Mo, 12:59 Uhr
07.07.2003
Und tschüß!
Nordhausen (nnz). Thüringen verliert nicht nur Einwohner, sondern auch Wohnungen. Damit rückt das Programm Stadtumbau Ost immer mehr in den Mittelpunkt des Interesses. Die Einzelheiten wie immer in Ihrer nnz.
Seit 1991 wurden dem Thüringer Landesamt für Statistik insgesamt 21 529 Wohnungsabgänge in Wohn- und Nichtwohngebäuden gemeldet, darunter 20 714 durch Abgang ganzer Gebäude. Der Abgang von Wohnungen rückt in Zusammenhang mit dem Programm Stadtumbau Ost immer mehr in den Mittelpunkt des Interesses. Im Jahr 2002 sind allein 6 292 Wohnungen mit einer Wohnfläche von 361 900 m2 aus dem Wohnungsbestand verschwunden. Das ist mehr als ein Viertel aller Wohnungsabgänge seit 1991. Der Wohnungsabgang übertraf damit erstmals die Zahl der fertig gestellten Wohnungen um 153.
Als kompletter Abgang wurden u.a. 674 Wohngebäude mit 6 097 Wohnungen registriert. Der Abgang dieser Wohngebäude ist hauptsächlich auf die vorgesehene Schaffung von Frei- und öffentlichen Verkehrsflächen (61 Prozent) und die Errichtung von neuen Gebäuden (23 Prozent) zurückzuführen. Über die Hälfte der insgesamt abgegangenen 6 292 Wohnungen war zwischen 1971 und 1980 und ein Viertel danach errichtet worden. Weitere knapp 8 Prozent befanden sich in Gebäuden, die vor 1900 gebaut wurden, 16 Prozent stammen aus der Zeit zwischen 1901 bis 1970.
Autor: nnzSeit 1991 wurden dem Thüringer Landesamt für Statistik insgesamt 21 529 Wohnungsabgänge in Wohn- und Nichtwohngebäuden gemeldet, darunter 20 714 durch Abgang ganzer Gebäude. Der Abgang von Wohnungen rückt in Zusammenhang mit dem Programm Stadtumbau Ost immer mehr in den Mittelpunkt des Interesses. Im Jahr 2002 sind allein 6 292 Wohnungen mit einer Wohnfläche von 361 900 m2 aus dem Wohnungsbestand verschwunden. Das ist mehr als ein Viertel aller Wohnungsabgänge seit 1991. Der Wohnungsabgang übertraf damit erstmals die Zahl der fertig gestellten Wohnungen um 153.
Als kompletter Abgang wurden u.a. 674 Wohngebäude mit 6 097 Wohnungen registriert. Der Abgang dieser Wohngebäude ist hauptsächlich auf die vorgesehene Schaffung von Frei- und öffentlichen Verkehrsflächen (61 Prozent) und die Errichtung von neuen Gebäuden (23 Prozent) zurückzuführen. Über die Hälfte der insgesamt abgegangenen 6 292 Wohnungen war zwischen 1971 und 1980 und ein Viertel danach errichtet worden. Weitere knapp 8 Prozent befanden sich in Gebäuden, die vor 1900 gebaut wurden, 16 Prozent stammen aus der Zeit zwischen 1901 bis 1970.

