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Mi, 16:06 Uhr
07.02.2001

Becker: Landkreis hat Hoheit für Berufsschulausbildung

Nordhausen (nnz). "Der Träger für die Ausbildung an den Berufsschulen ist und bleibt der Landkreis. Deshalb liege die politische Verantwortung für den Standort Nordhausen einzig und allein bei der Kreisverwaltung, insbesondere bei Landrat Joachim Claus (CDU)", so Dagmar Becker zur nnz. Im Thüringer Kultusministerium sei lediglich ein Vorschlag zur Diskussion unterbreitet worden. Das Ministerium könne jedoch nach Beckers Meinung nicht in die Entscheidungshoheit der Landkreise eingreifen. Letztlich müsse sich der Landkreis für den Standort stark machen, dabei könne er sich aber auch der im Kreistag vertretenen Parteien, zumindest der SPD, sicher sein. Die entscheidenden Impulse müsse allerdings die Verwaltung geben. Dagmar Becker fordert Landrat Claus auf, die Haltung des Landkreises zu dieser Problematik klar darzustellen. Morgen soll es im Thüringer Kultusministerium zur Zukunft der Berufsschulstandorte im Baubereich eine Anhörung geben. Der Entwurf des Kultusministerium sieht vor, in Nordhausen und Mühlhausen je 250 Berufsschulplätze und im Landkreis Eichsfeld 300 Plätze zu streichen. Dafür solle die Ausbildung der Bau-Azubis in Sondershausen konzentriert werden. Gegen diese Pläne hatten sich die Landräte der betroffenen Kreise sowie Gewerkschaften stark gemacht (nnz berichtete ausführlich).
Autor: nnz

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