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Sa, 16:38 Uhr
07.05.2011

Locker vom Hocker

Auf dem Petersberg fand heute, wie schon so oft, ein Fest statt. Aber neben der üblichen Hüpfburg und dem obligatorischen Bratwurststand wurde der Nordhäuser Jugend heute einiges mehr als sonst geboten. Das Fest „Jugend verein(t)“ versammelte Skater, Sprayer, Rapper, Biker und viele mehr...

Wer etwas mit Begriffen wie Backside Boardslide, Ollie, drips, etching oder flow anzufangen weiß, der war heute auf dem Petersberg genau richtig. Unter dem Motto „Locker vom Hocker“ versammelte das Fest „Jugend verein(t)“ große und kleine Skater, Sprayer, Biker, Rapper, DJ’s und solche die es einmal werden wollen.

StreetArt auf dem Petersberg (Foto: Angelo Glashagel) StreetArt auf dem Petersberg (Foto: Angelo Glashagel)

„Wir wollten den Skatepark und das umliegende Gelände endlich einmal etwas in seinem eigentlichen Sinne beleben“ erklärte Kathrin Starroske vom Kulturamt der Stadt Nordhausen. Die Idee ein Fest zu veranstalten das möglichst viele Jugendkulturelle Aspekte vereint, stand indes bereits seit einigen Jahren im Raum. Der Verein „Black-Life-Records“ habe bereits seit rund sechs Jahren versucht ein Fest für die Nordhäuser Jugend auf die Beine zu stellen, so Organisator und Leiter von Black Life Records e.V., Joan Barth.

Joan Barth von Black Life Records e.V. (Foto: Angelo Glashagel) Joan Barth von Black Life Records e.V. (Foto: Angelo Glashagel) „Erst einmal war es nicht leicht der Stadt das Konzept nahe zu bringen und zum anderen gibt es natürlich zahlreiche Hürden zu überwinden. Da müssen Genehmigungen eingeholt werden, die Versicherungsfrage muss geklärt sein...aber letztlich freuen wir uns heute alle das es endlich geklappt hat und dann auch noch das Wetter so wunderbar mitspielt“ so Herr Barth. Der lang ersehnte Anruf kam Anfang Januar. In Zusammenarbeit mit der Stadt und zahlreichen Vereinen konnte ein Fest zusammengestellt werden, das neben dem klassischem Kinderfestangebot auch all jene Elemente vereint, welche die Subkulturelle Szene rund um Graffiti und HipHop ausmachen. „Die Kombination ist super. Wir haben Freestyler, Rapper und DJ’s aber auch StreetArt-Künstler und BreakDance Crews. Wir konnten Sponsoren gewinnen die in der Szene bekannt sind, etwa die Skateboard Profis von „Skate Deluxe“. Die geben nicht nur den Anfängern hier Tipps sondern haben auch einige der Preise für die Jam Session Runde gestellt“ berichtete Herr Barth sichtlich erfreut.

Profis am Werk (Foto: Angelo Glashagel) Profis am Werk (Foto: Angelo Glashagel) Jam Session Runde bedeutet, das verschiedene Teams auf dem Skateboard oder dem BMX ihr können im Skate Park unter den kritischen Augen einer Jury unter Beweis stellen. Das dass Konzept aufgeht und bei der Jugend tatsächlich Anklang findet, zeigte sich an den verschiedenen Altersgruppen. Ob ganz jung mit 9 Jahren oder dem Jugendalter mit 28 eigentlich schon entwachsen, auf dem Peterberg trafen sich heute die Generationen.

Wer der Szene weniger zugetan war, für den hatte das Fest auch noch zahlreiche andere Aktivitäten im Angebot. Klettern im Seilgarten oder am Felsen etwa. Aber auch Bogenschießen, Kampfsportvorführung, Basketball, der menchliche Kicker und eben die bekannte Hüpfburg und der klassische Bratwurststand fanden ihren Anklang. Wenn das Fest als Erfolg verbucht werden kann und alles funktioniert dann, so hoffen die Organisatoren, wird es nicht das letzte Jugendfest dieser Art auf dem Petersberg gewesen sein.

Anmerkung: Das Fest läuft noch bis 19 Uhr. Danach wird eine Live-Rock-Band auftreten, gefolgt von der Siegerehrung der Roland Rallye gegen 22:30 Uhr
Jugend verein(t) auf dem Petersberg (Foto: Angelo Glashagel)
Jugend verein(t) auf dem Petersberg (Foto: Angelo Glashagel)
Jugend verein(t) auf dem Petersberg (Foto: Angelo Glashagel)
Jugend verein(t) auf dem Petersberg (Foto: Angelo Glashagel)
Jugend verein(t) auf dem Petersberg (Foto: Angelo Glashagel)
Jugend verein(t) auf dem Petersberg (Foto: Angelo Glashagel)
Jugend verein(t) auf dem Petersberg (Foto: Angelo Glashagel)
Jugend verein(t) auf dem Petersberg (Foto: Angelo Glashagel)
Jugend verein(t) auf dem Petersberg (Foto: Angelo Glashagel)
Autor: agl

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