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Fr, 10:57 Uhr
27.06.2003

Wie weiter - das weiß keiner

Nordhausen (nnz). Der einzige Wirtschaftszweig, der in Deutschland derzeit richtig boomt, das ist die so genannte Schattenwirtschaft, die Schwarzarbeit. Das Arbeitsamt Nordhausen bekämpft die Schwarzarbeit. Doch jetzt könnte genau diese Abteilung dem Rotstift zum Opfer fallen. nnz hat nachgefragt.


Momentan „kümmern“ sich im Nordhäuser Arbeitsamt rund 20 Mitarbeiter um die Bekämpfung der illegalen Beschäftigung, wie das der Fachmann nennt. Doch die Zukunft dieser Abteilung steht - wie viele in der Bundesanstalt für Arbeit – derzeit in den Sternen. Auch für die Sprecherin des Arbeitsamtes, Dorothea Paulick, ist es schwer, eine klare Antwort zu geben. Sie verweist stattdessen auf die Arbeit der Projektgruppen, die irgendwann ein neues Konzept und eine neue Struktur vorlegen sollen. Vielleicht wird es die Mannschaft im Nordhäuser Arbeitsamt auch weiterhin geben, sie machte jedenfalls ihren Job bislang gut. Vielleicht ist die Schwarzarbeit dann aber auch gänzlich Sache des Zolls?

Das alles steht in den Sternen. Doch eigentlich müssen nicht nur schnelle, sondern vor allem effektive Lösungen her. Die „Schattenwirtschaft“ wird in diesem Jahr bundesweit rund 370 Milliarden Euro umsetzen, das sind Zuwachsraten von fast sechs Prozent. Da kann die angestammte Wirtschaft mit ihrem „Fast-Null-Wachstum“ mehr als neidisch sein. Außer: Die Baumärkte und Baustofflieferanten profitieren von der Bauwut auf dem „schwarzen Markt“.
Autor: nnz

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