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Mi, 07:14 Uhr
23.07.2003

nnz-Rückspiegel: 23. Juli 2002

Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen was vor einem Jahr im Landkreis Nordhausen los war, dann ist das kein Problem. Die nnz hat für Sie in ihrem Archiv gestöbert. Heute:
Badehaus, Stellflächen, Theater


Badehaus macht dicht
Noch bis zum Samstag können sich die Wasserratten und Sauna-Hungrigen im Nordhäuser Badehaus vergnügen. Seit rund 17 Monaten hat sich das Nordhäuser Badehaus als die erste Adresse für Wasserspaß, und Erholung in und um Nordhausen etabliert. Zehntausende Gäste tummelten sich seit dem 2. März des vergangenen Jahres in den verschiedenen Becken oder erholten sich in er ausgefallenen und ausgedehnten Saunalandschaft an der Grimmelallee. Nun ist eine Pause angesagt, nicht aber für die Mitarbeiter. Die klotzen bis zum 4. August noch einmal richtig ran – Revisions- und Wartungswoche ist angesagt.

Während dieser Woche werden die technischen Anlagen optimiert und gewartet. Neue Farbanstriche, das Auswechseln von Fliesen oder Schlössern gehören auch zu diesen notwendigen Arbeiten. Ziel der Wartungswoche ist es, den Gästen wieder eine angenehme Atmosphäre in hoher Qualität zu gewährleisten, so wie sie es bislang gewohnt waren...ausführlich im nnz-Archiv


Keine „Theater“-Ferien
Die Konzepte der Thüringer Theaterträger sind in Erfurt angekommen. Die Nordhäuser haben mit ihren Partnern aus Sondershausen gleich zwei Papiere abgeschickt. Doch Ruhe ist damit in Nordhausen nicht eingekehrt. Da gibt es zwei Konzepte. Mit dem einen können die Sondershäuser „leben“, mit dem anderen die Nordhäuser (siehe dazu ausführlich im nnz-Archiv). Ein drittes Papierchen schlummert hingegen immer noch in den Nordhäuser Amtsstuben, und Nordhausen wird sich letztlich wohl kaum dem Minderheitsgesellschafter in der Musikstadt beugen. Grund für diese Annahme sind mal offene, mal halb offizielle Gespräche in und um Nordhausen. Da ist nach nnz-Recherchen viel in Bewegung gekommen...ausführlich im nnz-Archiv


Technisches Highlight eingebaut
In Nordhausen wird derzeit gebaut. Das eigentlich ist keine neue Nachricht. In Salza allerdings gab es für Bauingenieure ein kleines Highlight.

Rückhaltebecken Zwischen dem Bahnübergang der Harzer Schmalspurbahnen (HSB), gleich hinter der Freiheitsstraße, und dem Bahnübergang der großen „Schwester“ wird zur Zeit die Straße aufgerissen und werden mehrere Kanäle verlegt. Die sollen nach Fertigstellung der Baumaßnahme das Schmutz- sowie das Regenwasser aufnehmen. Die Planungen in diesem sensiblen Gebiet (Trinkwasserschutzzone II) verlangten von den Männern der Hydro-Ingenieure Nordhausen neue Ideen. Gleich hinter dem unbeschrankten HSB-Bahnübergang musste ein Rückhaltebecken eingebaut werden. Hier wird das Oberflächenwasser gespeichert und von lästigen „Ölabfällen“ befreit, bevor es dann wieder in die Umwelt abgegeben werden kann. Die insgesamt sechs Elemente, die in einem Nordhäuser Unternehmen angefertigt wurden, konnten am Mittag millimetergenau eingesetzt werden. In ihnen werden sich nach Fertigstellung fast 80 Kubikmeter Wasser stauen können.

„Das Rückhaltebecken ist allerdings nur für starke Regenfälle notwendig“, erläutert Peter Brendel vom Ingenieurbüro. Für die Bauarbeiten sind die Männer von TiRo Neu zuständig. Die müssen die Kanäle auf einer Länge von rund 500 Meter in die Erde bringen, müssen 42 Hausanschlüsse herstellen und in der Rosa-Luxemburg-Straße eine Pumpstation bauen. Auftraggeber der gesamten Maßnahme, die vom Staatlichen Umweltamt Sondershausen und dem Nordhäuser Arbeitsamt gefördert wird, ist der Städtische Entwässerungsbetrieb...ausführlich im nnz-Archiv


80 neue Stellflächen in Nordhausen
Bis zum Herbst soll in Nordhausen ein neuer Parkplatz entstehen. Wo Sie Ihren mobilen Untersatz künftig abstellen können, das erfahren Sie mit einem Klick auf MEHR.

Auf dem Weg zum Parkplatz Auf dem Gelände des alten Busbahnhofes auf dem Platz der Gewerkschaften sind Handwerker zugange. Gegenwärtig wird durch ein Unternehmen die Überdachung der ehemaligen Bussteige abgerissen. Ein erster Teil dieser Konstruktion musste bekanntlich bereits zum Rolandsfest weichen. Wenn die Stahlkonstruktion entfernt und entsorgt worden ist, dann sollen die jetzigen Bussteige abgefräst werden. Anschließend erhält die gesamte Oberfläche einen neuen Belag.

Wie der Pressesprecher der Stadt Nordhausen, Patrick Grabe, der nnz sagte, sollen die Bauarbeiten bis zum Herbst abgeschlossen werden. Was aus diesem Vorhaben geworden ist, das sehen Sie selbst.
Autor: nnz

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