel gemacht, durch den Einsatz des BAW-Geschirrs speziell auf Stadtfesten, Gartenschauen und sonstigen Großveranstaltungen einen aktiven Beitrag zur Umsetzung der regionalen AGENDA 21 zu leisten. Im Mittelpunkt steht neben der Vermeidung von Restabfällen vor allem die Stärkung der Rolle der Land- und Forstwirte, für die sich aus solchen Produkten ein attraktives Geschäftsfeld ergeben könnte – neben dem Anbau von Nahrungsmitteln wären sie bei erfolgreicher Markteinführung gleichzeitig Rohstofflieferanten für eine Vielzahl von Produkten aus nachwachsenden Rohstoffen.
Dass ein Bratwürstchen von diesen innovativen Produkten mindestens genauso gut schmeckt wie gewohnt, davon können sich Besucher des Altstadtfestes persönlich überzeugen. Wer darüber hinaus an weiteren Informationen rund um die Themen BAW und AGENDA 21 interessiert ist, dem stehen Projektvertreter an einem umfassenden BAW-Info Point gern vor Ort zur Verfügung – ein BAW-Quiz mit Gewinnspiel sowie eine BAW-Bastelecke für Kinder inklusive. Einweg-Geschirr ohne Müllberge – dank BAW kann diese Vision schon bald Wirklichkeit werden.
Autor: nnzBenutzung von Einweg-Geschirr zur Förderung der regionalen Landwirtschaft und zur Vermeidung von Müllbergen – den meisten Menschen mag das spontan als Widerspruch erscheinen. Dass dies nicht der Fall sein muss, davon können sich Gäste de Altstadtfestes in Nordhausen am Wochenende persönlich überzeugen. Der Einsatz von Einweg-Geschirr aus nachwachsenden Rohstoffen auf dieser Großveranstaltung ist nur eine der Maßnahmen eines groß angelegten, vom Bundesumweltministerium und der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) geförderten Modellvorhabens zur Einführung von Produkten aus biologisch abbaubaren Werkstoffen (BAW).
Die Projektbeteiligten, zu denen vor allem regionale Institutionen wie die Fachhochschule Nordhausen, der Scheunenhof Sundhausen oder die Compopure Stärke AG zählen, haben es sich zum Ziel gemacht, durch den Einsatz des BAW-Geschirrs speziell auf Stadtfesten, Gartenschauen und sonstigen Großveranstaltungen einen aktiven Beitrag zur Umsetzung der regionalen AGENDA 21 zu leisten. Im Mittelpunkt steht neben der Vermeidung von Restabfällen vor allem die Stärkung der Rolle der Land- und Forstwirte, für die sich aus solchen Produkten ein attraktives Geschäftsfeld ergeben könnte – neben dem Anbau von Nahrungsmitteln wären sie bei erfolgreicher Markteinführung gleichzeitig Rohstofflieferanten für eine Vielzahl von Produkten aus nachwachsenden Rohstoffen.
Dass ein Bratwürstchen von diesen innovativen Produkten mindestens genauso gut schmeckt wie gewohnt, davon können sich Besucher des Altstadtfestes persönlich überzeugen. Wer darüber hinaus an weiteren Informationen rund um die Themen BAW und AGENDA 21 interessiert ist, dem stehen Projektvertreter an einem umfassenden BAW-Info Point gern vor Ort zur Verfügung – ein BAW-Quiz mit Gewinnspiel sowie eine BAW-Bastelecke für Kinder inklusive. Einweg-Geschirr ohne Müllberge – dank BAW kann diese Vision schon bald Wirklichkeit werden.

