Do, 06:07 Uhr
10.07.2003
nnz-Rückspiegel: 10. Juli 2002
Nordhausen (nnz). Sie wollen wissen, was sich im Landkreis Nordhausen vor exakt einem Jahr ereignet hat? Kein Problem! Die nnz hat für Sie im Archiv geblättert. Heute:
Wassertreppe, Theater und U 25
Wassertreppe wird gesperrt
Eine der beliebtesten Treppen in Nordhausen, die Wassertreppe, wird für sechs Wochen gesperrt. Ab 15. Juli sanieren wir den nächsten Abschnitt der Stadtmauer, kündigte Werner Schönsteiner vom städtischen Bauamt an. Im Bereich des oberen ersten Drittels der Wassertreppe schaffen wir einen Durchgang mit einer Treppe in Richtung Pfaffengasse zu dem Wehrturm. Der Rundwanderweg zwischen Finkenburg- und Königshofwall ist jetzt bis zum Primariusgraben nicht mehr unterbrochen, so Schönsteiner.
Mit der Sanierung erhalten die Stadtmauer oberhalb des Neuen Weges (hintere Pfaffengasse) sowie die Mauer an der Wassertreppe neue Abdeckungen, werden ausgebessert oder zum Teil erneuert. Der Weg von der Finkenburg bis zum Primariusgraben werde mit einer sandgeschlämmten Oberfläche neu gestaltet. Historische Stahlgeländer sichern die Hangbereiche...ausführlich im nnz-Archiv
Zwei Beschlüsse gehen auf die Reise
Wie geht es weiter mit dem Nordhäuser Theater? Diese Frage wollten heute die Gesellschafter der GmbH während einer außerordentlichen Sitzung beantworten. nnz hat für Sie die Antwort gefunden.
Erstes Statement: Landrat Peter Hengstermann (CDU)
Eigentlich wollten Landrat Joachim Claus und der Sondershäuser Bürgermeister Joachim Kreyer (beide CDU) nach der Gesellschaftersitzung vom Rathaus ins Landratsamt eilen. Dort wartete bereits eine Prioritätenliste für den Straßenbau auf die Kommunalpolitiker. Doch die Theater-Sache dauerte länger, als eigentlich im Zeitrahmen vorgesehen war. Bedauerlich vor allem für die Kollegen des Fernsehens, die harrten im Rathaus bereits seit 8 Uhr aus.
Erst kurz nach 10 Uhr hatten sich die vier Gesellschafter auf ein Ergebnis geeinigt. Zu einem Beschluß waren sie (wieder) nicht fähig. Stattdessen wurde ein Kompromiß gefunden. Der sieht nach nnz-Informationen eine Moderation des Landes Thüringen vor. Moderiert werden sollen zwei Beschlüsse. Der eine, der des Aufsichtsrates, sieht die Schließung des Schauspiels vor. Der andere, der Beschluß des Stadtrates, ist hinlänglich bekannt und diskutiert worden.
Wir werden jetzt allerdings nicht zum Land gehen und sagen: Entscheide Du mal. Vielmehr setzen wir auf eine Unterstützung aus Erfurt. Die ist insofern vorteilhaft, nützlich und sinnvoll, da beim Kunst-Ministerium auch die Konzepte anderer Bühnen und Orchester eingehen werden. Das Land hat damit einen entsprechenden Überblick, kann koordinierend wirken und entsprechende Anregungen geben, sagte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) der nnz und führte weiter aus: Wir brauchen diese Moderation. Denn verständlicherweise hat die Stadt Sondershausen ein starkes Interesse am Erhalt des Loh-Orchesters und wir als Stadt Nordhausen am Erhalt des Schauspiels - auch mit Blick auf Nordhausen als Hochschulstandort. Wird das Schauspiel abgebaut, fehlen im Spielplan immerhin zirka 150 Aufführungen. Das ist nur schwer durch einen Zukauf zu ersetzen. Das Haus müsste häufiger geschlossen bleiben. Und auch ein geschlossenes Haus kostet viel Geld. Die Schließung des Schauspiels hätte darüber hinaus nur bis 2006 finanzielle Entlastungen gebracht und nicht, wie anvisiert, bis 2008.
Die Stadt Nordhausen sei dem Land dankbar, dass es stets und immer zuverlässig das Theater unterstützt habe. Allerdings sein Nordhausen - weit entfernt von anderen Bühnen - der einzige Theaterstandort in der ganzen Region Nordthüringen, so Rinke...ausführlich im nnz-Archiv
Neue Adresse: U 25
In der Bahnhofstraße 9 befindet sich ein Center mit dem Kürzel U 25. Dahinter verbirgt sich nicht ein Trainingszentrum für ein Fußball-Team, sondern ein Vermittlungscenter für junge Leute ohne Arbeit oder Ausbildung. Seit mehreren Jahren bezieht das Arbeitsamt Nordhausen zur Eingliederung junger Arbeitsloser geeignete Trägereinrichtungen ein, um junge Arbeitslose in Arbeit oder Ausbildung zu bringen. In diesem Rahmen arbeitet bereits seit Ende Mai dieses Jahres das "Vermittlungscenter U 25" in Nordhausen, Bahnhofstraße 9. in Verantwortung des Arbeit und Bildung e.V. Nordhausen. Das Arbeitsamt hat das Unternehmen beauftragt, für Jugendliche oder junge Erwachsene im Alter unter 25 Jahren die Vermittlung zu übernehmen.
Im Center können bis zu 40 Jugendliche betreut werden. Der Vermittlungsprozess wird durch das Arbeitsamt aktiv begleitet. Die Aufnahme in das Vermittlungscenter ist durch die Jugendlichen freiwillig. Interessenten können sich direkt in der Einrichtung oder im Arbeitsamt melden. Eine Zuweisung von Arbeit- oder Ausbildungssuchenden erfolgt über die Vermittlungsfachkräfte oder die Berufsberater des Arbeitsamtes....ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzWassertreppe, Theater und U 25
Wassertreppe wird gesperrt
Eine der beliebtesten Treppen in Nordhausen, die Wassertreppe, wird für sechs Wochen gesperrt. Ab 15. Juli sanieren wir den nächsten Abschnitt der Stadtmauer, kündigte Werner Schönsteiner vom städtischen Bauamt an. Im Bereich des oberen ersten Drittels der Wassertreppe schaffen wir einen Durchgang mit einer Treppe in Richtung Pfaffengasse zu dem Wehrturm. Der Rundwanderweg zwischen Finkenburg- und Königshofwall ist jetzt bis zum Primariusgraben nicht mehr unterbrochen, so Schönsteiner.
Mit der Sanierung erhalten die Stadtmauer oberhalb des Neuen Weges (hintere Pfaffengasse) sowie die Mauer an der Wassertreppe neue Abdeckungen, werden ausgebessert oder zum Teil erneuert. Der Weg von der Finkenburg bis zum Primariusgraben werde mit einer sandgeschlämmten Oberfläche neu gestaltet. Historische Stahlgeländer sichern die Hangbereiche...ausführlich im nnz-Archiv
Zwei Beschlüsse gehen auf die Reise
Wie geht es weiter mit dem Nordhäuser Theater? Diese Frage wollten heute die Gesellschafter der GmbH während einer außerordentlichen Sitzung beantworten. nnz hat für Sie die Antwort gefunden.
Erstes Statement: Landrat Peter Hengstermann (CDU)
Eigentlich wollten Landrat Joachim Claus und der Sondershäuser Bürgermeister Joachim Kreyer (beide CDU) nach der Gesellschaftersitzung vom Rathaus ins Landratsamt eilen. Dort wartete bereits eine Prioritätenliste für den Straßenbau auf die Kommunalpolitiker. Doch die Theater-Sache dauerte länger, als eigentlich im Zeitrahmen vorgesehen war. Bedauerlich vor allem für die Kollegen des Fernsehens, die harrten im Rathaus bereits seit 8 Uhr aus.
Erst kurz nach 10 Uhr hatten sich die vier Gesellschafter auf ein Ergebnis geeinigt. Zu einem Beschluß waren sie (wieder) nicht fähig. Stattdessen wurde ein Kompromiß gefunden. Der sieht nach nnz-Informationen eine Moderation des Landes Thüringen vor. Moderiert werden sollen zwei Beschlüsse. Der eine, der des Aufsichtsrates, sieht die Schließung des Schauspiels vor. Der andere, der Beschluß des Stadtrates, ist hinlänglich bekannt und diskutiert worden.
Wir werden jetzt allerdings nicht zum Land gehen und sagen: Entscheide Du mal. Vielmehr setzen wir auf eine Unterstützung aus Erfurt. Die ist insofern vorteilhaft, nützlich und sinnvoll, da beim Kunst-Ministerium auch die Konzepte anderer Bühnen und Orchester eingehen werden. Das Land hat damit einen entsprechenden Überblick, kann koordinierend wirken und entsprechende Anregungen geben, sagte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) der nnz und führte weiter aus: Wir brauchen diese Moderation. Denn verständlicherweise hat die Stadt Sondershausen ein starkes Interesse am Erhalt des Loh-Orchesters und wir als Stadt Nordhausen am Erhalt des Schauspiels - auch mit Blick auf Nordhausen als Hochschulstandort. Wird das Schauspiel abgebaut, fehlen im Spielplan immerhin zirka 150 Aufführungen. Das ist nur schwer durch einen Zukauf zu ersetzen. Das Haus müsste häufiger geschlossen bleiben. Und auch ein geschlossenes Haus kostet viel Geld. Die Schließung des Schauspiels hätte darüber hinaus nur bis 2006 finanzielle Entlastungen gebracht und nicht, wie anvisiert, bis 2008.
Die Stadt Nordhausen sei dem Land dankbar, dass es stets und immer zuverlässig das Theater unterstützt habe. Allerdings sein Nordhausen - weit entfernt von anderen Bühnen - der einzige Theaterstandort in der ganzen Region Nordthüringen, so Rinke...ausführlich im nnz-Archiv
Neue Adresse: U 25
In der Bahnhofstraße 9 befindet sich ein Center mit dem Kürzel U 25. Dahinter verbirgt sich nicht ein Trainingszentrum für ein Fußball-Team, sondern ein Vermittlungscenter für junge Leute ohne Arbeit oder Ausbildung. Seit mehreren Jahren bezieht das Arbeitsamt Nordhausen zur Eingliederung junger Arbeitsloser geeignete Trägereinrichtungen ein, um junge Arbeitslose in Arbeit oder Ausbildung zu bringen. In diesem Rahmen arbeitet bereits seit Ende Mai dieses Jahres das "Vermittlungscenter U 25" in Nordhausen, Bahnhofstraße 9. in Verantwortung des Arbeit und Bildung e.V. Nordhausen. Das Arbeitsamt hat das Unternehmen beauftragt, für Jugendliche oder junge Erwachsene im Alter unter 25 Jahren die Vermittlung zu übernehmen.
Im Center können bis zu 40 Jugendliche betreut werden. Der Vermittlungsprozess wird durch das Arbeitsamt aktiv begleitet. Die Aufnahme in das Vermittlungscenter ist durch die Jugendlichen freiwillig. Interessenten können sich direkt in der Einrichtung oder im Arbeitsamt melden. Eine Zuweisung von Arbeit- oder Ausbildungssuchenden erfolgt über die Vermittlungsfachkräfte oder die Berufsberater des Arbeitsamtes....ausführlich im nnz-Archiv

