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Di, 07:13 Uhr
22.07.2003

nnz-Rückspiegel: 22. Juli 2002

Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen was vor einem Jahr im Landkreis Nordhausen los war, dann ist das kein Problem. Die nnz hat für Sie in ihrem Archiv gestöbert. Heute:
Pferde, Unglücke und erneut Prozeß


Das Pferd gehört in den Wald – basta!
Der Gemeinde- und Städtebund ist ein kommunaler Spitzenverband. Das Gremium muß ab und zu aber auch mit Tieren beschäftigen... Anlaß der etwas ungewöhnlichen Beschäftigung ist ein Entwurf der Landesregierung zu neuen naturschutzrechtlichen Regelungen, die mit dem Reiten im Wald zusammenhängen. Aus historischer Sicht gehört das Pferd in die Naturlandschaft und ist aus dem Freizeit- und Tourismusbereich nicht mehr wegzudenken, meint Jürgen Hohberg.

„Der Reittourismus und das Freizeitreiten hat in unserer Region zwischen Windleite, Hainleite, Kyffhäuser und Harz eine große Bedeutung auch in wirtschaftlicher Hinsicht. In Anwendung des bisherigen Thüringer Waldgesetzes gab es in unserem Territorium keine nennenswerten Nutzungskonflikte. Das jetzige Waldrecht bietet unter anderem schon jetzt die Möglichkeit, in Einzelfällen eine sachgerechte Konfliktlösung zu erreichen“, ist sich der Kreisvorstand des Gemeinde- und Städtebundes sicher...ausführlich im nnz-Archiv


Scheune wurde Opfer der Flammen
Bei einem Feuer in Günzerode ist in der Nacht ein bäuerliches Gebäude niedergebrannt. Es war kurz nach 4 Uhr, da bemerkten Bürger von Günzerode die Flammen, die aus einer leerstehenden Scheune im Ort züngelten. Sofort wurden Feuerwehr und Polizei verständigt. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Günzerode, Liebenrode, Großwechsungen und der Berufsfeuerwehr Nordhausen konnte ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude verhindern. Sowohl die Polizei als auch Kreisbrandinspektor Erich Etzrodt gehen nach den ersten Ermittlungen von Brandstiftung aus. Sowohl die Scheune als auch weitere benachbarte Gebäude stehen zwar unter Denkmalschutz, sind aber seit Jahren nicht mehr bewohnt. So sei auch kein Elektroanschluß mehr vorhanden gewesen...ausführlich im nnz-Archiv


Schlimmer Unfall wurde verhindert
In Nordhausen hätte es gestern zu einem schweren Unfall mit der Straßenbahn kommen können. Die Details wie immer in Ihrer nnz. Unbekannte Täter hatten gestern zwischen 17.28 Uhr und 17.48 Uhr eine Weiche der Nordhäuser Straßenbahn mit einem Stein blockiert. Es war nur der Aufmerksamkeit des Straßenbahnfahrers zu verdanken, dass die Straßenbahn nicht entgleiste. Die Weiche 3 befindet sich in Höhe des Grimmels, vor dem Doppelbahnsteig der Linie 2. Wie die nnz erfuhr, sind die Straßenbahnfahrer angewiesen auf Sicht zu fahren. Diese Sicht könnte jedoch bei ungünstigen Witterungsverhältnissen oder in der Nacht beeinträchtigt werden.

Gestern Abend konnte der Stein entdeckt und entfernt werden. Die Polizei sucht in diesem Zusammenhang nach Zeugen, die sich in der genannten Zeit im Bereich des Grimmels aufhielten und die Täter beobachtet haben. Hinweise können telefonisch unter 03631/962142 abgegeben werden.


OKN-Projekt: Sucht, was soll das?
Die Klasse 8a des Förderzentrums „Dr. A. Schweitzer“ in Bleicherode erstellte in Zusammenarbeit mit dem Offenen Kanal Nordhausen eine Radiosendung zu der Thematik „Drogen“. Damit wollen sich die Macher am diesjährigen Medienpädagogischen Preis der Thüringer Landesmedienanstalt beteiligen.

“Mehrere Schüler unserer Schule haben in Folge ihres sozialen Umfeldes oder durch Gruppendruck bereits mit Alkohol und Drogen Bekanntschaft gemacht. Das war Auslöser dafür, sich Gedanken darüber zu machen, in welcher Form die Schüler davon überzeugt werden könnten, dass der Genuss von Drogen immer Probleme mit sich bringt“, so der Klassenleiter Jörg Lorenz.

Somit war die Thematik klar, jedoch gab es viele Möglichkeiten der Umsetzung. Der Zufall wollte es, daß Steffen Wieltsch, Medienpädagoge und Leiter der Jugendarbeit des Offenen Kanals Nordhausen, auf das Förderzentrum aufmerksam wurde. Nach einer Einführungsveranstaltung im Rahmen der Vermittlung von Medienkompetenz war klar: Wir machen eine Radiosendung...ausführlich im nnz-Archiv


Prozeß soll wieder aufgerollt werden
Können Sie sich noch erinnern? Im vergangenen Jahr sollte vor dem Mühlhäuser Landgericht gegen Eva-Maria und Volker E. verhandelt werden. Dazu kam es wegen Verjährung nicht. Jetzt soll es eine Neuauflage geben.

Wie der Pressesprecher der Mühlhäuser Staatsanwaltschaft, Dirk Germerodt, der nnz bestätigte, hatte die Ermittlungsbehörde mit ihrer sofort am Thüringer Oberlandesgericht eingelegten Beschwerde einen Teilerfolg erzielt. Das OLG hatte zwar den Einstellungsbeschluß gegen die damals Angeklagte Eva-Maria E. bestätigt, gegen ihren Ehemann soll jedoch wieder verhandelt werden. Und das recht zügig, kommentierte eine Sprecherin des Landgerichts Mühlhausen der nnz. Der erste Verhandlungstag vor der 6. großen Wirtschaftsstrafkammer ist auf den 28. August datiert.

Volker E. wird in zwei Fällen Untreue, in einem Fall in Verbindung mit Betrug zur Last gelegt. Beide Vorwürfe reichen in seine Zeit als Wirtschaftsdezernent der Nordhäuser Kreisverwaltung. So soll er Fördermittel des Bundes an die Firma „Pro Innovatio“ weitergeleitet haben, die eigentlich für die Erschließung eines „Technologieparkes Nordhausen“ vorgesehen waren. Zur Erinnerung: Die Geschäftsführerin von „Pro Innovatio“ war seine Ehefrau...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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