Mi, 06:40 Uhr
25.06.2003
nnz-Rückspiegel: 25. Juni 2002
Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen was vor einem Jahr im Landkreis Nordhausen los war, dann ist das kein Problem. Die nnz hat für Sie in ihrem Archiv gestöbert. Heute:
Theater 1 und 2 sowie Einigung im Konflikt
Wie weiter mit dem Nordhäuser Theater?
Diese Frage beschäftigte in der zurückliegenden Zeit auch den Nordhäuser Kreisvorstand des Thüringer Gemeinde- und Städtebundes. Der Thüringer Landesvater hat ein Machtwort gesprochen: Bis spätestens 21. Juli 2002 sollen der Landesregierung schlüssige Konzepte zur Sicherung des Fortbestandes der Thüringer Theater vorgelegt werden. Die nnz berichtete bereits in der vergangenen Woche darüber, dass diese einen Zuschussbedarf haben, der bereits jetzt weit über dem Bundesdurchschnitt liegt. Das Land hat nunmehr auf die Kostenbremse getreten und droht damit, den Geldhahn vollständig zuzudrehen, wenn nicht tief greifende Einsparungsvorschläge unterbreitet werden...ausführlich im nnz-Archiv
Fast nur Bekanntes ausgetauscht
Das Theater Nordhausen hatte gestern in eigener Sache zu einer Podiumsdiskussion eingeladen. Über neue Strukturen sollte endlich mal miteinander geredet werden. Ein frommer Wunsch...
Notwendige Statements wollte Intendantin Dr. Monika Pirklbauer hören, Aufklärung wollte sie erfahren und sie freute sich, dass Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) den Platz von Klaus Wahlbuhl einnahm. Nach dieser Begrüßung übernahm Moderator Thomas Bille vom mdr das Zepter und hinterließ bei einem Teil der Besucher schon einen mulmigen Eindruck. Der Mensch, der nie zuvor in Nordhausen Station gemacht hatte, widmete sich einleitend den vielen Einkaufsmärkten, den Autohäusern der gehobenen Mittelklasse und der Förderung des polnischen Granitabbaus. Die Einleitung war für einige Zuhörer von derart hohen Interesse, dass sie die Veranstaltung vermutlich verlassen hätten, wenn es dann doch nicht noch ums Theater gegangen wären.
Enttäuscht wurden das Auditorium dennoch. Da standen zwar Strukturen im Mittelpunkt, doch das Neue wurde nicht angesprochen, geschweige denn gefunden. Statt dessen gab es die lang bekannten Statements von Theater, Gesellschaftern, der Wirtschaft und dem Thüringer Kunstministeriums. Warum der Moderator anfangs mehr über ein Gutachten von Barbara Rinke wissen wollte, war nicht schlüssig und vermutlich das Ergebnis einer intensiven Souffleuse-Arbeit der Theater-Macher...ausführlich im nnz-Archiv
Koch: Akzeptabler Kompromiss
Der Tarifkonflikt im Baugewerbe ist vermutlich auch im Landkreis Nordhausen beendet. Arbeitgeber und Gewerkschaft haben sich geeinigt. Nach mehr als 21 Stunden ist bei den ersten Tarifverhandlungen nach Beginn des flächendeckenden Streiks der IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) ein Tarifergebnis für die 950.000 Beschäftigten im Bauhauptgewerbe erreicht worden. Vereinbart wurden zwischen der Baugewerkschaft und den Arbeitgeberverbänden eine Erhöhung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen in Höhe von 3,2 Prozent ab 1. September 2002. Für die Monate Juni, Juli und August erhalten die Beschäftigten jeweils eine Einmalzahlung in Höhe von 75 Euro. Ab April 2003 wurde eine weitere Erhöhung um 2,4 Prozent vereinbart...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzTheater 1 und 2 sowie Einigung im Konflikt
Wie weiter mit dem Nordhäuser Theater?
Diese Frage beschäftigte in der zurückliegenden Zeit auch den Nordhäuser Kreisvorstand des Thüringer Gemeinde- und Städtebundes. Der Thüringer Landesvater hat ein Machtwort gesprochen: Bis spätestens 21. Juli 2002 sollen der Landesregierung schlüssige Konzepte zur Sicherung des Fortbestandes der Thüringer Theater vorgelegt werden. Die nnz berichtete bereits in der vergangenen Woche darüber, dass diese einen Zuschussbedarf haben, der bereits jetzt weit über dem Bundesdurchschnitt liegt. Das Land hat nunmehr auf die Kostenbremse getreten und droht damit, den Geldhahn vollständig zuzudrehen, wenn nicht tief greifende Einsparungsvorschläge unterbreitet werden...ausführlich im nnz-Archiv
Fast nur Bekanntes ausgetauscht
Das Theater Nordhausen hatte gestern in eigener Sache zu einer Podiumsdiskussion eingeladen. Über neue Strukturen sollte endlich mal miteinander geredet werden. Ein frommer Wunsch...
Notwendige Statements wollte Intendantin Dr. Monika Pirklbauer hören, Aufklärung wollte sie erfahren und sie freute sich, dass Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) den Platz von Klaus Wahlbuhl einnahm. Nach dieser Begrüßung übernahm Moderator Thomas Bille vom mdr das Zepter und hinterließ bei einem Teil der Besucher schon einen mulmigen Eindruck. Der Mensch, der nie zuvor in Nordhausen Station gemacht hatte, widmete sich einleitend den vielen Einkaufsmärkten, den Autohäusern der gehobenen Mittelklasse und der Förderung des polnischen Granitabbaus. Die Einleitung war für einige Zuhörer von derart hohen Interesse, dass sie die Veranstaltung vermutlich verlassen hätten, wenn es dann doch nicht noch ums Theater gegangen wären.
Enttäuscht wurden das Auditorium dennoch. Da standen zwar Strukturen im Mittelpunkt, doch das Neue wurde nicht angesprochen, geschweige denn gefunden. Statt dessen gab es die lang bekannten Statements von Theater, Gesellschaftern, der Wirtschaft und dem Thüringer Kunstministeriums. Warum der Moderator anfangs mehr über ein Gutachten von Barbara Rinke wissen wollte, war nicht schlüssig und vermutlich das Ergebnis einer intensiven Souffleuse-Arbeit der Theater-Macher...ausführlich im nnz-Archiv
Koch: Akzeptabler Kompromiss
Der Tarifkonflikt im Baugewerbe ist vermutlich auch im Landkreis Nordhausen beendet. Arbeitgeber und Gewerkschaft haben sich geeinigt. Nach mehr als 21 Stunden ist bei den ersten Tarifverhandlungen nach Beginn des flächendeckenden Streiks der IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) ein Tarifergebnis für die 950.000 Beschäftigten im Bauhauptgewerbe erreicht worden. Vereinbart wurden zwischen der Baugewerkschaft und den Arbeitgeberverbänden eine Erhöhung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen in Höhe von 3,2 Prozent ab 1. September 2002. Für die Monate Juni, Juli und August erhalten die Beschäftigten jeweils eine Einmalzahlung in Höhe von 75 Euro. Ab April 2003 wurde eine weitere Erhöhung um 2,4 Prozent vereinbart...ausführlich im nnz-Archiv


