Sa, 08:44 Uhr
26.07.2003
nnz-Rückspiegel: 26. Juli 2002
Nordhausen (nnz). Sie wollen wissen, was sich im Landkreis Nordhausen vor exakt einem Jahr ereignet hat? Kein Problem! Die nnz hat für Sie im Archiv geblättert. Heute:
Camping, Abrisse und Akrobaten
Campen in Nordhausen? – Fehlanzeige
Ob Radwandern oder Campingurlaub – der Freistaat Thüringen wird immer beliebter oder doch attraktiver, falls man den Zahlen Glauben schenkt. Im Landkreis Nordhausen kennt man derartige Entwicklungen ja vornehmlich von Zahlen und nicht aus eigenem Erleben. nnz fragt nach dem warum.
Ein Eldorado für Camper würde der Freistaat angeblich in zunehmenden Maße werden. Wer das bestätigt finden will, besucht am besten einen der vielen Campingplätze im Lande. Um die zu entdecken muss man allerdings schon ein recht starkes Fernglas zur Hand nehmen, denn in Nordhausen wird man vergeblich danach Ausschau halten. Ähnlich ist es mit dem Radwandern. Auch da hört und liest man von einem teilweise bereits gut ausgebauten Radwegenetz, das ebenso in zunehmenden Maße genutzt werde. Und dieses Netz soll nach den jüngsten Anregungen aus dem Thüringer Wirtschaftsministerium zügig weiter ausgebaut werden. Auch da wirkt Nordhausen wie eine Art Insel, denn aus welcher Richtung man auch die Rolandstadt erreichen möchte – auf einen ausgebauten Radweg dürfte das schwer fallen. Und von einem Echo auf jene Anregung von Erfurt aus dem Landkreis Nordhausen hörte man bislang jedenfalls nichts...ausführlich im nnz-Archiv
Erste Abrisse schon im Herbst
Jetzt ist es amtlich und öffentlich: Bereits im Herbst soll in Nordhausen mit dem Abriß von kompletten Wohnungsstandorten begonnen werden. Das nun alles recht zügig geht, hat die Stadt Nordhausen einem Bescheid aus dem Thüringer Landesverwaltungsamt in Weimar zu verdanken. Innerhalb des Stadtumbaus Ost könnte die Stadt Nordhausen Gelder in Höhe von 634.000 Euro allein für dieses Jahr erhalten. Das bedeutet grundsätzlich, dass der im Juni durch den Stadtrat beschlossene Abriss von insgesamt 150 Wohnungen von SWG und WBG noch in diesem Jahr mit einem Pauschalbetrag von maximal 75 Euro je Quadratmeter Wohnfläche bezuschusst werden kann, so Beate Meißner vom Stadtplanungsamt gegenüber der nnz...ausführlich im nnz-Archiv
Bürgersteige für Akrobaten?
Etwa alle vier Minuten verunglückt in Deutschland nach Angaben des Kuratoriums ZNS ein Inline-Skater oder Radfahrer. Eine Aufklärungskampagne, auf die nnz gern aufmerksam macht, soll helfen, die Zahl der Verunglückten zu verringern. Während die Statistik bei den verunglückten Radfahrern, die sowohl auf Straßen als auch auf Gehwegen zu Schaden kommen, verhältnismäßig gleichbleibende Zahlen nennt, verläuft die Kurve bei Inlineskatern drastisch nach oben. Obwohl diese Entwicklung in Nordhausen und der weiteren Umgebung noch wenig merkbar ist, könnte sich das mit der weiteren infrastrukturellen Entwicklung vor allen bei Straßen und Plätzen, sehr bald ändern. Umso nötiger scheint es, auf die Kampagne des Kuratoriums ZNS für Schädelhirnverletzte – mit der sie gerade in Düsseldorf an die Öffentlichkeit trat - schon vorsorglich hinzuweisen...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzCamping, Abrisse und Akrobaten
Campen in Nordhausen? – Fehlanzeige
Ob Radwandern oder Campingurlaub – der Freistaat Thüringen wird immer beliebter oder doch attraktiver, falls man den Zahlen Glauben schenkt. Im Landkreis Nordhausen kennt man derartige Entwicklungen ja vornehmlich von Zahlen und nicht aus eigenem Erleben. nnz fragt nach dem warum.
Ein Eldorado für Camper würde der Freistaat angeblich in zunehmenden Maße werden. Wer das bestätigt finden will, besucht am besten einen der vielen Campingplätze im Lande. Um die zu entdecken muss man allerdings schon ein recht starkes Fernglas zur Hand nehmen, denn in Nordhausen wird man vergeblich danach Ausschau halten. Ähnlich ist es mit dem Radwandern. Auch da hört und liest man von einem teilweise bereits gut ausgebauten Radwegenetz, das ebenso in zunehmenden Maße genutzt werde. Und dieses Netz soll nach den jüngsten Anregungen aus dem Thüringer Wirtschaftsministerium zügig weiter ausgebaut werden. Auch da wirkt Nordhausen wie eine Art Insel, denn aus welcher Richtung man auch die Rolandstadt erreichen möchte – auf einen ausgebauten Radweg dürfte das schwer fallen. Und von einem Echo auf jene Anregung von Erfurt aus dem Landkreis Nordhausen hörte man bislang jedenfalls nichts...ausführlich im nnz-Archiv
Erste Abrisse schon im Herbst
Jetzt ist es amtlich und öffentlich: Bereits im Herbst soll in Nordhausen mit dem Abriß von kompletten Wohnungsstandorten begonnen werden. Das nun alles recht zügig geht, hat die Stadt Nordhausen einem Bescheid aus dem Thüringer Landesverwaltungsamt in Weimar zu verdanken. Innerhalb des Stadtumbaus Ost könnte die Stadt Nordhausen Gelder in Höhe von 634.000 Euro allein für dieses Jahr erhalten. Das bedeutet grundsätzlich, dass der im Juni durch den Stadtrat beschlossene Abriss von insgesamt 150 Wohnungen von SWG und WBG noch in diesem Jahr mit einem Pauschalbetrag von maximal 75 Euro je Quadratmeter Wohnfläche bezuschusst werden kann, so Beate Meißner vom Stadtplanungsamt gegenüber der nnz...ausführlich im nnz-Archiv
Bürgersteige für Akrobaten?
Etwa alle vier Minuten verunglückt in Deutschland nach Angaben des Kuratoriums ZNS ein Inline-Skater oder Radfahrer. Eine Aufklärungskampagne, auf die nnz gern aufmerksam macht, soll helfen, die Zahl der Verunglückten zu verringern. Während die Statistik bei den verunglückten Radfahrern, die sowohl auf Straßen als auch auf Gehwegen zu Schaden kommen, verhältnismäßig gleichbleibende Zahlen nennt, verläuft die Kurve bei Inlineskatern drastisch nach oben. Obwohl diese Entwicklung in Nordhausen und der weiteren Umgebung noch wenig merkbar ist, könnte sich das mit der weiteren infrastrukturellen Entwicklung vor allen bei Straßen und Plätzen, sehr bald ändern. Umso nötiger scheint es, auf die Kampagne des Kuratoriums ZNS für Schädelhirnverletzte – mit der sie gerade in Düsseldorf an die Öffentlichkeit trat - schon vorsorglich hinzuweisen...ausführlich im nnz-Archiv

