Do, 14:19 Uhr
12.06.2003
Erster Abschnitt bald Geschichte?
Nordhausen (nnz). Ende kommender Woche soll der erste Bauabschnitt der Bahnhofstraße fertiggestellt sein, wurde auf der heutigen Bauberatung mitgeteilt. Das ist eine Woche später, als ursprünglich im Bauablauf geplant. Jetzt kommt bei den Händlern Hoffnung auf...
Durch den Vorlauf im zweiten Bauabschnitt besteht die Hoffnung, dass die Bauarbeiten insgesamt nicht in Verzug geraten. Ferner soll auch die Zahl der Arbeiter auf der Baustelle erhöht werden, um die Arbeiten zu beschleunigen. Verantwortlich für die Verzögerung ist neben einem Engpass bei einer Materiallieferung vor allem die Tatsache, dass die Fußgänger, die die Baustelle passieren, die Bauarbeiter zu erhöhter Vorsicht zwingt. Die Baufirmen, die jetzt mit bestimmten Pflasterarbeiten auf den Sonntag ausweichen wollen, bitten alle Fußgänger um Verständnis und erhöhte Aufmerksamkeit, damit es nicht zu Unfällen kommt. Mit Abschluss der Oberflächenarbeiten im ersten Bauabschnitt wird sich jedoch auch die Wegeführung für die Passanten übersichtlicher gestalten.
Ende Juli soll dann auch der zweite Bauabschnitt abgeschlossen sein, so dass der ausgebaute Teil der Bahnhofstraße von der Uferstraße bis zum Bahnhofsvorplatz passierbar ist. Der Übergang für Fußgänger im Bereich der Uferstraße soll ebenfalls Fußgängerfreundlich ausgebaut werden. Die Vertreter der Stadtverwaltung haben die beteiligten Bauunternehmen darüber hinaus aufgefordert, die Fußgängerwege besser kenntlich zu machen.
Die Lärmbelastung während der Pflasterarbeiten wird bestehen bleiben, da die Steine vor Ort zugeschnitten werden müssen. Es sei nicht möglich, die Steine an anderer Stelle zu bearbeiten, da sie individuell eingemessen werden müssten, erklärte der zuständige Vertreter der Firma Granitbau Nordhausen. Die Steine werden nass geschnitten, so dass zumindest die Staubbelastung verringert wird. Außerdem konnte die IG in Absprache mit den Bauarbeitern vor Ort erreichen, dass die Steinsägen vom Zentrum der Straße an den Rand verlegt werden. "Wir bedanken uns bei allen, die ihrer Bahnhofstraße trotz aller Erschwernisse die Treue halten", sagte Apothekerin Julie Garke als Sprecherin der Interessengemeinschaft.
Nach den von der IG erneut vorgetragenen Klagen über Behinderungen bei der Belieferung der Geschäfte betonten die Bauunternehmen übereinstimmend, dass von ihrer Seite inzwischen die Möglichkeiten für eine reibungslose Belieferung gewährleistet seien. Für Hindernisse wie Aufsteller oder Verkaufsstände seien sie nicht verantwortlich. Hier hat die Stadtverwaltung erneut verstärkte Kontrollen durch das Ordnungsamt angekündigt. Mit einzelnen Händlern soll auch über Ausweichmöglichkeiten gesprochen werden. Bis zum Abschluss der Bauarbeiten im zweiten Bauabschnitt erfolgt die Zufahrt für Lieferanten vom Bahnhofsvorplatz über die Ostseite der Bahnhofsstraße. "Die Durchführung der Bauarbeiten bei laufendem Fußgängerverkehr und Geschäftsbetrieb erfordert von allen Beteiligten Kompromisse und die Bereitschaft, auch ungewöhnliche Wege zu gehen", so Julie Garke.
Die Bereitschaft von Seiten der Bauunternehmen und vor allem der Stadtverwaltung auf Kritik und Anregungen der IG einzugehen, sei jedoch sehr groß, betonte sie. Vor allem die ausführenden Unternehmen seien auch vor besondere Herausforderungen gestellt. Inzwischen seien die Bauarbeiter durch die langen Arbeitstage so belastet, dass einige Firmen ihre Beschäftigten auf der Baustelle austauschen müssten, betonten die beteiligten Bauunternehmen. Wie im Bauablauf vorgesehen soll künftig auch verstärkt der Samstag für die Arbeiten genutzt werden.
Autor: nnz
Durch den Vorlauf im zweiten Bauabschnitt besteht die Hoffnung, dass die Bauarbeiten insgesamt nicht in Verzug geraten. Ferner soll auch die Zahl der Arbeiter auf der Baustelle erhöht werden, um die Arbeiten zu beschleunigen. Verantwortlich für die Verzögerung ist neben einem Engpass bei einer Materiallieferung vor allem die Tatsache, dass die Fußgänger, die die Baustelle passieren, die Bauarbeiter zu erhöhter Vorsicht zwingt. Die Baufirmen, die jetzt mit bestimmten Pflasterarbeiten auf den Sonntag ausweichen wollen, bitten alle Fußgänger um Verständnis und erhöhte Aufmerksamkeit, damit es nicht zu Unfällen kommt. Mit Abschluss der Oberflächenarbeiten im ersten Bauabschnitt wird sich jedoch auch die Wegeführung für die Passanten übersichtlicher gestalten. Ende Juli soll dann auch der zweite Bauabschnitt abgeschlossen sein, so dass der ausgebaute Teil der Bahnhofstraße von der Uferstraße bis zum Bahnhofsvorplatz passierbar ist. Der Übergang für Fußgänger im Bereich der Uferstraße soll ebenfalls Fußgängerfreundlich ausgebaut werden. Die Vertreter der Stadtverwaltung haben die beteiligten Bauunternehmen darüber hinaus aufgefordert, die Fußgängerwege besser kenntlich zu machen.
Die Lärmbelastung während der Pflasterarbeiten wird bestehen bleiben, da die Steine vor Ort zugeschnitten werden müssen. Es sei nicht möglich, die Steine an anderer Stelle zu bearbeiten, da sie individuell eingemessen werden müssten, erklärte der zuständige Vertreter der Firma Granitbau Nordhausen. Die Steine werden nass geschnitten, so dass zumindest die Staubbelastung verringert wird. Außerdem konnte die IG in Absprache mit den Bauarbeitern vor Ort erreichen, dass die Steinsägen vom Zentrum der Straße an den Rand verlegt werden. "Wir bedanken uns bei allen, die ihrer Bahnhofstraße trotz aller Erschwernisse die Treue halten", sagte Apothekerin Julie Garke als Sprecherin der Interessengemeinschaft.
Nach den von der IG erneut vorgetragenen Klagen über Behinderungen bei der Belieferung der Geschäfte betonten die Bauunternehmen übereinstimmend, dass von ihrer Seite inzwischen die Möglichkeiten für eine reibungslose Belieferung gewährleistet seien. Für Hindernisse wie Aufsteller oder Verkaufsstände seien sie nicht verantwortlich. Hier hat die Stadtverwaltung erneut verstärkte Kontrollen durch das Ordnungsamt angekündigt. Mit einzelnen Händlern soll auch über Ausweichmöglichkeiten gesprochen werden. Bis zum Abschluss der Bauarbeiten im zweiten Bauabschnitt erfolgt die Zufahrt für Lieferanten vom Bahnhofsvorplatz über die Ostseite der Bahnhofsstraße. "Die Durchführung der Bauarbeiten bei laufendem Fußgängerverkehr und Geschäftsbetrieb erfordert von allen Beteiligten Kompromisse und die Bereitschaft, auch ungewöhnliche Wege zu gehen", so Julie Garke. Die Bereitschaft von Seiten der Bauunternehmen und vor allem der Stadtverwaltung auf Kritik und Anregungen der IG einzugehen, sei jedoch sehr groß, betonte sie. Vor allem die ausführenden Unternehmen seien auch vor besondere Herausforderungen gestellt. Inzwischen seien die Bauarbeiter durch die langen Arbeitstage so belastet, dass einige Firmen ihre Beschäftigten auf der Baustelle austauschen müssten, betonten die beteiligten Bauunternehmen. Wie im Bauablauf vorgesehen soll künftig auch verstärkt der Samstag für die Arbeiten genutzt werden.

