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Sa, 19:13 Uhr
28.06.2003

Ein außergewöhnlicher Geburtstag

Nordhausen (nnz). Zehn Jahre Stadtentwässerungsbetrieb. Das wurde am Freitag und am Samstag gefeiert. Mit recht unterschiedlichen Veranstaltungen, doch an beiden Tagen mit Erfolg. Dazu trug auch die gelungene Konzeption bei.


Programm Die Gäste der Festveranstaltung am Freitagabend staunten nicht schlecht, als ihnen seltsame Vögel und Fabelwesen entgegen kamen. Sie sahen futuristisch, farbenfreudig und sehr unterschiedlich aus, hatten jedoch eine Gemeinsamkeit: Sie tangierten auf irgend eine Art und Weise das Wasser.

Der Stadtentwässerungsbetrieb hatte eingeladen: Kommunale Politiker, Bauunternehmen, Architekturbüros sowie Mitstreiter aus vergangenen und aktuellen Tagen. Nach der offiziellen Begrüßung durch Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (SPD) gab dann doch eine klitzekleine Panne, die aber eigentlich gar keine war. Weil der Geschäftsführer des Wasserverbandes Nordhausen, Ullrich Schardt, den Moderator des Abends fragte, wann denn für ihn eine Gelegenheit sei, ein paar Worte zu sprechen, „baute“ der Moderierer Schardt gleich nach Wahlbuhl ins offizielle Programm ein.

Überrascht war er schon, der Ullrich Schardt, doch er nutzte die Gelegenheit, die Wichtigkeit von Wasserversorgung und Abwasserbehandlung in kommunaler Verantwortung zu betonen. Er wünschte sich denn auch weiterhin kompetente und entscheidungsfreudige Politiker, die für diese Verantwortung auch die entsprechenden Beschlüsse fassen würden.

Dann waren jedoch Werkleiter Mathias Hartung und sein Stellvertreter, Toralf Kanowski an der Reihe. In einer Art Rollenspiel zeigten sie die Entwicklung der Abwasserbehandlung in Nordhausen auf. Ein unterhaltsamer Schnelldurchlauf vom Königshof zur Halleschen Straße war das, was sonst in langweiligen Reden zelebriert wird. Hartung und Kanowski ließen ein Puzzle entstehen. Die Teile fügten all die zusammen, die am Werden und Wachsen des Stadtentwässerungsbetriebes ihren Anteil hatten. Ex-Bürgermeister Dr. Schröter sowie die Mitglieder des Werksausschusses.

Offen Es war der Tag des (Ab)Wassers in den Räumen der Stadtwerke. Alles drehte sich um dieses flüssige Etwas. Ein Lob muß an dieser Stelle der Veranstaltungsagentur Manthey aus Berlin ausgesprochen werden. Das war Professionalität und Dramaturgie pur. Man erinnere sich: Das Manthey-Team richtete auch den 100. Geburtstag der Nordhäuser Straßenbahn aus und wird im kommenden Jahr Ende April wieder in Nordhausen agieren. Man kann schon jetzt gespannt sein.

Der Tag der offenen Tür wurde von mehreren Hundert Besuchern genutzt. Kurzweil und Infos gab es genügend, in kleinen Gruppen ging es mit kompetenter Führung durch das Areal der Kläranlage. Den Gästen wurde ansprechendes Programm geboten, den Kindern spektakuläre Figurenthemen zu Rumtoben. Die beiden Tage haben sich gelohnt, für die Gäste und Besucher aber auch letztlich auch für die Mitarbeiter des Stadtentwässerungsbetriebes.
Autor: nnz

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