Sa, 13:30 Uhr
21.05.2011
nnz-Galerie: 600 Kisten Lesefreude
Das der Kinderkirchenladen gespendete Bücher sammelt und im Frühjahr zum Kilopreis wieder unter das Lesehungrige Volk bringt, ist jährliche Tradition. In diesem Jahr pilgerten so viele Lesehungrige auf den Blasii-Kirchplatz wie noch nie. Die nnz hat selbst gestöbert und gleich einige Impressionen gesammelt...
Der Blasii-Kirchplatz war heute gerammelt voll. Knapp 600 Kisten voller Bücher hatten Frank Tuschy vom Kinder-Kirchenladen (Kila) heute früh mit 40 freiwilligen Helfern auf den Platz gebracht. 600 Kisten von der jede ca. 30 Bücher enthält macht ca. 18.000 Bücher, die wir dieses Jahr hier haben. Das sind so viele wie noch nie. Und auch so viele Besucher wie heute haben wir bisher noch nicht erlebt. sagte Frank Tuschy.
Bildbände, Atlanten, Sachbücher, Comics, Krimis, Liebesromane, Biographien, Ratgeber, klassische Weltliteratur oder auch alte Sowjetschinken, wer sich Zeit nahm konnte echte Perlen unter den Büchermengen finden.
Die Auswahl fällt nicht immer leicht (Foto: Angelo Glashagel)
Und Zeit musste man sich nehmen. Da die Menge der Bücher doch mehr als ansehnlich war, konnte seitens des Kila nur leicht vorsortiert werden. Die Kisten waren, wie jedes Jahr, bunt durchmischt. Da konnte man Schmachtschinken und allerlei Krimis finden, aber eben auch Romane von Arthur Schnitzler, Max Frisch, Leo Tolstoi und vielen mehr. Mit ausreichend Geduld und einem wachen Auge konnte der geneigte Liebhaber auch manch alte Rarität ausfindig machen, zum Beispiel alle Bände von die Die Söhne der großen Bärin" oder ein kleines, skurriles Büchlein voller Grabinschriften.
Konsequenterweise wurden die Schmöker zum Kilopreis von drei Euro verkauft. Wer das Literaturgelage verpasst hat, der muss eventuell bis zum nächsten Jahr ausharren. Auch wenn am Ende sicher nicht alle Bücher verkauft sind, so plant man beim Kila bisher keinen zweiten Bücherflohmarkt in diesem Jahr.
Angelo Glashagel
Autor: aglDer Blasii-Kirchplatz war heute gerammelt voll. Knapp 600 Kisten voller Bücher hatten Frank Tuschy vom Kinder-Kirchenladen (Kila) heute früh mit 40 freiwilligen Helfern auf den Platz gebracht. 600 Kisten von der jede ca. 30 Bücher enthält macht ca. 18.000 Bücher, die wir dieses Jahr hier haben. Das sind so viele wie noch nie. Und auch so viele Besucher wie heute haben wir bisher noch nicht erlebt. sagte Frank Tuschy.
Bildbände, Atlanten, Sachbücher, Comics, Krimis, Liebesromane, Biographien, Ratgeber, klassische Weltliteratur oder auch alte Sowjetschinken, wer sich Zeit nahm konnte echte Perlen unter den Büchermengen finden.
Die Auswahl fällt nicht immer leicht (Foto: Angelo Glashagel)
Und Zeit musste man sich nehmen. Da die Menge der Bücher doch mehr als ansehnlich war, konnte seitens des Kila nur leicht vorsortiert werden. Die Kisten waren, wie jedes Jahr, bunt durchmischt. Da konnte man Schmachtschinken und allerlei Krimis finden, aber eben auch Romane von Arthur Schnitzler, Max Frisch, Leo Tolstoi und vielen mehr. Mit ausreichend Geduld und einem wachen Auge konnte der geneigte Liebhaber auch manch alte Rarität ausfindig machen, zum Beispiel alle Bände von die Die Söhne der großen Bärin" oder ein kleines, skurriles Büchlein voller Grabinschriften.
Konsequenterweise wurden die Schmöker zum Kilopreis von drei Euro verkauft. Wer das Literaturgelage verpasst hat, der muss eventuell bis zum nächsten Jahr ausharren. Auch wenn am Ende sicher nicht alle Bücher verkauft sind, so plant man beim Kila bisher keinen zweiten Bücherflohmarkt in diesem Jahr.
Angelo Glashagel














