Sa, 13:03 Uhr
16.04.2011
OB lehnt Gespräche ab?
Die Mitglieder der Hesseröder Bürgerinitiative gegen einen geplanten Autohof machen weiter mobil. Erst recht nicht, nachdem die Nordhäuser Stadtverwaltung statt eines Gespräches zu suchen, lieber per Postwurf aufklären wollte....
Die Bürgerinnen und Bürger von Hesserode sollten diese Postwurfsendung nicht als "Einschüchterung mit möglichen Rechtsfolgen" verstanden wissen, so die BI gegenüber der nnz. Es zeige vielmehr, dass die Stadtverwaltung es nicht für nötig hält, sich mit den Bürgern in Hesserode an einen Tisch zu setzen, um über die Ansiedlung eines Autohofes, die bis jetzt erfolgten planerischen Schritte und die Möglichkeiten der Mitsprache der hier ansässigen Bürger zu diskutieren.
Am vergangenen Montag lud die Ortsteilbürgermeisterin Frau Bohn zur zweiten Ortsteilratssitzung in diesem Jahr ein, jedoch die erste nach Bekanntwerden, dass Hesserode als Autohof-Standort in Frage kommt. Zwei Mitglieder des Ortsteilrates waren nicht anwesend. Die Beteiligung der Hesseröder an dem öffentlichen Teil dürfte noch nie so hoch gewesen sein. Neben den Stammgästen, die die Ortsteilratssitzung regelmäßig besuchen, waren erstmals neue Gesichter in der Runde zu sehen. Ein positiver Effekt, den der geplante Bau des Autohofes im Brühl mit sich bringt.
"Der Tagesordnungspunkt 7 Informationsblatt der Stadtverwaltung zur Entwicklung des Gewerbegebietes war für die meisten Gäste von größter Bedeutung. Unsere Ortsteilbürgermeisterin erwähnte das Schreiben der Oberbürgermeisterin Frau Rinke, das jeder Hesseröder Haushalt erhalten hat, mit einem kurzen Satz und fügte diesem nichts Neues hinzu. Lesen kann jeder selbst. Obwohl Mitglieder der Bürgerinitiative anwesend waren, äußerste sie sich nicht zu der Unterschriftensammlung, in der sich die Mehrheit der Hesseröder gegen den Autohof ausgesprochen hat.
Erst unter dem Punkt 8 Bürgeranfragen wurde das Thema von Seiten der Initiative noch einmal aufgegriffen. Es ist ein Wunsch der Bürger von Hesserode, dass Vertreter der Stadt die notwendigen infrastrukturellen Änderungen, die der Autohof mit sich bringen würde, den Hesserödern vorstellt, wenn schon nicht der Investor sein Projekt vorstellt. Nach Aussage von Frau Bohn würde Oberbürgermeisterin Barbara Rinke ein Gespräch mit den Bürgern von Hesserode ablehnen und untersage dies auch ihren Mitarbeitern. Soviel zur Bürgernähe, die seitens des Nordhäuser Rathauses immer wieder angepriesen wird."
Frau Bohn will die Stadtverwaltung nochmals zu Gesprächen einladen. Der jetzige Ortsteilrat vertritt dieselbe Meinung wie der Ortsteilrat von 2006 (obwohl einige Mitglieder neu sind) und berücksichtigt nicht den Willen der Mehrheit der Hesseröder. "Wir treffen uns weiterhin jeden Dienstag um 18.00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus. Am 20.04.2011 findet um 16 Uhr die 14. Sitzung des Stadtrates im Bürgersaal des Neuen Rathauses statt, wir bitten um zahlreiche Teilnahme."
Die Hesseröder Bürgerinitiative
Autor: nnzDie Bürgerinnen und Bürger von Hesserode sollten diese Postwurfsendung nicht als "Einschüchterung mit möglichen Rechtsfolgen" verstanden wissen, so die BI gegenüber der nnz. Es zeige vielmehr, dass die Stadtverwaltung es nicht für nötig hält, sich mit den Bürgern in Hesserode an einen Tisch zu setzen, um über die Ansiedlung eines Autohofes, die bis jetzt erfolgten planerischen Schritte und die Möglichkeiten der Mitsprache der hier ansässigen Bürger zu diskutieren.
Am vergangenen Montag lud die Ortsteilbürgermeisterin Frau Bohn zur zweiten Ortsteilratssitzung in diesem Jahr ein, jedoch die erste nach Bekanntwerden, dass Hesserode als Autohof-Standort in Frage kommt. Zwei Mitglieder des Ortsteilrates waren nicht anwesend. Die Beteiligung der Hesseröder an dem öffentlichen Teil dürfte noch nie so hoch gewesen sein. Neben den Stammgästen, die die Ortsteilratssitzung regelmäßig besuchen, waren erstmals neue Gesichter in der Runde zu sehen. Ein positiver Effekt, den der geplante Bau des Autohofes im Brühl mit sich bringt.
"Der Tagesordnungspunkt 7 Informationsblatt der Stadtverwaltung zur Entwicklung des Gewerbegebietes war für die meisten Gäste von größter Bedeutung. Unsere Ortsteilbürgermeisterin erwähnte das Schreiben der Oberbürgermeisterin Frau Rinke, das jeder Hesseröder Haushalt erhalten hat, mit einem kurzen Satz und fügte diesem nichts Neues hinzu. Lesen kann jeder selbst. Obwohl Mitglieder der Bürgerinitiative anwesend waren, äußerste sie sich nicht zu der Unterschriftensammlung, in der sich die Mehrheit der Hesseröder gegen den Autohof ausgesprochen hat.
Erst unter dem Punkt 8 Bürgeranfragen wurde das Thema von Seiten der Initiative noch einmal aufgegriffen. Es ist ein Wunsch der Bürger von Hesserode, dass Vertreter der Stadt die notwendigen infrastrukturellen Änderungen, die der Autohof mit sich bringen würde, den Hesserödern vorstellt, wenn schon nicht der Investor sein Projekt vorstellt. Nach Aussage von Frau Bohn würde Oberbürgermeisterin Barbara Rinke ein Gespräch mit den Bürgern von Hesserode ablehnen und untersage dies auch ihren Mitarbeitern. Soviel zur Bürgernähe, die seitens des Nordhäuser Rathauses immer wieder angepriesen wird."
Frau Bohn will die Stadtverwaltung nochmals zu Gesprächen einladen. Der jetzige Ortsteilrat vertritt dieselbe Meinung wie der Ortsteilrat von 2006 (obwohl einige Mitglieder neu sind) und berücksichtigt nicht den Willen der Mehrheit der Hesseröder. "Wir treffen uns weiterhin jeden Dienstag um 18.00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus. Am 20.04.2011 findet um 16 Uhr die 14. Sitzung des Stadtrates im Bürgersaal des Neuen Rathauses statt, wir bitten um zahlreiche Teilnahme."
Die Hesseröder Bürgerinitiative
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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