So, 15:56 Uhr
22.05.2011
Eine (Süd)Harzwanderung
Heute Morgen trafen sich rund 100 Südharzer am Waldbad in Neustadt, um mit Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht zur Nordhäuser Talsperre zu wandern. Jürgen Reinholz, Minister für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz sowie der Thüringer Innenminister, Jörg Geibert (alle CDU) waren auch vor Ort. Für die nnz wanderte Tobias Wendehost mit…
Bei strahlendem Sonnenschein nutzten rund 100 Wanderlustige den Sonntagmorgen für eine kleine Wandertour durch den Naturpark Südharz. Die Thüringer Landesregierung hatte zu einer kleinen Entdeckungsreise durch die Region geladen. Ministerpräsidentin Chistine Lieberknecht und die beiden Landesminister wollten sich zudem einen Eindruck des noch recht jungen Naturparks verschaffen. Der 22. Mai ist offiziell der Internationale Tag der biologischen Vielfalt. Gleichzeitig wurde 2011 als Internationales Jahr der Wälder ausgerufen. Zwei Gründe für die Ministerpräsidentin, einmal die Region des Südharzes zu besuchen.
Ich freue mich darauf, einen der schönsten Flecken des Freistaates kennenzulernen, begrüßte sie dann auch die verschiedenen Wandervereine und Wanderfreunde. Die Tour begann um 10:00 Uhr am Waldbad in Neustadt und führte die Gruppe zu einer ersten Zwischenstation am Hardteich. Nach einer kurzen Rast, bei der Mitarbeiter des Naturparks die Besonderheiten der Region erläuterten, ging es weiter Richtung Talsperre, an der sich die Naturfreunde bei Bratwurst und Getränken mit der Ministerpräsidentin unterhalten konnten.
Der Naturpark Südharz besitzt insgesamt eine Fläche von 26.700 Hektar und zeichnet sich durch eine ausgeprägte Karstlandschaft aus. Das Gebiet erstreckt sich von Ellrich bis zum Alten Stollberg. Der Naturpark ist der Jüngste der insgesamt acht Nationalen Naturlandschaften (NNL) im Freistaat.
Im Vorfeld der Wanderung kritisierte die Naturschutzorganisation Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die Landesregierung aufgrund ihrer Haltung zum Abbau des Gipskarstes in der Region. Ein Sprecher des BUND sagte hierzu: Die Thüringer Landesregierung hatte bereits unter Dieter Althaus versprochen, keinen weiteren Gipsabbau zu genehmigen. Leider ist seitdem nichts geschehen. Im Gespräch mit der Ministerpräsidentin erläuterten die Aktivisten ihre Haltung.
Die Tour durch den Südharz war für die Wanderer eine interessante Erfahrung. Auf der einen Seite bot der Tag die Gelegenheit, ein paar Worte mit der Ministerpräsidentin zu wechseln. Andererseits konnten alle, die bisher keine Wanderung durch die Region erlebt haben, einige Eindrücke von der sagenumwobenen Landschaft bekommen.
Tobias Wendehost
Autor: nnzBei strahlendem Sonnenschein nutzten rund 100 Wanderlustige den Sonntagmorgen für eine kleine Wandertour durch den Naturpark Südharz. Die Thüringer Landesregierung hatte zu einer kleinen Entdeckungsreise durch die Region geladen. Ministerpräsidentin Chistine Lieberknecht und die beiden Landesminister wollten sich zudem einen Eindruck des noch recht jungen Naturparks verschaffen. Der 22. Mai ist offiziell der Internationale Tag der biologischen Vielfalt. Gleichzeitig wurde 2011 als Internationales Jahr der Wälder ausgerufen. Zwei Gründe für die Ministerpräsidentin, einmal die Region des Südharzes zu besuchen.
Ich freue mich darauf, einen der schönsten Flecken des Freistaates kennenzulernen, begrüßte sie dann auch die verschiedenen Wandervereine und Wanderfreunde. Die Tour begann um 10:00 Uhr am Waldbad in Neustadt und führte die Gruppe zu einer ersten Zwischenstation am Hardteich. Nach einer kurzen Rast, bei der Mitarbeiter des Naturparks die Besonderheiten der Region erläuterten, ging es weiter Richtung Talsperre, an der sich die Naturfreunde bei Bratwurst und Getränken mit der Ministerpräsidentin unterhalten konnten.
Der Naturpark Südharz besitzt insgesamt eine Fläche von 26.700 Hektar und zeichnet sich durch eine ausgeprägte Karstlandschaft aus. Das Gebiet erstreckt sich von Ellrich bis zum Alten Stollberg. Der Naturpark ist der Jüngste der insgesamt acht Nationalen Naturlandschaften (NNL) im Freistaat.
Im Vorfeld der Wanderung kritisierte die Naturschutzorganisation Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die Landesregierung aufgrund ihrer Haltung zum Abbau des Gipskarstes in der Region. Ein Sprecher des BUND sagte hierzu: Die Thüringer Landesregierung hatte bereits unter Dieter Althaus versprochen, keinen weiteren Gipsabbau zu genehmigen. Leider ist seitdem nichts geschehen. Im Gespräch mit der Ministerpräsidentin erläuterten die Aktivisten ihre Haltung.
Die Tour durch den Südharz war für die Wanderer eine interessante Erfahrung. Auf der einen Seite bot der Tag die Gelegenheit, ein paar Worte mit der Ministerpräsidentin zu wechseln. Andererseits konnten alle, die bisher keine Wanderung durch die Region erlebt haben, einige Eindrücke von der sagenumwobenen Landschaft bekommen.
Tobias Wendehost







