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Mi, 14:27 Uhr
02.07.2003

Das ist schon ein „Ding“

Nordhausen (nnz). „Thing“ – dahinter verbirgt sich ein Projekt, das bereits Anfang dieses Jahres in Niedersachswerfen gestartet worden ist. Nun hat der Namen nicht mit dem englischen Thing (Ding) zu tun. Was sich hinter der Buchstabenfolge verbirgt, das hat die nnz erfahren.


Die Macher In Niedersachswerfen wurde im Januar 2003 in der Gemeindeverwaltung eine Beratungsstelle eröffnet, die den Namen THÌNG trägt, das bedeutet Treffpunkt für Hilfe und Information im Netz des Gemeinwesens. Heute stellten Bürgermeister Jochen Napiralla, die Sozialarbeiterin im Landratsamt, Roswitha Lindemann, Jutta Patzelt, in der Jugendhilfeplanung des Fachbereiches Jugend tätig, und die Bereichsjugendpflegerin Birgit Schmidt die Beratungsstelle vor. Roswitha Lindemann, die diese Stelle betreut, berät und unterstützt die Ratsuchenden jeden ersten Dienstag im Monat in der Gemeindeverwaltung. Der Name THING geht auf die Volks- und Gerichtsversammlung in germanischer Zeit zurück und signalisiert, dass man oft schon im ausführlichen Gespräch zu einer Lösung von Problemen kommen kann.

Ganz persönlich und diskret werden Eltern, Kinder und Jugendliche in folgenden Situationen beraten: Probleme bei der Erziehung, Spannungen und Konflikte in der Familie, die schon länger schwelen, Bewältigung bei Trennungs- und Scheidungsfragen, Überwindung von Schulproblemen, Betreuung und Versorgung des Kindes in Notsituationen, Hilfe bei Problemen straffällig gewordener Jugendlicher und junger Erwachsener u. ä.

Hierbei arbeitet man mit den Kindertagesstätten, den Schulen, den Trägern der Jugendarbeit bis hin zu dem Bauhof zusammen. In Niedersachswerfen wurde die dritte Beratungsstelle im Landkreis eröffnet, auch in Bleicherode und Sollstedt existieren sie. Angestrebt wird die Förderung kinderfreundlicher Strukturen durch die Zusammenarbeit des Fachbereiches Jugend des Landratsamtes mit den einzelnen Sozialräumen im Landkreis.
Autor: nnz

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