Mi, 13:02 Uhr
04.05.2011
Bis zum 12. Juni: Sehnsucht nach Früher
Die derzeitige Ausstellung im Kunsthaus Meyenburg präsentiert noch bis zum 12. Juni die Werke des gebürtigen Nordhäuser Künstlers Gerd Mackensen. Unter dem Thema: Sehnsucht nach Früher zeigen seine Leinwände und Zeichnungen sowohl besinnlich-romantische Landschaften, als auch frech-provokante Figuren mit karikaturistischen Zügen.
Bei vielen Werken habe sich der Künstler von heimatlichen Motiven inspirieren lassen, beispielsweise die Arbeiten mit dem Titel: Hohenrode, Salza oder Kyffhäuser, so Kunsthistorikerin Susanne Hinsching. Aber auch das Motiv des Königs, das Mackensen seit vielen Jahren fasziniert, finde sich auf einigen Werken wieder. Er verarbeite es in verschiedenen Mischtechniken und Zeichnungen mit Titeln wie König dreht am Rad oder Das Wir-Mobil.
Mackensens Stil reicht von abstrakten expressiv-farbigen Flächen, wie bei dem großformatigen Gemälde Schildwach aus dem Jahr 2011, bis zu gegenständlichen Arbeiten. Vor allem bei den kleinen erotischen Arbeiten und Aktdarstellungen arbeitet der Maler gegenständlich genau.
In allen Werken erkennt man die Freude des Künstlers am Experimentieren mit Formen und Farben, sagte Frau Hinsching. Das sei ein Grund dafür, dass er heute zu den bekanntesten Künstlern in Thüringen gehört und seine Werke in Galerien und Ausstellungen in ganz Deutschland vertreten seien.
Die Ausstellung im Kunsthaus, zu der auch ein Katalog erschienen ist, zeigt in den 67 Werken einen sehr guten Einblick in das vielseitige künstlerische Schaffen von Gerd Mackensen. Die Werke, die fast alle 2010 und 2011 entstanden sind, sind auch käuflich zu erwerben. Als Besonderheit gibt es noch in wenigen Exemplaren eine Sonderedition mit einer Originalradierung des Künstlers.
Anlässlich der 5. Nordthüringer Kulturnacht am 14. Mai werden im Kunsthaus Meyenburg bei einer Kunstauktion mit Werken Nordhäuser Künstler auch Grafiken von Mackensen versteigert. Anschließend um 20 Uhr findet ein Künstlergespräch mit Gerd Mackensen statt.
Die nächste abendliche Führung durch die Ausstellung findet am Donnerstag, den 19. Mai, um 19 Uhr statt. Die Ausstellung ist von Di bis So 10 bis 17 Uhr geöffnet.
Autor: nnzBei vielen Werken habe sich der Künstler von heimatlichen Motiven inspirieren lassen, beispielsweise die Arbeiten mit dem Titel: Hohenrode, Salza oder Kyffhäuser, so Kunsthistorikerin Susanne Hinsching. Aber auch das Motiv des Königs, das Mackensen seit vielen Jahren fasziniert, finde sich auf einigen Werken wieder. Er verarbeite es in verschiedenen Mischtechniken und Zeichnungen mit Titeln wie König dreht am Rad oder Das Wir-Mobil.
Mackensens Stil reicht von abstrakten expressiv-farbigen Flächen, wie bei dem großformatigen Gemälde Schildwach aus dem Jahr 2011, bis zu gegenständlichen Arbeiten. Vor allem bei den kleinen erotischen Arbeiten und Aktdarstellungen arbeitet der Maler gegenständlich genau.
In allen Werken erkennt man die Freude des Künstlers am Experimentieren mit Formen und Farben, sagte Frau Hinsching. Das sei ein Grund dafür, dass er heute zu den bekanntesten Künstlern in Thüringen gehört und seine Werke in Galerien und Ausstellungen in ganz Deutschland vertreten seien.
Die Ausstellung im Kunsthaus, zu der auch ein Katalog erschienen ist, zeigt in den 67 Werken einen sehr guten Einblick in das vielseitige künstlerische Schaffen von Gerd Mackensen. Die Werke, die fast alle 2010 und 2011 entstanden sind, sind auch käuflich zu erwerben. Als Besonderheit gibt es noch in wenigen Exemplaren eine Sonderedition mit einer Originalradierung des Künstlers.
Anlässlich der 5. Nordthüringer Kulturnacht am 14. Mai werden im Kunsthaus Meyenburg bei einer Kunstauktion mit Werken Nordhäuser Künstler auch Grafiken von Mackensen versteigert. Anschließend um 20 Uhr findet ein Künstlergespräch mit Gerd Mackensen statt.
Die nächste abendliche Führung durch die Ausstellung findet am Donnerstag, den 19. Mai, um 19 Uhr statt. Die Ausstellung ist von Di bis So 10 bis 17 Uhr geöffnet.


