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Di, 10:07 Uhr
24.06.2003

Giganten am Berg

Nordhausen/Rottleberode (nnz). Am vergangenen Wochenende ging es heiß her im Tagebau der Knauf Gipswerke in Rottleberode. Mehr als 9.000 Besucher erlebten Truck Trial auf sehr hohem sportlichen Niveau. nnz mit einigen Impressionen von den motorisierten Giganten.


Riskant Damit setzen die Gipswerke nicht nur auf den Abbau von Gips, sondern setzten durch dieses sportliche Großevent touristisch ein Zeichen für die Region. Immerhin konnten vier Hotels in der Region ausgebucht werden und nahegelegene touristische Ziele verzeichneten wesentlich mehr Besucher als an "normalen" Wochenenden.

Insgesamt nahmen 34 Teams aus Deutschland und Österreich am 3. Wertungslauf der 5. Offenen deutschen Truck – Trial Meisterschaften teil. In den einzelnen Disziplinen wurde verbissen um jeden Punkt gekämpft, denn beim Trial geht es nicht um Geschwindigkeit, sondern um das Zusammenspiel zwischen Fahrer und Beifahrer und die Fähigkeit die Bewegung der Riesen im extrem schwierigen Gelände vorherzubestimmen. Bei denen wo dies nicht gelang, erfolgte auch prompt der Einsatz des Bergebaggers.

Boliden Dies betraf vor allem das Team Balkonbau mit ihrem Dreiachser Mercedes, den sie auf die Fahrerseite legten. Fazit des Teamchefs Hermann Kreyenberg: Nachdem wir die Fahrertür gerichtet hatten schloß sie besser als vorher. Auch Fahrer und Beifahrer des Teams Neuhaus auf GAZ 66 mußten in einer Sektion ihr Fahrzeug durch die einzige noch nutzbare Tür nach oben verlassen. Auf Grund der hohen Sicherheitsstandards kam es zu keinerlei Personenschäden. Andere Teams mußten auf Grund technischer Defekte aus den Sektionen geborgen werden. Stark genutzt wurde die Mitfahrgelegenheit auf dem Tatra 813, der auf einer „einfachen Strecke“ das wahre Gefühl des Truck Trial übermittelte.

Dem steinigen Gelände mußten insbesondere die Steckachsen und Differentiale der kleinen Unimog 404 Tribut zollen. Keiner von ihnen hat die Staubschlacht am Wochenende überstanden. Ähnliche Schwierigkeiten hatten die Sportkommissare und Helfer bei der Geländevorbereitung. Immerhin waren ca. 1500 Tore und Absperrstangen in den felsigen Boden einzuschlagen. Trotzdem waren alle Aktiven vom Gelände und dem tollen Umfeld im Knauf-Betriebsgelände begeistert und möchten auch im Jahr 2004 gern zu einem Meisterschaftslauf nach Rottleberode wiederkommen. Diesem Wunsch schließen sich auch der Veranstalter und seine Mitarbeiter an.
Autor: nnz

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