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So, 09:34 Uhr
27.07.2003

Schnäppchen als Reaktion

Nordhausen (nnz). Umsatzeinbußen und Buchungsrückgänge von durchschnittlich 23 Prozent mussten Thüringer Reisebüros im ersten Halbjahr 2003 gegenüber dem Vorjahreszeitraum hinnehmen. Nur noch jedes zehnte Unternehmen geht davon aus, die Verluste im weiteren Verlauf des Jahres ausgleichen zu können.


Dies ist das Ergebnis einer Recherche der IHK Erfurt bei 102 Reisevermittlern in Nord- und Mittelthüringen. "Die Reiseveranstalter haben auf die Buchungsflaute der letzten Monate verstärkt mit Sonderangeboten reagiert", erklärte IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser. Gegenwärtig würden noch zahlreiche Last-Minute-Angebote zu Schnäppchenpreisen vorliegen. Damit begegne die Branche den verstärkten Sparzwängen der deutschen Urlauber. Nach Einschätzung der Reisebüros sei das Limit jedoch erreicht, weitere Preisnachlässe wären eher unwahrscheinlich.

"Kurzfristige Reisebuchungen sind in diesem Jahr um 70 Prozent angestiegen", so Grusser mit Blick auf die vorliegende Statistik. Der Irakkrieg, die Angst vor neuen Terroranschlägen, die Lungenkrankheit SARS, aber auch persönliche wirtschaftliche Unsicherheiten würden viele von frühen Festlegungen auf ein bestimmtes Urlaubsziel abhalten.


"Renner" unter den Auslandszielen wären in diesem Jahr vor allem Bulgarien und nach Beendigung des Irakkonfliktes auch wieder die Türkei, gefolgt von Kroatien und Spanien. Jedes zweite Reisebüro verzeichne zudem einen höheren Anteil an Inlandsbuchungen. Dabei sei die Ost- und Nordseeregion am meisten nachgefragt. Nach dem Erholungsurlaub am Wasser liege das Interesse der Kunden insbesondere bei Städte-, Kultur- und Bildungsreisen sowie dem Angebot von Wellness- und Gesundheitsurlaub.
Autor: nnz

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