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Mi, 19:11 Uhr
11.06.2003

Seit heute offiziell

Nordhausen (nnz). Eigentlich schon lange gewählt, doch seit heute auch ordentlich bestellt: Prof. Christian Juckenack, der alte und neue Rektor der Fachhochschule Nordhausen. Wissenschaftsministerin Dagmar Schipanski hielt die Festrede und brachte auch noch einen Scheck mit.


Foto: FHN Aus den Händen von Dagmar Schipanski konnte der alte und neue Rektor der FH Nordhausen heute seine Bestellungsurkunde entgegennehmen. Zugleich wurden die neuen Prorektoren, Prof. Dr. Frank-Michael Dittes und Prof. Dr. Sylvia Schade-Dannewitz in ihre Ämter eingeführt. Offiziell wurde auch die neue Amtskette vorgestellt und der Hochschule übergeben. Zahlreiche Gäste aus Hochschule, Politik, Wirtschaft, von Institutionen und Kammern sowie Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Studierende nahmen an der Rektoratsübergabe teil.

In ihrer Rede hob die Ministerin die großen Verdienste des alten und neuen Rektors beim Aufbau der FH Nordhausen hervor. Sie dankte ihm für die engagierte Aufbauarbeit im „Schnellboottempo“ und ermahnte und ermunterte den neuen Rektor, das bestehende Profil der Hochschule gemäß den Empfehlungen des Wissenschaftsrats weiter zu schärfen. Sie hob die Notwendigkeit hervor, die besonderen Ausbildungsmerkmale der Fachhochschulen gegenüber den Universitäten beizubehalten.

Flexibilität, Praxisorientierung und kurze Studienzeiten seien die Kennzeichen für die Hochschule der modernen Industriegesellschaft. Für die FH Nordhausen geht es darum, die Internationalisierung, die Berufsorientierung und die Interdisziplinarität und Modularität der Studiengänge weiter voranzutreiben und zu einem Aushängeschild der jungen Hochschule zu machen. Nicht nur Glückwünsche, sondern als besondere Überraschung für die Hochschule überbrachte die Ministerin den Bewilligungsbescheid für die Betriebsmittel des neuen Kompetenzzentrums, welches der Freistaat mit insgesamt rund 6 Millionen Euro fördern wird.

In seiner Antrittsrede formulierte der Rektor die zukünftigen Ziele seines Rektorats. Die Internationalisierung des Studiums an der FH Nordhausen, der weitere Ausbau mit innovativen und berufsorientierten Studiengängen und die Integration der Hochschule in die Region und insbesondere die Wirtschaft stehen dort an oberster Stelle. Um die Rahmenbedingungen für das Studium rasch zu verbessern, insbesondere im Hinblick auf die fortgesetzte Sanierung des Campus, die Leben, Studieren, Sport und Freizeit ermöglichen soll, hofft er auf die Unterstützung des Landes und des Bundes, denn trotz aller Aufbaubemühungen sei die Hochschule zwar dem Babyalter entwachsen, aber beanspruche immer noch Kinder- und Jugendlichenfürsorge.

In den Grußworten Matthias Jendricke, Barbara Rinke und des Studentenrats wurden die Verbundenheit der Region mit der Hochschule und die Hoffnung auf das Gedeihen dieses für die Region Nordthüringens so wichtigen Standortfaktors ausgedrückt. Abschließend konnte der Vorsitzende des Wissenschaftlichen Vereins, Prof. König, der Hochschule die vom Wissenschaftlichen Verein - Förderverein der Fachhochschule Nordhausen gestiftete Amtskette überreichen und die Ministerin diese dann dem Rektor übergeben.
Autor: nnz

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