Do, 13:51 Uhr
19.06.2003
Durchbruch bei Starterbatterien
Nordhausen (nnz). GAIA-Mitarbeiter haben einen entscheidenden Fortschritt bei der Entwicklung von Starterbatterien erzielt. Auf einem Kongress zeigte GAIA erstmals einen Prototyp einer 12 Volt-Starterbatterie, die das Potential hat, genau so lange zu halten wie das Auto selbst.
Auf diese 12 Volt-Batterie sind wir besonders stolz, sagte der Nordhäuser GAIA-Chef Dr. Franz Josef Kruger während der AABC in Nizza. Die Batterie ist nur halb so groß und wiegt nur ein Drittel so viel wie eine vergleichbare herkömmliche Blei-Säure-Batterie. Kruger erwartet, dass unsere Batterie entscheidend länger hält als Blei-Säure-Batterien moderner Bauart.
Heutige Starterbatterien leiden sehr unter schwankenden Ladezuständen, wie sie durch die vielen elektrischen Verbraucher an Bord von Personenwagen entstehen. Das führt häufig zu einem frühzeitigen Ausfall der Batterie. Die bisherigen Erfahrungen mit Starterbatterien nach unserer neuen Lithium Ionen Polymer-Technologie zeigen nun, dass unsere Batterie das Potenzial hat, ebenso lange ihren Dienst zu tun wie das Auto selbst.
GAIA hat dieses Jahr erstmals bei der AABC eine komplette Produktpalette für den Einsatz in Automobilen der Zukunft vorgestellt. Neben der neuen 12 Volt-Starterbatterie wurde außerdem eine 42 Volt-Bordnetzbatterie gezeigt sowie eine Reihe von Zellen und Batterien, die sich für den Einsatz in Hybrid-Fahrzeugen eignen, also in Fahrzeugen, die sowohl über einen klassischen Verbrennungsmotor als auch über elektrische Antriebselemente verfügen.
Unser Erfolg auf der AABC hat uns überrascht. Das Interesse an unserer Technologie war groß. Wir haben allerdings mit den Fahrzeugherstellern nicht nur diskutiert, sondern können Angebote für Zusammenarbeit und Aufträge für Prototyp-Batterien mit nach Hause bringen, freut sich Kruger. Die meisten dieser Prototypen werden noch in diesem Jahr an die Automobilhersteller oder Testinstitute ausgeliefert.
Kruger erinnerte in diesem Zusammenhang an den laufenden Test einer 42 Volt-Bordnetzbatterie bei dem von der Europäischen Union geförderten Projekt Astor (Assessments and testing of advanced storage systems for propulsion and other electrical systems in passenger cars), an dem sieben europäische Automobilhersteller beteiligt sind. Diese Batterie macht ihre Sache nun schon seit Monaten gut. Wir haben unser elektochemisches System inzwischen bei den Leistungsdaten, aber auch bei der Sicherheit weiterentwickelt, hält Kruger fest.
Autor: nnz
Auf diese 12 Volt-Batterie sind wir besonders stolz, sagte der Nordhäuser GAIA-Chef Dr. Franz Josef Kruger während der AABC in Nizza. Die Batterie ist nur halb so groß und wiegt nur ein Drittel so viel wie eine vergleichbare herkömmliche Blei-Säure-Batterie. Kruger erwartet, dass unsere Batterie entscheidend länger hält als Blei-Säure-Batterien moderner Bauart.Heutige Starterbatterien leiden sehr unter schwankenden Ladezuständen, wie sie durch die vielen elektrischen Verbraucher an Bord von Personenwagen entstehen. Das führt häufig zu einem frühzeitigen Ausfall der Batterie. Die bisherigen Erfahrungen mit Starterbatterien nach unserer neuen Lithium Ionen Polymer-Technologie zeigen nun, dass unsere Batterie das Potenzial hat, ebenso lange ihren Dienst zu tun wie das Auto selbst.
GAIA hat dieses Jahr erstmals bei der AABC eine komplette Produktpalette für den Einsatz in Automobilen der Zukunft vorgestellt. Neben der neuen 12 Volt-Starterbatterie wurde außerdem eine 42 Volt-Bordnetzbatterie gezeigt sowie eine Reihe von Zellen und Batterien, die sich für den Einsatz in Hybrid-Fahrzeugen eignen, also in Fahrzeugen, die sowohl über einen klassischen Verbrennungsmotor als auch über elektrische Antriebselemente verfügen.
Unser Erfolg auf der AABC hat uns überrascht. Das Interesse an unserer Technologie war groß. Wir haben allerdings mit den Fahrzeugherstellern nicht nur diskutiert, sondern können Angebote für Zusammenarbeit und Aufträge für Prototyp-Batterien mit nach Hause bringen, freut sich Kruger. Die meisten dieser Prototypen werden noch in diesem Jahr an die Automobilhersteller oder Testinstitute ausgeliefert.
Kruger erinnerte in diesem Zusammenhang an den laufenden Test einer 42 Volt-Bordnetzbatterie bei dem von der Europäischen Union geförderten Projekt Astor (Assessments and testing of advanced storage systems for propulsion and other electrical systems in passenger cars), an dem sieben europäische Automobilhersteller beteiligt sind. Diese Batterie macht ihre Sache nun schon seit Monaten gut. Wir haben unser elektochemisches System inzwischen bei den Leistungsdaten, aber auch bei der Sicherheit weiterentwickelt, hält Kruger fest.

