Fr, 06:09 Uhr
11.07.2003
nnz-Rückspiegel: 11. Juli 2002
Nordhausen (nnz). Sie wollen wissen, was sich im Landkreis Nordhausen vor exakt einem Jahr ereignet hat? Kein Problem! Die nnz hat für Sie im Archiv geblättert. Heute:
Unterspült, totale Zerstörung, SOKO Locke
Rautenstraße unterspült
Die Gewittergüsse haben auch in Nordhausen ihre Spuren hinterlassen. Betroffen sind vor allem die Töpferstraße in die Rautenstraße. nnz war vor Ort.
Sorgenfalten haben momentan die Fachleute der Stadtverwaltung, der Verkehrsbetriebe und zahlreicher Firmen auf der Stirn, als sie sich am Morgen über die Schäden des gestrigen Unwetters bei einem Vor-Ort-Termin informierten. Sintflutartig hatten sich die Wassermassen am Abend ihren Weg gesucht. Gefunden hatten sie ihn in den zahlreichen Baugruben in der Töpfer- und in der Rautenstraße. So war eine sechs Meter tiefe Grube an der Kreuzung Rautenstraße/Weberstraße nicht randvoll, das Wasser bahnte sich ober- und unterirdisch seinen Weg weiter. Vor allem nach unten schossen die Wassermassen. In einer ersten Maßnahme wurde in diesem Bereich der Straßenbahnbetrieb eingestellt. In einigen Gleisabschnitten waren die Widerlage der Gleise derart unterspült, dass sie die Gleise absenkten. Betroffen ist vor allem die Rautenstraße. Hier muß ein Teil der fertigen Magistrale wieder aufgerissen werden.
Nur so können sich die Verantwortlichen ein Bild von den unterirdischen Schäden machen. Fest steht bereits, dass im Bereich der Einbiegung zur Weberstraße und etwas unterhalb der entstandene Hohlraum mit Beton verpresst werden muss. Wie lange die Bauarbeiten dauern, konnte am Morgen noch nicht gesagt werden. Dazu seien weitere Erkundungsarbeiten notwendig.
Für die Straßenbahn wurde in den betroffenen Abschnitten erst einmal Schienenersatzverkehr zwischen dem Bahnhof und dem August-Bebel-Platz eingerichtet. Wir fahren mit Bussen alle Haltestellen an. Eine Ausnahme bildet die Haltestelle vor dem Theater, so Arndt Forberger von den Stadtwerken gegenüber der nnz.
Die Straßenbahn pendelt zwischen Parkallee und Arnoldstraße sowie zwischen Bebelplatz und Krankenhaus. An der Arnoldstraße wird ein direktes Umsteigen zwischen Bahn und Bus ermöglicht. Über die weitere Ergebnisse der Untersuchungen wird Sie die nnz weiterhin informieren.
Eine totale Zerstörung
Kein Unfall ist schön. Aber kurios sind manche Ereignisse doch schon. Einen ungewöhnlichen Unfall mussten gestern die Beamten der Polizeiinspektion Nordhausen aufnehmen.
Es war gegen 10 Uhr auf der Kreuzung Töpferstraße/August-Bebel-Platz. Ein 64jähriger Mann war mit seinem Handwagen unterwegs und wollte die Kreuzung überqueren. Dabei war er vermutlich derart mit seinem Gefährt und dessen Ladung beschäftigt, dass er den übrigen Verkehr völlig außer Acht ließ. So kam es denn auch, dass sein Handwagen unter die Räder eines Lkw kam und völlig zermalmt wurde. Durch die zerbrochene gläserne Ladung des Handwagens wurde die rechte Bereifung des Lasters leicht beschädigt. Der Schaden wurde von der Polizei mit 50 Euro angegeben. Glücklicherweise wurden keine Personen bei diesem Zusammenstoß verletzt.
Soko Locke arbeitet weiter
Was hat ein nackter Jugoslawe in Heiligenstadt mit der Nordhäuser Drogenszene zu tun? Die Antwort auf diese durchaus ungewöhnliche Frage erhalten Sie mit einem Klick auf MEHR.
Es war im September des vergangenen Jahres. Auf einem Parkplatz bei Heiligenstadt hielt sich ein splitternackter Mann in seinem Auto auf. Als die Polizei anrückte, spielte der Jugoslawe verrückt. Er schlug wild um sich, brüllte und rief: Ich bin der größte Drogendealer. Vermutlich hatte er zu diesem Zeitpunkt eine überaus große Ladung Hasch selbst inhaliert, der Ausspruch mit dem Dealer sollte sich jedoch bewahrheiten, wie sich bei der Vernehmung durch Beamte der Kripo herausstellte.
Der Mann führte die Kriminalisten nicht nur auf eine weitere Spur eines der größten Dealernetzes in Nordthüringen, sondern führte auch zur Gründung der Soko Locke. Die Soko, mittlerweile auf acht Mann aufgestockt, ermittelte gezielt gegen die Drogenszene in und um Nordhausen. Und die Beamten drangen tief in diese ein. Nicht nur die kleinen Fische hingen am Haken, sondern plötzlich auch die ganz dicken Brocken...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzUnterspült, totale Zerstörung, SOKO Locke
Rautenstraße unterspült
Die Gewittergüsse haben auch in Nordhausen ihre Spuren hinterlassen. Betroffen sind vor allem die Töpferstraße in die Rautenstraße. nnz war vor Ort.
Sorgenfalten haben momentan die Fachleute der Stadtverwaltung, der Verkehrsbetriebe und zahlreicher Firmen auf der Stirn, als sie sich am Morgen über die Schäden des gestrigen Unwetters bei einem Vor-Ort-Termin informierten. Sintflutartig hatten sich die Wassermassen am Abend ihren Weg gesucht. Gefunden hatten sie ihn in den zahlreichen Baugruben in der Töpfer- und in der Rautenstraße. So war eine sechs Meter tiefe Grube an der Kreuzung Rautenstraße/Weberstraße nicht randvoll, das Wasser bahnte sich ober- und unterirdisch seinen Weg weiter. Vor allem nach unten schossen die Wassermassen. In einer ersten Maßnahme wurde in diesem Bereich der Straßenbahnbetrieb eingestellt. In einigen Gleisabschnitten waren die Widerlage der Gleise derart unterspült, dass sie die Gleise absenkten. Betroffen ist vor allem die Rautenstraße. Hier muß ein Teil der fertigen Magistrale wieder aufgerissen werden.
Nur so können sich die Verantwortlichen ein Bild von den unterirdischen Schäden machen. Fest steht bereits, dass im Bereich der Einbiegung zur Weberstraße und etwas unterhalb der entstandene Hohlraum mit Beton verpresst werden muss. Wie lange die Bauarbeiten dauern, konnte am Morgen noch nicht gesagt werden. Dazu seien weitere Erkundungsarbeiten notwendig.Für die Straßenbahn wurde in den betroffenen Abschnitten erst einmal Schienenersatzverkehr zwischen dem Bahnhof und dem August-Bebel-Platz eingerichtet. Wir fahren mit Bussen alle Haltestellen an. Eine Ausnahme bildet die Haltestelle vor dem Theater, so Arndt Forberger von den Stadtwerken gegenüber der nnz.
Die Straßenbahn pendelt zwischen Parkallee und Arnoldstraße sowie zwischen Bebelplatz und Krankenhaus. An der Arnoldstraße wird ein direktes Umsteigen zwischen Bahn und Bus ermöglicht. Über die weitere Ergebnisse der Untersuchungen wird Sie die nnz weiterhin informieren.
Eine totale Zerstörung
Kein Unfall ist schön. Aber kurios sind manche Ereignisse doch schon. Einen ungewöhnlichen Unfall mussten gestern die Beamten der Polizeiinspektion Nordhausen aufnehmen.
Es war gegen 10 Uhr auf der Kreuzung Töpferstraße/August-Bebel-Platz. Ein 64jähriger Mann war mit seinem Handwagen unterwegs und wollte die Kreuzung überqueren. Dabei war er vermutlich derart mit seinem Gefährt und dessen Ladung beschäftigt, dass er den übrigen Verkehr völlig außer Acht ließ. So kam es denn auch, dass sein Handwagen unter die Räder eines Lkw kam und völlig zermalmt wurde. Durch die zerbrochene gläserne Ladung des Handwagens wurde die rechte Bereifung des Lasters leicht beschädigt. Der Schaden wurde von der Polizei mit 50 Euro angegeben. Glücklicherweise wurden keine Personen bei diesem Zusammenstoß verletzt.
Soko Locke arbeitet weiter
Was hat ein nackter Jugoslawe in Heiligenstadt mit der Nordhäuser Drogenszene zu tun? Die Antwort auf diese durchaus ungewöhnliche Frage erhalten Sie mit einem Klick auf MEHR.
Es war im September des vergangenen Jahres. Auf einem Parkplatz bei Heiligenstadt hielt sich ein splitternackter Mann in seinem Auto auf. Als die Polizei anrückte, spielte der Jugoslawe verrückt. Er schlug wild um sich, brüllte und rief: Ich bin der größte Drogendealer. Vermutlich hatte er zu diesem Zeitpunkt eine überaus große Ladung Hasch selbst inhaliert, der Ausspruch mit dem Dealer sollte sich jedoch bewahrheiten, wie sich bei der Vernehmung durch Beamte der Kripo herausstellte.Der Mann führte die Kriminalisten nicht nur auf eine weitere Spur eines der größten Dealernetzes in Nordthüringen, sondern führte auch zur Gründung der Soko Locke. Die Soko, mittlerweile auf acht Mann aufgestockt, ermittelte gezielt gegen die Drogenszene in und um Nordhausen. Und die Beamten drangen tief in diese ein. Nicht nur die kleinen Fische hingen am Haken, sondern plötzlich auch die ganz dicken Brocken...ausführlich im nnz-Archiv

