Di, 11:35 Uhr
21.06.2011
Abbrüche gehen zurück
Im 1. Quartal 2011 wurden in Thüringen 967 Schwangerschaften vorzeitig beendet. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 38 Abbrüche bzw. 3,8 Prozent weniger als im 1. Quartal des Vorjahres. In Deutschland trat ein Rückgang um 2,8 Prozent ein. Weiter Einzelheiten wie immer mit einem Klick...
Von den 967 Frauen, die in Thüringen einen Schwangerschaftsabbruch durchführen ließen, waren 914 Frauen (94,5 Prozent) Thüringerinnen. Weitere 53 Frauen hatten ihren Wohnsitz in einem anderen Bundesland, darunter 38 Frauen mit Wohnsitz in Bayern. Außerdem ließen 34 Thüringer Frauen den Eingriff in einem anderen Bundesland vornehmen.
Von den insgesamt 948 Thüringerinnen waren zum Zeitpunkt des Schwangerschaftsabbruches knapp zwei Drittel (609 bzw. 64,2 Prozent) ledig, 306 Frauen waren verheiratet und 33 Frauen geschieden. Fast alle Schwangerschaftsabbrüche der Thüringer Frauen (932 bzw. 98,3 Prozent) wurden nach der Beratungsregelung durchgeführt. Bei 16 Frauen war der Anlass dafür eine medizinische Indikation.
Wie im 1. Quartal 2010 waren auch im 1. Quartal dieses Jahres 31 Frauen jünger als 18 Jahre. Rund drei Viertel der Frauen (713) waren im Alter zwischen 18 und 34 Jahren. 276 Frauen hatten vor dem Abbruch noch keine Kinder geboren, 310 Frauen hatten bereits ein Kind, 266 Frauen hatten zwei Kinder, die anderen 96 Frauen hatten drei und mehr Kinder.
Bei knapp zwei Drittel der Frauen (603 bzw. 63,6 Prozent) wurde diese Maßnahme mittels Vakuumaspiration durchgeführt. Das Medikament Mifegyne wurde bei 238 Thüringerinnen eingesetzt. Die Eingriffe erfolgten überwiegend ambulant. Nur in 18 Fällen war eine stationäre Einweisung in ein Krankenhaus notwendig.
Autor: nnzVon den 967 Frauen, die in Thüringen einen Schwangerschaftsabbruch durchführen ließen, waren 914 Frauen (94,5 Prozent) Thüringerinnen. Weitere 53 Frauen hatten ihren Wohnsitz in einem anderen Bundesland, darunter 38 Frauen mit Wohnsitz in Bayern. Außerdem ließen 34 Thüringer Frauen den Eingriff in einem anderen Bundesland vornehmen.
Von den insgesamt 948 Thüringerinnen waren zum Zeitpunkt des Schwangerschaftsabbruches knapp zwei Drittel (609 bzw. 64,2 Prozent) ledig, 306 Frauen waren verheiratet und 33 Frauen geschieden. Fast alle Schwangerschaftsabbrüche der Thüringer Frauen (932 bzw. 98,3 Prozent) wurden nach der Beratungsregelung durchgeführt. Bei 16 Frauen war der Anlass dafür eine medizinische Indikation.
Wie im 1. Quartal 2010 waren auch im 1. Quartal dieses Jahres 31 Frauen jünger als 18 Jahre. Rund drei Viertel der Frauen (713) waren im Alter zwischen 18 und 34 Jahren. 276 Frauen hatten vor dem Abbruch noch keine Kinder geboren, 310 Frauen hatten bereits ein Kind, 266 Frauen hatten zwei Kinder, die anderen 96 Frauen hatten drei und mehr Kinder.
Bei knapp zwei Drittel der Frauen (603 bzw. 63,6 Prozent) wurde diese Maßnahme mittels Vakuumaspiration durchgeführt. Das Medikament Mifegyne wurde bei 238 Thüringerinnen eingesetzt. Die Eingriffe erfolgten überwiegend ambulant. Nur in 18 Fällen war eine stationäre Einweisung in ein Krankenhaus notwendig.


