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Fr, 10:31 Uhr
04.07.2003

Die Stadt liegt im Limit

Nordhausen (nnz). Heute werden die Mitarbeiter der Nordhäuser Kreisverwaltung zu einer Personalversammlung zusammenkommen. Dabei geht es um die Personalabbau. (nnz berichtete). Wie aber sieht es in der Stadtverwaltung in Bezug auf die Personalsituation aus. Wir haben nachgefragt.


„Die Personalkosten für 2003 liegen im geplanten Limit. Wir werden den vorgesehenen Planansatz einhalten“, erläutert der Leiter des Hauptamtes der Stadtverwaltung, Dir Praetorius. Die seit 1995 eingeleiteten Personalmaßnahmen würden jetzt spürbar greifen. In diesem Jahr gebe es erstmals niedrigere Personalkosten als im Vorjahr, trotz der bekannten Tarifsteigerungen. Seit 2000 seien in der Stadtverwaltung 31 Stellen sozialverträglich abgebaut worden. „Damit liegen wir sehr gut im vorgegebenen Rahmen des Personalentwicklungskonzeptes der Stadtverwaltung“, so Praetorius.

Danach müssen jedoch bis zum Jahr 2012 noch weitere 36 Stellen abgebaut werden. Ohne diese rigorosen Sparmaßnahmen würde die Stadt derzeit jährlich ca. eine Million Euro mehr für die Personalkosten ausgeben (im Jahr 2012 wären es 1,9 Millionen Euro mehr). Das hat natürlich auch zur Folge, dass die Stadtverwaltung leider nur einen geringen Anteil an Auszubildenden übernehmen kann. In diesem Jahr sind es drei von sieben Azubis, die in ein Arbeitsrechtsverhältnis übernommen werden.

Ziel bleibt allerdings, im Rahmen der Möglichkeiten (z.B. durch ungeplantes Ausscheiden von Mitarbeitern), junge und gut ausgebildete Azubis in die Stadtverwaltung zu übernehmen. Dies kann jedoch nur im Rahmen dieses vom Stadtrat beschlossenen Personalentwicklungskonzeptes geschehen.
Autor: nnz

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